Dienstag, 24. Juli 2012

Maul- und Klauenseuche in Thailand


Thailand – Maul und Klauenseuche an mehr als 30 Schulen

Juli 18, 2012 | 04:05





Seit gestern sind in Bangkok und Umgebung 30 Schulen geschlossen infolge des Auftretens von Maul und Klauenseuche.


Die Verbreitung von HMFD wird wahrscheinlich noch einen Monat andauern warnte das Ministerium gestern. Die Wattana Wittayalai School in Watthana Viertel der Hauptstadt ist als letzte geschlossen worden nachdem vier  Kindergartenkinder erkrankten.
maul und klauenseuche






Maul und Klauenseuche
Gesundheitsminister Witthaya Buranasiri teilte der Presse gestern mit,  HFMD Infektionen werden sich auch weiterhin in  mehreren Provinzen ausbreiten, weil Schulen bereits geöffnet sind und die Regenzeit noch andauert.

Laut Wiki:

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit – Synonyme: Hand-Fuß-Mund-Exanthem, Falsche Maul- und Klauenseuche – ist eine viral bedingte, weltweit vorkommende, hoch ansteckende und deshalb epidemisch auftretende Infektionskrankheit.

Inhaltsverzeichnis

Erreger

Diese Erkrankung wird durch eine Infektion mit Coxsackie- (Typ A 5, 9, 10, 16, B2, 5), Echo- (Typ 6) oder Enteroviren (Humanes Enterovirus 71) verursacht. Möglicherweise verlaufen bis zu 70 % der Infektionen asymptomatisch (inapparente Infektion).

Übertragung

Eine Übertragung des Erregers erfolgt direkt von Mensch zu Mensch durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tröpfchen, dem Sekret aus Bläschen oder fäkal-oral, wobei die Erreger über die Mundschleimhaut oder den Dünndarm eindringen und über die regionalen Lymphknoten nach drei Tagen in die Blutbahn gelangen (Virämie). Weiterhin ist auch eine Übertragung über mit Speichel oder Stuhl kontaminierte Oberflächen möglich.

Diagnostik

In der Praxis wird meist unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage eine Blickdiagnose der Erkrankung gestellt, allerdings können die Erreger im Stuhl und in den Hautbläschen durch Isolierung in einem Speziallabor mit Sicherheit nachgewiesen werden.

Differentialdiagnose

Hauptsächlich ist an Varizellen sowie (bei Melkern) an die Maul- und Klauenseuche zu denken.

Krankheitsverlauf


Periorales Exanthem bei Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei einem 11 Monate alten Kind
Nach einer durchschnittlichen Inkubationszeit von drei bis sechs Tagen kommt es in der Regel zu einer Erkrankung mit hohem Fieber, vorübergehenden Allgemeinsymptomen und einem symmetrischen Hautausschlag (Exanthem) mit Bläschenbildung an den Händen, Füßen und einem Enanthem der Mundschleimhaut, das sich mit kurzlebigen Bläschen von vier bis acht Millimeter Durchmesser in der Mundhöhle, vor allem im Bereich der Zunge, des Gaumens und der Wangenschleimhaut äußert. Lippen, weicher Gaumen, Tonsillen und Pharynx bleiben frei bzw. sind selten betroffen. Diese Bläschen wandeln sich in seichte, schmierig belegte, schmerzhafte Erosionen (Aphthen). Die Veränderungen an Händen und Füßen treten gleichzeitig oder nur kurze Zeit später auf und sind vermehrt an den Streckseiten der Finger und Zehen oder deren Seitenflächen, aber auch den Fußsohlen (Fersen) und Handflächen zu beobachten. Hände und Füße können dabei einen stechenden / spannenden Schmerz und starken Juckreiz aufweisen.
Bei starken Halsschmerzen und Bläschenbildung im Mund ohne die anderen genannten Symptome kann es sich auch um eine Herpangina handeln.
Die Bläschen heilen in der Regel nach acht bis zwölf Tagen ohne Krustenbildung ab. Die Krankheit kann unbemerkt ablaufen, aber in Einzelfällen zu einer Pneumonie, Enzephalitis, Meningitis oder Herzmuskelentzündung und dadurch auch zum Tode führen.

Therapie

Eine Therapie ist derzeit nicht möglich und in den meisten Fällen nicht nötig bzw. erfolgt symptomatisch mit schmerzstillenden Mundgels oder -lösungen bzw. synthetischen Gerbstoffen im Bereich der Hautläsionen, hauptsächlich um Sekundärinfektionen durch Kratzen zu verhindern.

Vorbeugung

Außer einer strikten Beachtung von Hygienevorschriften besonders in den Epidemiegebieten sind jedoch keine weiteren Vorbeugemaßnahmen möglich, da es gegen diese Erkrankung derzeit keinen Impfstoff gibt.

Epidemiologie

1997 sind 34 Kinder im Rahmen einer Epidemie in Sarawak, Malaysia verstorben. Der bisher schwerste Ausbruch des Enterovirus 71 wurde 1998 in Taiwan verzeichnet – damals infizierten sich 1,5 Millionen Menschen, 78 starben.
Im Frühjahr 2008 hat eine durch Enteroviren verbreitete Epidemie ausgehend von der ostchinesischen Stadt Fuyang zu beinahe 20.000 Erkrankungen geführt, bis Anfang Mai waren bereits 30 Kinder an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gestorben. Anfang Mai wurden erste Erkrankungen aus der chinesischen Hauptstadt Peking gemeldet. Auch in Vietnam hatten sich in der ersten Maiwoche rund 400 Menschen mit dem Virus infiziert.


Thailand – Tödliche Krankheit breitet sich aus




“Es ist eine Art von tödlicher Infektion, die lange übersehen worden ist”, 

so Dr. Direk Limmathurotsakul, Dozent an der Mahidol University, Faculty 

of Tropical Medicine über die Krankheit, die in Thailand als Khai DIN oder 

Mong khlor TIAM bekannt ist.

Da die Krankheit noch relativ  unbekannt ist in diesem Land, fügte er hinzu, die  Thais sollten die elementaren Vorsichtsmassnahmen treffen, um sich dagegen zu schützen. Auch als Whitmore-Krankheit bekannt, wird Melioidose von Burkholderia pseudomallei verursacht, einem Bakterium das in Boden, Wasser, oder sumpfigen Gebiet wie Reisfeldern vorkommt. Jeder mit einer Wunde oder offener Wunde, der  in Kontakt mit kontaminiertem Boden oder Wasser kommt, ist dem Risiko einer Infektion ausgesetzt. Andere erkranken durch das Trinken von Wasser das mit den Bakterien verseucht ist.





Melioidose - bakterielle Infektionskrankheit



Beschreibung/Ursache
Die Erreger der Melioidose befinden sich im Erdreich, bzw. im Wasser (auch in Leitungswasser). Die Erkrankung wird vom Bakterium Burkholderia pseudomallei hervorgerufen. Die Erreger nutzen Nagetiere, Vögel und Reptilien als Reservoire. Eine Ansteckung erfolgt meist durch Schmierinfektion,
oder Oral (Hand-in-den-Mund). Auch der Verzehr von kontaminiertem Leitungswasser kann eine Infektion nach sich ziehen. In Südostasien und Nordaustralien kommt die Infektion während der Regenzeit häufiger vor, als in der Trockenzeit. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als sehr unwahrscheinlich. Die Erkrankung verläuft in 40% der Fälle tödlich, sofern keine medizinische Behandlung erfolgt. Die Melioidose ist eine schwerwiegende Erkrankung mit Beteiligung mehrerer Organe.

Symptome/Diagnose
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel nur wenige Tage, es sind jedoch Fälle bekannt, wo die Erkrankung erst nach Monaten einer Ansteckung ausbrach. Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu akuten Beschwerden, wie Fieber, abszedierende Bronchopneumonie mit Husten, Atemnot und Bluthusten. Nach nur wenigen Tagen erfolgt im Körper der Infizierten eine so genannte Aussaat der Bakterien. Die unmittelbare Folge ist eine Abszessbildung in mehreren Organen. Die Erkrankung kann unter Umständen auch mit nur geringer Symptomatik (die können auch gänzlich ausbleiben) verlaufen. Immunsupression, geschwächtes Immunsystem (nicht jedoch HIV), Steroidtherapie und Neoplasien können die Erkrankung jedoch im negativen Sinne beeinflussen.

Für die Diagnose ist eine kulturelle Anzüchtung notwendig. Es ist sinnvoll, das DANN der Erreger nachweisen zu können, hierfür stehen neuere Methoden in Speziallabors zur Verfügung. Der Nachweis von Antikörper im Blut ist zwar möglich, hat aber vor allem bei einer akuten Infektion kaum Bedeutung.

Therapie/Verlauf
Die Therapie erfolgt durch die Verabreichung von Antibiotika. Da die Erreger eine gewisse Resistenz aufweisen, kommt eine Kombinationstherapie, aus mehreren Antibiotika und Medikamenten in Frage. Diese intensive Therapie dauert meist etwa 3 Wochen lang. Die Rückfallquote beträgt etwa 10%. Als weitere Therapiemaßnahme kann eine chirurgische Entfernung geschädigter Organbereiche, wie z.B. Lungensegmente hilfreich sein.

Der Verlauf hängt nicht zuletzt damit zusammen, wie stark die Infektion selbst ist. Es ist jedoch unbedingt notwendig, sich ärztlich behandeln zu lassen, am besten stationär in einer Klinik. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sie zum Tode führen, dies ist in rund 40% der Fälle der Fall.

Prophylaxe/Impfung
Eine Impfung gegen Melioidose gibt es nicht. Durch die Resistenz der Bakterien ist auch eine Behandlung schwierig, wenn auch möglich. Sie selbst können jedoch einiges dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einer Infektion kommt. Achten Sie bitte auf eine penible Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Nichts Ungekochtes und Ungewaschenes essen, beim Trinken weichen Sie bitte auf Mineralwasser aus. Kontakt mit kontaminierter Erde kann eine Infektion verursachen. Vermeiden Sie daher in den Risikogebieten Kontakt mit Erde, bzw. vermeiden Sie es, die Hand zum Mund zu führen, wenn Sie Kontakt mit Erde hatten.


Melioidose tritt vorwiegend in Ländern mit tropischem Klima auf  und ist vor allem endemisch in Südostasien und Nordaustralien. In Thailand, kommt das  Bakterium  im gesamten Nordosten vor. Es ist die dritthäufigste Todesursache in Thailand durch  Infektionskrankheiten, nach Aids und Tuberkulose, die das Leben von rund 1.000 Thais jedes Jahr kostet, sagte Dr. Direk.


Die vierjährige Mean Thida ist an der mysteriösen Seuche erkrankt (dapd)
Es beginnt mit Fieber, das Nervensystem fällt aus, in den letzten sechs Stunden löst sich die Lunge auf...
Was sich wie ein Szenarium aus einem Horrorfilm liest, ist eine mysteriöse Seuche, die in den vergangenen drei Monaten mehr als 50 Kinder in Kambodscha getötet hat (BILD.de berichtete). Experten der WHO und Gesundheitsbehörden vermuten, dass die Hand-Fuß-Mund-Krankheit Auslöser ist.
Tests einiger erkrankter Kinder ergaben eine Infektion mit dem Virus EV71 (Enterovirus), welches die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verursacht.
Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Die Virus-Infektion betrifft hauptsächlich Kinder im Vorschul-Alter, insbesondere in subtropischen und tropischen Gebieten. Epidemien und schwere Verläufe wurden in den vergangenen Jahren in Asien beobachtet. „In diesen Fällen lösen die Enteroviren zusätzlich Entzündungen des Hirns oder des Herzmuskels aus, oder führen zu Lähmungserscheinungen. Gefährdet sind vor allem Kinder, die vier Jahre oder jünger sind“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Köln.
Typische Symptome: Fieber, Bläschen im und um den Mund, auf den Handflächen und auf den Fußsohlen.
Hygiene ist die einzige Möglichkeit, um sich zu schützen. Eine Impfung gibt es nicht. „Die Übertragung erfolgt fäkal-oral, das heißt durch Speichel oder Sekret aus der Nase oder Spuren von Stuhl“, erläutert Prof. Nentwich,
Die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit stimmen mit den mysteriösen Todesfällen in Kambodscha überein: „Die Kinder bekommen eine Hirnhautentzündung und entwickeln in den letzten sechs Stunden die schwerste Lungenentzündung“, sagt der Schweizer Dr. Beat Richner der vietnamesischen Zeitung „Phnom Penh Post“. Er ist Gründer der Kantha Bopha Kinderklinik in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh.
Neben EV71 wurden auch die Auslöser für Dengue-Fieber und Streptokokken in einigen Proben gefunden.
In die Klinik kommen die todkranken Kinder, wenn die verzweifelten Ärzte und Eltern nicht mehr weiter wissen. Alle sind weniger als zehn Jahre alt.
Die Krankheit schreitet schnell fort. Tödlich schnell: Die meisten Kinder starben bereits 24 Stunden nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
„Röntgen und Computertomographie zeigen, dass die Lungenbläschen wenige Stunden vor dem Tod komplett zerstört werden“, sagt Dr. Richner.
In einem verzweifelten Hilferuf wandte er sich am 20. Juni an die Regierung, berichtete von 47 Todesfällen. Inzwischen werden es immer mehr.



Chiang Mai Thailand – 460 Kinder an Salmonellenvergiftung erkrankt



Chiang Mai, Thailand – 460 Schüler, die 3 Tage alte Eier gegessen haben sind an einer Salmonellenvergiftung erkrankt, 123 von ihnen liegen im Krankenhaus, 8 schweben in Lebensgefahr.



Die Gesundheitsbehörden sagen, die Schüler erkrankten nach dem Essen von 3 Tage alten Eiern, die Salmonellen enthielten. Arnthep Siriwanarangsan, Generaldirektor des Disease Control Department, sagte die Studenten an der Chiang Mai Welfare School wurden krank nach dem Verzehr von gespendeten Eiern, die drei Tage alt waren  und nicht aufgewärmt waren, bevor sie verzehrt wurden.
Am Sonntag Abend, aßen etwa 900 Schüler der Schule, in Mae Rim Bezirk, Curry mit  Chili und Reis gekochte Eiern in der Cafeteria.  Nach dem Essen wurden 75 der Schüler krank, beschwerten sich über starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit und Durchfall.

 
Chiang Mai Schüler
Die Zahl der kranken Schüler  erhöhte sich auf 460 gestern sagten die  Gesundheitsbehörden.

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