Sonntag, 13. Mai 2012

Mein Leben im Isaan


Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailands Nordosten, dem Isaan.

Beim Kosa-Stammtisch in Khon Kaen im Kosa Beer-Garden.

Der Isaan hat eine eigenständige Kultur 
und pflegt Sitten und Gebräuche


Kambodscha und Laos haben in der Vergangenheit über Jahrhunderte die Geschichte des Nordostens bestimmt. Hier war der Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen der Könige Thailands mit den kambodschanischen und laotischen Herrschern, und das Gebiet wechselte häufig die Zugehörigkeit zwischen Thailand und den Nachbarstaaten.
Karte vom Nordosten Thailands, dem Isaan.

Die Völkerschaften dieser Länder sind noch heute im Isaan ethnisch präsent, sowohl in den Gesichtszügen der Menschen wie in ihren Sprachen und Gebräuchen. Der grössere Teil der Bevölkerung besteht ethnisch aus Lao und spricht auch einen laotischen Dialekt, der viele Gemeinsamkeiten mit der Thai-Sprache hat. Die Menschen haben einen zierlichen Körperbau und Stupsnasen, die vor allem den jungen Mädchen gut zu Gesicht stehen.


Im östlichen Teil des Landes hingegen, in der Gegend um Buri Ram und Surin, in ehemals zu Kambodscha gehörenden Gebieten, die von den Siamesen während ihrer Eroberungszüge besetzt wurden, sind die Bewohner ethnisch Khmer. Sie haben einen stabileren Körperbau, gerade Nasen und allgemein eine etwas dunklere Hautfarbe als die Lao.
Wenn man eines der Mädchen fragen würde, was es sich am meisten wünscht, dann würde es sich sicher eine hellere Hautfarbe wünschen. Anders als bei uns, wo eine gebräunte Haut als schön gilt, versuchen die Mädchen, die bei der Feldarbeit den ganzen Tag der sengenden Sonne ausgesetzt sind, sich durch um den Kopf gewickelte Tücher und Handschuhe vor dem Braunwerden zu schützen.
Die Menschen hier sprechen einen gutturalen kambodschanischen Dialekt, der sich im Sprachstamm sowohl von der thailändischen, als auch von der laotischen Sprache völlig unterscheidet.
Ein Synonym für Dürre und Armut
Die Zentralregierung mag es allerdings nicht, wenn die Bewohner des Isaan als Thai-Laoten bezeichnet werden, und im übrigen Thailand hat das Wort „Lao“ einen minderwertigen Unterton. Es ist ein Synonym für Dürre, Armut und Landflucht.
Wenn wir mal in die Stadt fahren müssen, und ich bin nach Meinung meiner Frau nicht ordentlich genug gekleidet, dann sagt sie: „Du siehst aus wie ein Lao“.
Wenn man ein paar typische Beispiele für die Werteordnung der Menschen im Isaan anführen sollte, dann wären es etwa die folgenden:
• Leben in Gemeinschaft geht über Privatatmosphäre
• Geld machen geht über ethische Regeln
• Schnell und einfach geht über korrekt und mühselig
• Freundliche Unterhaltung ist besser als theoretische Diskussion
• Äusserlichkeiten gehen über innere Werte
• Das Jetzt ist wichtiger als Zukunftsplanung
Die Zentralregierung ist bemüht, auch den Isaan in den thailändischen Kulturkreis zu integrieren. Die Menschen im Isaan setzen dem aber passiven Widerstand entgegen und versuchen, ihre heimische Kultur und Sprache zu erhalten. Sie bilden auch heute immer noch eine von den Menschen Kernthailands sehr verschiedene Kulturgruppe, mit eigener Sprache, eigenen Sitten und Gebräuchen sowie eigener gesellschaftlicher Gliederung. Die Kinder werden in den Schulen zwar nur in der Thai-Sprache unterrichtet, aber viele fangen erst dann richtig an, diese Sprache zu erlernen, wenn sie eingeschult werden.
Organisationen und Vereine zur Pflege der heimischen Kultur werden von der Zentralregierung in Bangkok in keiner Weise unterstützt, sondern im Gegenteil in ihrer Arbeit behindert, weil man separatistische Aktivitäten befürchtet. Diese Furcht ist im nicht ganz unbegründet, denn in den 50er und 60er Jahren gab es im Isaan starke separatistische Bestrebungen und sogar Partisanentätigkeit, die von der Armee blutig niedergeschlagen werden musste.

Die jahrhundertelange Abschliessung vom übrigen Thailand hat im Isaan nicht nur zu unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Entwicklungen geführt, sondern auch zu einem gewissen Misstrauen und Widerstand gegen alles, was aus Bangkok kommt.
Starke Bindung an das Königshaus


Eine Ausnahme macht die Verehrung des Königs. Sie ist im Isaan mindestens genau so ausgeprägt wie im übrigen Thailand. Das Bild des Königs und der Königin hängt fast in jedem Wohnraum, jeder Gaststätte und jedem Hotel. Niemand im Isaan würde daran denken, einer Kino-Vorführung beizuwohnen, bevor er nicht am Anfang des Films beim Abspielen der Königshymne dem König stehend seine Referenz erwiesen hat. Wie stark die Bindung der Menschen an das Königshaus ist, zeigt unter anderem auch die Tatsache, dass Muttertag in Thailand jedes Jahr am 12. August, dem Geburtstag der Königin, gefeiert wird.
Der Isaan hat eine lange Geschichte und daraus resultierende Traditionen, die von Generation zu Generation weiterge- geben wurden. Das sind neben vielen sich von Zentralthailand stark unterscheidenden Sitten und Gebräuchen vor allem Speisen, Lieder, traditionelle Kleidung, Weberei usw. Im Osten des Isaan ist der Einfluss des nahen Kambodschas zum Beispiel an der Männerkleidung sichtbar. Die Männer in den Dörfern des Grenzgebietes tragen die typische Kleidung der Khmer, bei nacktem Oberkörper einen Männersarong und ein wie ein Turban um den Kopf geschlungenes Tuch.
Dieses Tuch dient verschiedenen Zwecken. Es kann als Gürtel, als Kopftuch oder aber auch als Tragetasche dienen. Bei Bedarf kann das Ende des Pakama genannten Sarongs von hinten zwischen den Beinen durchgezogen und vorne in das um den Bauch geschlungene Tuch gesteckt werden. Das ergibt dann eine Art Hose.
Farmer mit seiner Frau auf dem Reisfeld.

Bei der Arbeit auf den Feldern ist es kaum möglich, Männer und Frauen zu unterscheiden. Alle sind vom Scheitel bis zu den Füssen eingepackt, um die brennenden Sonnenstrahlen abzuhalten, und die Mädchen wollen natürlich nicht zu „schwarz” werden.
Junge Mädchen tragen heute gerne westliche Kleidung, also Jeans und T-Shirts. Sobald sich ein bisschen Busen ausbildet, ist ein Büstenhalter obligatorisch, selbst wenn es noch nicht viel zu halten gibt. Es gilt als äusserst unschicklich, wenn sich unter der Bluse oder dem Pulli Brustwarzen abzeichnen. Verheiratete Frauen tragen fast alle Sarongs, von denen sie mehrere Exemplare für den täglichen Gebrauch, aber auch einige, oft selbstgewebte wundervolle Stücke besitzen, die zu festlichen Anlässen angelegt werden. Dabei läuft man entweder barfuss oder in einfachen Plastiklatschen.

Unsere liebreizende Tochter in Schuluniform am Tag des Lehrers.
Die Schulkinder tragen alle Schuluniformen, die Jungen eine kurze khakifarbene Hose und ein weisses Hemd, die Mädchen einen schwarzen Rock und eine weisse Bluse. Der Kauf der obligatorischen Schulkleidung – es müssen ja mindestens zwei komplette Exemplare sein, da eines jeden Tag gewaschen werden muss - kann für arme Eltern eine erhebliche Belastung sein.
Ganz im Gegensatz zu dem, was mancher Farang, der den Betrieb in den Touristenorten sieht, annehmen wird, ist die Sexualmoral auf dem Land viel strenger als zum Beispiel bei uns. Körperkontakte zwischen Männern und Frauen sind in der Öffentlichkeit tabu. Strenge Verhaltensmuster regeln das Verhältnis der Geschlechter untereinander, und es gilt als äusserst unschicklich, Gefühle zwischen Mann und Frau in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Wenn die Bezeichnung Thailands als das Land des Lächelns wahr ist, dann sicher im Isaan. Wer das wirkliche Thailand sucht, der wird es hier, weit ab von den grossen Städten, bei den zwar armen, aber dem Besucher aus dem fernen Europa gastfreundlich entgegenkommenden Menschen finden. Obwohl natürlich auch hier durch das Fernsehen, das Schulsystem und die Töchter des Landes, die in den Touristenhochburgen tätig sind, sich einige westliche Wertvorstellungen und Sitten - und nicht immer die besten - eingeschlichen haben, haben die Menschen, vor allem in den kleinen Dörfern, kaum etwas von ihrem traditionellen Lebensrhythmus und ihren Gebräuchen aufgegeben.

Das gilt vor allem für alles, was man in Thailand mit „sanuk“ bezeichnet. Wenn man im Wörterbuch nachschlägt, dann wird „sanuk“ mit Spass, Vergnügen übersetzt. Für die Menschen im Isaan ist „sanuk“ aber mehr als nur Spass, sondern es drückt vielmehr ihre Lebensphilosophie aus. Das heisst nicht etwa, dass sie nur oberflächlich dahinleben und die Realitäten des Lebens nicht sehen wollen. Sanuk ist vielmehr ein Ausdruck für ihre angeborene Lebensfreude, ohne die das Leben eine eintönige und trostlose Sache wäre. Alle Erfahrungen werden in „sanuk“ und „mai sanuk“ eingeteilt.

Meine liebe Frau (rechts) im Kreise ihrer Familie.
Gut essen, mit Freunden zusammensitzen, einen Film sehen und natürlich feiern, das ist „sanuk“. Arbeit dagegen ist „mai sanuk“, vor allem wenn sie eintönig ist und nicht mit Freunden zusammen durchgeführt wird, so dass es keine Gelegenheit zu einem Schwätzchen oder Spässchen gibt.

Lotterie-Losverkaeufer warten auf Kundschaft.
Charakteristisch für die Menschen im Isaan ist auch deren Leidenschaft für Glücksspiele. An den Strassen in den Städten sitzen überall ambulante Lotterieverkäufer - häufig Blinde - und bieten Lose der Staatlichen Lotterie an. Wer nur irgendwie ein paar Baht in die Finger kriegt, kauft sich alle zwei Wochen möglichst mehrere Lotterielose. Gekauft wird aber nicht irgendein Los, sondern Lose mit bestimmten Endnummern. Die Glücksnummern hat man entweder geträumt oder - noch häufiger - beim Tempelbesuch aus einer mit numerierten Stäbchen gefüllten Trommel geschüttelt.
Und da das noch nicht reicht, gibt es überall in der Nachbarschaft, meist im kleinen Laden an der Ecke, schwarze Lotterien, wo man Wetten auf die letzten Zahlen abschliessen kann, mit der das grosse Los bei der nächsten Ziehung der Staatlichen Lotterie herauskommt.
Solch illegale schwarze Lotterien, deren Gewinnzahlen mit den Nummern der staatlichen Lotterie identisch sind, gibt es in jedem Dorf. Wenn man auch ganz selten dabei von der Polizei erwischt wird, so noch viel seltener von einem Lotteriegewinn.
Wegen der Leidenschaft der Thais für Glücksspiele sind diese gesetzlich verboten. Das Gesetz wird aber sinnigerweise bei Todesfällen ausser Kraft gesetzt. Ist jemand im Dorf gestorben, so wird die Gelegenheit genutzt, ungestraft ein Spielchen machen zu können. Wenn man dann abends zum Trauerhaus kommt, sitzen sowohl um den Sarg herum, als auch vor dem Haus, Spielerrunden und zocken, was das Zeug hält. Falls jemand aus einer wohlhabenden Familie gestorben ist, also auch betuchte Trauergäste zu erwarten sind, reisen die Berufszocker aus der ganzen Gegend an, um die Trauergäste auszunehmen.

Montag, 7. Mai 2012

News aus Thailand - Mehrere Tote



Herzlich Willkommen bei den News in meinem Blog ueber Thailand.

 

Zwölf Tote bei Explosionen in Chemiefabrik
zuletzt aktualisiert: 06.05.2012 - 15:00
Bangkok (RPO). Bei einem Großbrand und mehreren Explosionen in einer Chemiefabrik in Thailand sind zwölf Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt worden.



Heftige Explosionen haben eine Chemiefabrik in Thailand zerstört. 
Mehrere Menschen starben. 
Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, mussten bei dem Unglück in der Provinz Rayong am Samstag neben den Arbeitern auch mehr als 1000 Anwohner in Sicherheit gebracht werden.
Das bei Reinigungsarbeiten an einem Tank ausgebrochene Feuer hatte dichte Rauchschwaden in der Region knapp 200 Kilometer südöstlich von Bangkok verbreitet und war erst nach etwa vier Stunden unter Kontrolle. Die Brandursache wird nach Angaben des Provinzgouverneurs Seni Jittakasem noch ermittelt.

Erneuter Unfall in einer Chemiefabrik in Rayong. 

Rund 50 Arbeiter wurden mit Atembeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Rayong. Nach einem Unfall in einer Chemiefabrik im Industriegebiet von Rayong mussten rund 50 Mitarbeiter mit Atembeschwerden in einem Krankenhaus behandelt werden. Aus bisher unbekannten Gründen war innerhalb der Fabrikleitungen ein Leck entstanden.

Ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzamt von Rayong bestätigte vor der Presse den Unfall und sagte, das vermutlich Natriumhypochlorid ausgetreten sei. Die Chemikalie wird hauptsächlich als Desinfektionsmittel oder zum Bleichen verwendet.
42 Mitarbeiter hatten Atembeschwerden und sagten aus, daß das Gas, das sie eingeatmet hätten, nach Chlor gerochen habe. Sie wurden vorsorglich für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Hunderte der Anwohner mußten evakuiert werden. Sie wurden über Nacht auf einem Sportplatz in Ban Chang untergebracht.
Die Aditya Birla Chemicals (Thailand) hat indische Besitzer. 42 Leute wurden im Krankenhaus behandelt und.
Die Fabrik wurde weiträumig abgesperrt und vorsorglich geschlossen. Ein Betreten der Anlage ist zur Zeit nur mit Atemschutzmasken möglich. Spezialisten sind auf der Ursache nach der Panne.
Bereits am 6. Mai wurden bei einer Explosion in einer Fabrik des Industriegebietes 12 Menschen getötet. Hier mußten ebenfalls tausende Menschen, die in der Nähe der Anlage wohnten evakuiert werden. Insgesamt wurden 142 Personen mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Vorfall ereignete sich in einer petrochemischen Fabrik im Map Ta Phut Gewerbegebiet.


Reifenfabrik in Thailand abgebrannt – 9 Tote





Mindestens fünf Menschen starben bei einem Großbrand, der  in der Reifenfabrik von Bangkok Synthetics Fabrik in Map Ta Phut am Samstag ausbrach, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Dr. Surawit Khonsomboon am Sonntag.

Surawit sagte zu Spring News TV, dass zwei der fünf im ​​Krankenhaus starben und drei weitere starben am Brandort.

Er sagte, 120 Menschen wurden verletzt, fünf davon kritisch. Zwei der Verletzten waren Rettungskräfte.



Er  sagte, es wurde festgestellt, dass der Brand in einem chemischen Tank von der Fabrik ausbrach, die Gummi synthetisch erzeugt.  Der  synthetisierte Kautschuk wird in zur Herstellung von Reifen, Autoteilen, Schuhsohlen, Gummihandschuhen und Sportgeräten verwendet. Der Gouverneur sagte, die Behörden könnten das Austreten von Chemikalien auf das Niveau begrenzen, dass es nicht ernsthaft die Menschen verletzt aber es würde immer noch den Menschen Schmerzen bereiten  in den  Augen und auf der  Haut.
Premierminister Shinawatra Yingluck flog am Sonntag mit einem Hubschrauber nach Rayong um  die Fabrik zu inspizieren. Yingluck, Innenminister Yongyuth Wichaidit und Industrieminister PongsawatSawatdiwat flogen in einem Polizei-Hubschrauber von den  Police Aviation Department um 9:45 Uhr von Bangkok an um  Map Ta Phut zu besuchen.

                       

Bangkok Hochhaus – 3 Tote



Bangkok Hochhaus – Drei Plakatwand Installateure starben, als sie aus einer  aufgehängten Plattform vom 69. Stock des Baiyoke Tower II, Thailand höchstem Gebäude, in Ratchathewi  am Montag fielen.
Berichten zufolge waren fünf Arbeiter auf der Plattform beschäftigt bei  die Installation neuer Werbedrucksachen auf der Außenseite des 89-stöckigen Hochhaus, als sich der Unfall ereignet hat.  Ein tragendes Seil  der Plattform brach kurz nach 14.00 Uhr. Die Plattform sank dadurch stark ab, in einem Winkel von 30 Grad und drei der Arbeiter fielen hinunter und  stürzten in den Tod.



Die Leichen der Opfer, die nicht sofort identifiziert werden konnten, wurden in der 36. Etage auf einem Balkon gefunden, neben einem Swimmingpool im 20. Stock und auf einer  externen Mini-Golf Driving Range auf der 18. Etage.
Die zwei anderen Arbeitern ist gelungen, einen Haltegriff auf der Plattform zu greifen.
Der  Baiyoke Tower II ist 304 Meter (994 Fuß) hoch.


Hotelbrand in Bangkok fordert Todesopfer

Bangkok - Bei einem Brand in einem Hotelhochhaus in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist eine Frau ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden verletzt, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

http://www.nachrichten.ch/img/1x1transp.gif
Die Ausländerin sei nach dem Feuer am Vorabend mit Rauchvergiftung bewusstlos in ein Spital gebracht worden, wo sie später gestorben sei, hiess es. Ihre Identität war zunächst nicht bekannt. Die Feuerwehr musste am Donnerstagabend viele Menschen mit Kränen aus dem 15-geschossigen Gebäude des Grand Park Avenue Bangkok Hotel retten. Das Hotel verfügt über mehr als 200 Zimmer und liegt nahe der Sukhumvit Road, die bei Touristen sehr beliebt ist.
Menschen in Panik
Die Menschen in dem Hotel seien in Panik geraten, sagte ein Feuerwehrmann. Einige hätten aus dem Fenster springen wollen. Die Feuerwehr habe sie überreden müssen, auf das Eintreffen der Kräne zu warten. Unter den Verletzten waren zwei Thailänder und 19 Ausländer, die meisten von ihnen erlitten nach Behördenangaben eine Rauchvergiftung. Zwei der Ausländer sind den Angaben zufolge russische Staatsbürger.
Unklare Brandursache
Die Brandursache war zunächst unklar. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein. Das Feuer breitete sich kurz vor 22 Uhr (Ortszeit) vom vierten Stock des Hotels aus. Es konnte zwar schnell gelöscht werden, doch der Rauch stieg in die höher gelegenen Stockwerke, wo sich viele Menschen angesichts der Uhrzeit bereits in ihren Zimmern aufhielten. Erst am Samstag vergangener Woche war in einem Bürogebäude in einem benachbarten Stadtteil ein Feuer ausgebrochen. Der Grossbrand verursachte enormen Schaden, Menschen kamen aber nicht ums Leben. 


Thailand: Hotelbrand und Bombenanschläge im Sueden

Ein Brand in einem Hotel forderte mindestens fünf Tote, hunderte wurden verletzt. Indes wurden bei einer Serie von Anschlägen mehr als zehn Häuser und zahlreiche Fahrzeuge beschädigt.



Bei einem schweren Brand in einem Hotel im Süden Thailands sind mindestens fünf Menschen getötet und hunderte weitere Gäste verletzt worden. Nach Angaben der Behörden brach das Feuer am Samstag im Lee Gardens Hotel im Zentrum der Stadt Hat Yai aus. Vier Männer und eine Frau seien ums Leben gekommen, und von insgesamt 336 Verletzten seien 28 ins Krankenhaus gebracht worden, sagte Provinzgouverneur Grisada Boorach. Die Unfallursache sei noch unklar und werde untersucht.
Nach Angaben des Bürgermeisters könnte der Brand durch eine Gasexplosion im Keller des Gebäudes ausgelöst worden sein. Die meisten der Verletzten erlitten nach Angaben der Behörden Rauchvergiftungen. Unter den Verletzten sollen auch ausländische Touristen sein, Details dazu waren aber zunächst unklar. Hat Yai ist vor allem bei Reisenden aus den Nachbarländern Malaysia und Singapur beliebt.

Bombenanschläge fordern neun Tote

Bei einer Serie von Bombenanschlägen im überwiegend muslimischen Süden Thailands sind am Samstag neun Menschen getötet worden. Mindestens 70 Menschen wurden verletzt, als gegen Mittag drei Sprengsätze in der Stadt Yala detonierten, wie die Polizei mitteilte.
Mehr als zehn Häuser und zahlreiche Fahrzeuge seien beschädigt worden. In der Grenzregion zu Malaysia kommt es immer wieder zu Gewalttaten, für die muslimische Separatisten verantwortlich gemacht werden. Seit 2004 sind in den Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat mehr als 5000 Menschen getötet worden.
Die Separatisten streben nach Abspaltung der fünf mehrheitlich islamischen Südprovinzen Narathiwat, Yala, Pattani, Satun und Songkhla. Thailand (damals Siam) hatte diese Region erst 1902 annektiert. Über 90 Prozent der Einwohner des Königreichs sind Buddhisten, während sich etwa fünf Prozent zum Islam bekennen. Zahlreiche Muslime aus dem Süden sind in das benachbarte Malaysia geflüchtet.

Dienstag, 1. Mai 2012

Der Flut vorbeugen und Wohnbau foerdern!




Thailand investiert Milliarden in die Flutprävention


Das soll nicht mehr vorkommen!

Bauliche Maßnahmen zum Schutz von Industrieparks und Wohnsiedlungen nehmen den Großteil ein - darunter Deiche, Schleusen, Reservoire, Flutwände und Pumpstationen

Thailand
© Archiv
Der "Masterplan for Water Resources Management" sieht Investitionen über insgesamt 350 Mrd. Baht vor (B; circa 8,6 Mrd. Euro; 1 Euro = 40,7 B), davon der Großteil mit 300 Mrd. B für Wassermanagementprojekte entlang des Chao Phraya. Der Großteil dieses Plans ist langfristiger Natur mit dem Ziel eines nachhaltigen Wassermanagements. Für kurzfristig dringliche Sofortmaßnahmen wurde ein "2012 Action Plan" im Umfang von 18 Mrd. B beschlossen. Die meisten Investitionen konzentrieren sich auf die Instandsetzung, Erweiterung oder Neuschaffung der Infrastruktur. Im Chao Phraya Basin wurden hierbei drei Regionen am oberen, mittleren und unteren Flusslauf abgegrenzt.
Das Downstream Basin mit sieben Provinzen - eingeschlossen der Großraum Bangkok - absorbiert bereits gut die Hälfte der Finanzmittel des Masterplans. Zu den Maßnahmen zählt die Aushebung von Flutwegen von Chao Phraya in westlicher Richtung, die Errichtung von Flutwänden zum Schutz der Industrieparks, die Verstärkung der Deiche, die Reparatur von Schleusen und Pumpwerken, die Aushebung von Kanälen und Wasserreservoiren sowie andere schützende Infrastruktur, insbesondere im Großraum Bangkok.
Der Masterplan mit seinen zwei Aktionsplänen wurde im Jänner vorgestellt. Im März konnte das verantwortliche National Water Resources and Flood Policy Committee bereits 246 Sofortmaßnahmen im Chao Phraya Basin im Umfang von knapp 25 Mrd. B konkretisieren, davon fast zwei Drittel am Ostufer. Darunter befinden sich 50 Reparaturprojekte an Wassertoren zum Anbringen zusätzlicher Pumpstationen. Überwiegend handelt es sich aber um eine Verstärkung der Deiche an den Kanälen oder Khlongs Rapipat, Phrarachdamri, Ransgsit Phrayayoonsak, Khlong 7, Phraya Paleu, Phra Pi Mon, Maha Sawat. Zudem sollen die Khlongs für einen schnelleren Wasserablauf innerhalb der Deiche ausgebaggert und weitere neun große Khlongs ausgehoben werden.
Größere Drainagearbeiten sind zudem vor allem für die vier großen Staudämme Bhumibol, Sirikit, Pa Sak Jolasid und Chai Nat angesetzt. Zusätzlich sollen 177 Mrd. B in die Erneuerung und Ausbesserung des landesweiten Abwassernetzes investiert werden. Einige Straßen werden höher gelegt, um sie als Flutwand zu nutzen - was insbesondere auf den zusätzlichen Schutz der Industrieparks anzielt und teilweise auch von Japan finanziert wird.

Der Aktionsplan für 2012 über 18 Mrd. B verfolgt im Prinzip ein Notstandskonzept zur Minimierung von potenziellen neuen Verlusten und Schäden durch Überflutungen, wozu sechs Arbeitspläne formuliert wurden. Der zweitgrößte Posten ist mit 4,5 Mrd. B für Informations- und Warnsysteme abgestellt. Der Großteil des Budgets ist aber mit 12,6 Mrd. B für die Restaurierung und Effizienzsteigerung der bestehenden und errichteten physischen Infrastruktur vorgesehen Hierbei wurden vier Schwerpunkte abgegrenzt: Renovierung von Dämmen, Deichen, Rückhaltedämmen und Drainagesystemen (7,1 Mrd. B), Renovierung und Ausbaggern von Kanälen und Wasserabflüssen (1,7 Mrd. B), Erhöhung der Kapazität für Drainage und Wasserablaufmanagement (3,0 Mrd. B) sowie Verstärkung der Deiche (0,9 Mrd. B).





Der private Wohnbau soll auch aufgepeppt werden!

Auch der private Wohnungsbausektor bedarf noch einiger präventiver baulicher Investitionen. Die Housing Finance Association beklagt in diesem Rahmen den Mangel an verlässlichen Informationen für größere Wohnungssiedlungen in einigen Bangkoker Stadtbezirken wie etwa Bangkok Yai und Bang Bua Thong, die beide letztes Jahr stärker betroffen waren. In vielen neuen Bauprojekten bestehen auf Seiten der Bauträger zumeist nur wenige Erkenntnisse, welche baulichen Sondermaßnahmen für kommende Überschwemmungen nach neuestem technischen Stand am besten geeignet wären - auch hier könnte ausländisches Know-how sicher förderlich sein. Viele Projektentwickler behelfen sich mit Flutsperren, Deichanlagen oder Anhebungen des Baugrundstücks.
Als ausländischer Partner mit technischer und administrativer Expertise hat sich bisher vor allem die Japan Internationale Cooperation Agency (JICA) stark engagiert. Die JICA-Experten wurden in die Abfassung des thailändischen Masterplans eingebunden und offensichtlich besteht wohl auch die Zusage weiterer finanzieller Unterstützung bei Flutplänen und Hochwasserschutzstrategien. Beide Länder sehen ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Japan-Thailand Economic Partnership Agreement weiter dynamisch wachsen - und Japan äußerte auch neben dem Flutengagement bereits Interesse an anderen Infrastrukturprojekten wie etwa der Eisenbahn oder Telekommunikation.

Donnerstag, 26. April 2012

Sex-Tourismus




Wenn man so wie ich hier in Thailand, im Nordosten des Landes, in Khon Kaen, lebt, dann ist man zwar weit weg von den Touristenmetropolen wie Pattaya oder Phuket und Bangkok, man kann aber dennoch die Augen nicht verschließen vor dem Problem der Prostitution in Thailand. 
Auch wenn in Thailand die Prostitution an sich gegen Strafe streng verboten ist.


Dieses Problem bereitet selbst dem Papst in Rom einen Grund sich sorgenvoll damit zu befassen.




Benedikt XVI. hat die internationale Gemeinschaft und die Tourismusbranche zu mehr Einsatz gegen "Sextourismus" aufgerufen. In seiner Botschaft zum internationalen Kongress für Tourismusseelsorge, der in dieser Woche im mexikanischen Cancun stattfindet, nennt der Papst als ersten negativen Aspekt des Tourismus den Sextourismus: 
Das Phänomen sei „eine der niederträchtigsten Formen“ menschlicher Verirrungen, es zerstöre Individuen, Familien und „manchmal ganze Gemeinschaften“.




Schätzungen gehen derzeit von etwa 20 bis 40 Millionen Prostituierten weltweit aus, in Brennpunktländern wie Brasilien, Indien, Thailand und den Philippinen ist ein erheblicher Teil der Betroffenen minderjährig. Schwester Michelle Lopez von der Kongregation „Schwestern vom Guten Hirten“ betreut ein Frauenzentrum im thailändischen Badeort Pattaya. 


„Zwischen 200 und 300 Frauen kommen täglich zu uns, von Montag bis Freitag. Sie brauchen Beratung und alles, was heilt, sie müssen ihre Würde zurückerlangen und neu integriert werden. Wir beraten, therapieren, bieten Bildungsmöglichkeiten: Frisieren, Nähen, traditionelle Massage, Computerkurse, Englisch- und Sprachunterricht, die wir dank Freiwilliger aus ganz Europa anbieten können. Durch diese Möglichkeiten bekommen die Frauen die Kraft, Entscheidungen zu treffen und mehr Autonomie zu erlangen.“

Wenn die Frauen ins Zentrum kommen, tragen sie neben körperlichen Spuren des Missbrauchs tiefe seelische Wunden mit sich. Die Betreuung führt oft auch die Schwestern an die eigenen Grenzen:

„Das erste, was wir tun, wenn sie zu uns kommen, ist, ihnen den größtmöglichen Respekt entgegen zu bringen, egal, wer da kommt. Es mag seltsam klingen, aber sie können das nicht akzeptieren, sie sind schockiert, dass sie das erste Mal in ihrem Leben wie eine menschliche Person behandelt werden. Ein Mädchen auf der Straße hat mir einmal gesagt: es ist nicht so sehr der physische Missbrauch, es sind die Worte. Sie schneiden mir ins Herz und brechen mich entzwei.“



Die erste „seelische Vergewaltigung“ der jungen Frauen finde oftmals im engsten eigenen Umfeld statt, berichtet Schwester Lopez. Dienste für Sextouristen stünden meist am Ende eines langen Leidensweges:

„Viele der Frauen und Kinder erfahren zu Hause sexuelle und häusliche Gewalt, Armut, Inzest, verbale Aggressionen, sie lernen von Anfang an Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Wir lernen zivile Rechte und Freiheit nicht aus den Dokumenten der Vereinten Nationen, sondern in der Familie. Und wenn der Ort, der Kindern Schutz bieten sollte, zum Ort der Unterdrückung und Ungerechtigkeit wird, wird das Rechts- und Freiheitsverständnis eines Kindes ernsthaft entstellt.“

Der internationale Tourismus hat das Sex-Geschäft und den Menschenhandel in vielen Ländern der Welt angekurbelt. 





Das Wohlstandsgefälle zwischen den Ländern ist ein weiterer Grund, warum viele Frauen mit Prostitution ihren Lebensunterhalt bestreiten, Eltern ihre Kinder verkaufen oder Menschenhändler in der Branche lukrative Geschäfte machen können. Mit Nachfrage und Armut lässt sich das Phänomen aber nicht erschöpfend erklären, räumt Schwester Lopez ein:

„Man kann die Tatsache nicht ignorieren, dass Armut eine der Hauptursachen ist, allerdings gibt es auch betroffene Frauen aus der Mittelschicht und umgekehrt sehr, sehr arme Menschen, die nicht in die Prostitution verstrickt sind. Armut ist also nicht zwangsläufig der Grund.“


Die Ursachen liegen tiefer, sie haben mit Macht und Geschlechterverhältnissen, mit kultureller Prägung und emotionaler Verrohung zu tun – Schlüsselfragen, die für Schwester Lopez im Westen wie in den Zielländern des Sextourismus nicht umgangen werden können:

„Wir müssen die Mechanismen kennen, die zu diesem Kreislauf führen, es geht um Bewusstsein, und es geht um Erziehung. Wir müssen unsere Männer, Söhne, Brüder, Ehemänner über ihre Rechte, Pflichten und Grenzen unterrichten. Wenn wir das nicht tun und allein die Frauen stärken, gehen wir zu Formen von Gesellschaft und Familie zurück, in denen Frauen, Mütter und Kinder kulturell, religiös und ideologisch Diskriminierung erfahren. Und das ist ein Bereich, in dem die Kirche handeln kann.“

Angesichts des Mangels an staatlicher Hilfen und Nichtregierungsorganisationen sind katholische Ordensfrauen in Ländern wie Thailand, Indien oder den Philippinen oftmals Vorreiter, was die Hilfe für Opfer sexueller Gewalt betrifft. Mutig und unbürokratisch leisten sie erste Hilfe und bieten Heilung, sie sensibilisieren die Bevölkerung für das Phänomen und knüpfen Hilfsnetzwerke in Zusammenarbeit mit Behörden, internationalen Hilfswerken und Freiwilligen. Schwester Lopez weiß, dass das Problem aus verschiedenen Richtungen angegangen werden muss:

„Wenn man diese Menschen aus dem Milieu heraus nimmt, was ist die Alternative? Wenn es keine Alternative gibt, gehen diese Frauen zurück. Sie brauchen Autonomie und Wahlmöglichkeiten. Und dafür braucht es einen multidimensionalen Zugang.“

Die Ordensgemeinschaft „Schwestern vom Guten Hirten“, gegründet 1835 in Frankreich, hatte sich die Betreuung marginalisierter Frauen und Mädchen seit ihrer Entstehung auf die Fahnen geschrieben; heute ist der Orden in über 65 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv. Seit 1996 hat er als Nichtregierungsorganisation einen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). In Thailand hat der Orden Hilfszentren für Opfer sexueller Gewalt in Pattaya, Bangkok und im Norden und Nordosten des Landes.


Montag, 16. April 2012

Tsunami-Angst auf Thailands Inseln


Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailand.

Warum trotz Mega-Bebens der Tsunami ausblieb

Erdbeben

Und "nur" 5 Leute starben

Tsunami-Angst in Indonesien, Thailand und Indien

Nach dem schweren Erdbeben und zahlreichen starken Nachbeben vor der Küste Indonesiens herrscht in zahlreichen Ländern am Indischen Ozean Angst vor einem zerstörerischen Tsunami.

Ein Tsunami-Alarm hat mehrere tausend Urlauber in Thailand und Sri Lanka aus ihrer Ferienstimmung gerissen. Nach schweren Erdbeben vor Sumatra warnten die Börden vor einer drohenden Flutwelle. Die Urlauber wurden von Hotels und Reiseleitern informiert und zum Teil in höher gelegene Gebiete gebracht, wie mehrere Reiseveranstalter mitteilten. Am Nachmittag gab das Tsunami-Warnzentrum Entwarnung für die Länder rund um den Indischen Ozean. Nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 wurde ein Frühwarnsystem eingerichtet. Sirenen am Strand warnen vor möglichen Tsunamis, ausgeschilderte Fluchwege führen zu sicheren Orten.
Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket wurde nach Angaben von Zeugen der Flughafen geschlossen. Auf Fotos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie sich das Wasser am Strand von Phuket ähnlich wie vor dem schweren Tsunami im Jahr 2004 weit zurückgezogen hatte. Aus zahlreichen Städten wurde berichtet, dass Menschen in Panik auf die Straßen liefen.
Das Beben hatte nach unterschiedlichen Angaben von verschiedenen geologischen Instituten eine Stärke von 8,2 bis 8,9 auf der Magnituden-Skala in einer Tiefe von 10 bis 33 Kilometern und war bis in die thailändische Hauptstadt Bangkok zu spüren.


Es ereignete sich um 14:38 Uhr Ortszeit (10:38 Uhr deutscher Zeit), das Epizentrum lag circa 460 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Meulaboh. Anschließend gab es mehrere schwere Nachbeben. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt.


In Thailand erlebt eine Familie die Erschütterungen vor Sumatra mit

Jetzt sind sie wohlbehalten daheim

Thailand, Mitte vergangener Woche: An den Touristenstränden verspürten die Urlauber leichte Erschütterungen des starken Erdbebens vor Sumatra. Fluchtartig suchten die Menschen das Weite. Unter ihnen waren auch  eine Mutter und ihre Tochter. Die beiden verbrachten die Osterferien in Phuket. Mit dem Schreck in den Gliedern kehrten sie jetzt verspätet nach Deutschland zurück.
Schon lange hatten sich Mutter und Tochter auf einen Traumurlaub am „Bang Tao Beach“ gefreut. Und während es an den Feiertagen im Sueden Deutschlands schneite, sonnten sie sich bei 35 Grad am Strand von Phuket. Alles schien perfekt – bis am Mittwoch die Erde zu zittern begann.

„Ein Einheimischer rannte an den Strand und warnte uns vor einem möglichen Tsunami“, so die Mutter. „Er sagte, wir müssten aufpassen, ob sich das Meer zurückzieht. Dann hätten wir noch zehn Minuten Zeit zur Flucht.“ In diesem Moment habe die Hoteldirektion auch schon damit begonnen, die Küste zu evakuieren.
In Windeseile flüchteteten die Beiden, die mit Freunden aus ihrer Umgebung gereist waren, ins Hotel. „Da ist’s uns ganz schön mulmig geworden“, gesteht die zwoelfjährige Tochter. Über einen Newsticker im Fernsehen erfuhr die Familie von der Behördenwarnung vor einem Tsunami – das Erdbeben vor Sumatra mit der Stärke 8,6 hatte in der gesamten Region des Indischen Ozeans die Furcht vor einer erneuten todbringenden Meereswelle wie im Jahr 2004 ausgelöst.


Eine Hotelmitarbeiterin stellte den Urlaubern drei Möglichkeiten zur Wahl: „Wir sollten entweder ins Landesinnere beziehungsweise in die höhergelegenen umliegenden Wälder flüchten – oder über die Außentreppe auf das fünfstöckige Hotel klettern.“ Die Beiden entschieden sich für Letzteres.
Anderthalb Stunden harrten sie mit weiteren Touristen bei schwüler Hitze auf dem Dach aus. „Schließlich bat uns der Hoteldirektor in ein Dachzimmer. Dort konnten wir die Nachrichten verfolgen“, berichtete dieMutter. Nach vier Stunden gaben die thailändischen Behörden endlich Entwarnung.
Verzögerungen infolge der Tsunami-Warnung gab es tags darauf bei der Heimreise. Als die Deutschen frühmorgens am Airport in Phuket ankamen, war der Flughafen komplett geschlossen. Erst mit sechsstündiger Verspätung durften Mutter und Tochter an Bord ihrer Maschine gehen.
Fazit: „Wir sind sehr froh, nach der großen Aufregung wieder in Deutschland zu sein, schließen aber nicht aus, wieder in dieses schöne Land zu reisen.“ Denn das Frühwarn- und Sicherheitssystem vor Ort habe bestens funktioniert.

Mittwoch, 11. April 2012

Neues Jahr und Menschenhandel


Thailand feiert das neue Jahr.

Was wir von Europa als Frühjahrsputz kennen, ist in Thailand ein fixer Teil der Neujahrstradition.
Wenn  von 13. bis 15. April die Sonne von einem Tierkreiszeichen in das nächste übergeht, wird in Thailand Songkran, sprich das neue Jahr 2555, eingeläutet.
Nachdem Häuser und Wohnungen geputzt wurden, kommt dem Element "Wasser" eine richtige Rolle zu.
Rituelle Waschungen finden im ganzen Land statt. 
Buddha-Statuen werden mit Wasser begossen, den älteren Familienmitgliedern kleine Mengen von Wasser über die Hände gegossen.
Um das buddhistische neue Jahr gebührend zu feiern werden auch gute Vorsaetze von Seiten der Politiker publik gemacht.




Der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Sihasak Phuangketkeow, hat US-Botschafter Kristie Anne Kenney zu einem Treffen eingeladen. Dabei wurde sie über den aktuellen Stand und die Schritte Thailands im Kampf gegen den Menschenhandel informiert. Er hat sie aufgefordert, diese Informationen an das US-Außenministerium weiterzuleiten.

Herr Sihasek stellte der US-Botschafterin nicht nur einen aktuellen Bericht, sondern auch einen operativen Plan für 2012 und 2013 zur Verfügung. Darin wird erläutert, wie Thailand in Zukunft den Menschenhandel in seinem Land weiter unterdrücken will.

Der Plan umfaßt insgesamt sieben Punkte. Hauptsächlich sollen Ermittlungen weiter vorangetrieben und innerhalb der Behörden schneller übermittelt werden. Zusätzlich wird betont, daß gegen Staatsbeamte, die in Fälle von Menschenhandel verstrickt sind, keine Milde mehr gelten soll. Gegen sie soll mit aller Härte ermittelt und durchgegriffen werden.


Der Plan sieht auch eine bessere und anonymere Behandlung der Opfer vor. Mitarbeiter sollen gezielt in Bezug auf Menschenhandel in Thailand  und im Umgang mit den Opfern, die meistens aus dem Ausland stammen, geschult werden. Auch soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden besser koordiniert werden.



Menschenhandel: Die Sklaven des 21. Jahrhunderts

Von der Armut genug

Besonders dort, wo die Not am größten ist, fallen die Versprechungen der Kriminellen auf fruchtbaren Boden. Von der Armut in ihrer Heimat haben die Menschen genug, sie hoffen auf ein besseres Leben in der Fremde.
Weltweit werden nach Angaben der UNO 2,5 Millionen Frauen, Kinder und Männer von Menschenhändlern ausgebeutet. Aus 127 Ländern stammen die Opfer, verkauft werden sie in 137 Länder, darunter auch Österreich.
Die Hotspots und die Routen, über die sie geschleust werden, sind weitgehend bekannt: Menschen aus Osteuropa, Asien, Afrika werden in den Nahen Osten, nach Europa und in die USA verkauft. Ihr Schicksal hängt meist von der Zielregion ab. In Asien schuften sie in Fabriken, in europäischen Ländern und in den USA bedienen sie Freier in den Bordellen.
Die Mehrheit der Opfer sind junge Frauen (77 Prozent aller weltweit registrierten Fälle). Sie werden zur Prostitution (87 Prozent der Fälle) oder zu Arbeit (28 Prozent) gezwungen. Dafür erhalten sie kein Geld oder gerade einmal einen Hungerlohn. 

Ein Baby um 14 Euro

Auch Kinder fallen immer wieder Menschenhändlern zum Opfer. Sie werden entweder entführt oder von ihren Eltern verkauft. Diese wissen meist nicht, worauf sie sich da einlassen. Auch die Analphabetin Najrul, eine junge Frau aus dem indischen Bundesstaat Westbengalen hatte keine Ahnung, worauf sie sich einließ, als sie ihr zwei Monate altes Baby für ein paar Scheine einem Mann überließ. Er war ins bitterarme Dorf gekommen und hatte den Familien Geld für ihre Kinder geboten. Den Säugling verkaufte er dann an ein eheloses Paar weiter, für umgerechnet 14 Euro. Sein Handel flog schließlich auf, ihm wird der Prozess gemacht.


Mit der „Wegwerfware Mensch“ ist auf dem globalen Markt einiges zu verdienen: Auf mehr als 30 Milliarden US-Dollar werden die Profite geschätzt. Damit ist der Menschenhandel längst zu einem profitablen Geschäft des internationalen Verbrechens geworden, der mit Drogen- und Waffenhandel auf eine Stufe gestellt werden kann. „Der Aufwand für Menschenhandel ist im Vergleich zum Drogengeschäft relativ gering“, erklärt Kristiina Kangaspunta, die Leiterin des UN-Büros für die Bekämpfung von Menschenhandel, im Gespräch mit der „Presse“.
Menschen könne man immer wieder „verwenden und missbrauchen“, während das „einzige Investment die Reisekosten, gefälschte Dokumente und Bestechungsgelder für Beamte sind“, sagt Kangaspunta. Florieren kann das Geschäft auch deshalb nur so gut, weil Polizisten und Beamte ihre Hand aufhalten.




Sonntag, 1. April 2012

Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes - Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?


Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailand.

Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

Millionen Touristen besuchen jedes Jahr das Land, um Strand und asiatische Freundlichkeit zu genießen. Doch jetzt wird das Urlaubsparadies Thailand wieder durch blutigen Terror erschüttert.

Wie sicher ist können sich die Besucher des asiatisches Landes noch fühlen?
Diesmal lagen die Tatorte im Süden Thailandes.
Die Ursache für ein tödliches Feuer in einem Hotel in Südthailand war nach Polizeiangaben die Explosion eines mit Sprengstoff gefüllten Autos.
Der nationale Polizeichef Priewpan Damapong sagte der Hotelbrand in Hat Yai stehe im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen in der Stadt Yala.
In der Stadt Hat Yai wurden drei Menschen getötet und mehr als 400 verletzt, in Yala gab es zehn Tote und über 100 Verletzte.
Nach Angaben der Behörden brach das Feuer am Samstag im Lee Gardens Hotel im Zentrum von Hat Yai aus.
Unter den Verletzten sollen auch ausländische Touristen sein.
Hat Yai, die größte Stadt im Süden Thailands, ist vor allem bei Reisenden aus den Nachbarländern Malaysia und Singapur beliebt.
Die Explosion zweier Bomben in Yala im äußersten Süden des Landes ereigneten sich nach Armeeangaben zur Mittagszeit nur wenige Minuten nacheinander im Zentrum der Stadt.
Durch die Wucht der Explosionen wurden mehrere Läden in Brand gesetzt. Zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt.
Der an Malaysia grenzende Süden Thailands wird seit 2004 von anhaltender Gewalt erschüttert. Fast täglich kommt es dort zu Bombenanschlägen oder Schießereien, bei denen seither mehr als 5000 Buddhisten und Muslime getötet wurden.
Das Auswärtige Amt warnt: Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr.
Ein weiterer Brennpunkt ist die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere Preah Vihear und Umgebung mit ihren Tempelanlagen. Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen in der Grenzregion Anfang Februar hat es auch unter der Zivilbevölkerung Tote und Verletzte gegeben. 

Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes. 

  • Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes - Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Auch ausländische Touristen waren unter den Opfern der Bombenanschläge


  • Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Durch eine Autobombe entstand ein Feuer in einem Hotel in Hat Yai


  • Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Neben Toten und Verletzten gab es auch hohen Sachschaden durch die Terror-Anschläge


  • Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Viele Menschen erlitten Rauchvergiftungen


  • Viele Tote bei Bombenexplosionen im Süden des Landes Wie sicher ist das Urlaubsparadies Thailand?

    Nach den Anschlägen bot sich ein Bild der Verwüstung

  • Autobombenanschlag Ursache für Hotelbrand in Thailand

    Die Ursache für ein tödliches Feuer in einem Hotel in Südthailand war nach Polizeiangaben die Explosion eines mit Sprengstoff gefüllten Autos.
    Nach Angaben der Behörden brach das Feuer am Samstag im Lee Gardens Hotel im Zentrum von Hat Yai aus. Die Behörden revidierten die Zahl von ursprünglich fünf Toten auf drei nach unten. Zwei zunächst für tot geglaubte Menschen hätten wiederbelebt werden können, sagte der Gouverneur der Provinz Songkhla, Grisada Boorach. Von den 416 Verletzten erlitten die meisten Rauchvergiftungen, 140 befanden sich noch im Krankenhaus. Unter den Verletzten sollen auch ausländische Touristen sein. Hat Yai, die größte Stadt im Süden Thailands, ist vor allem bei Reisenden aus den Nachbarländern Malaysia und Singapur beliebt.
    Die Explosion zweier Bomben in Yala im äußersten Süden des Landes ereigneten sich nach Armeeangaben zur Mittagszeit nur wenige Minuten nacheinander im Zentrum der Stadt. Von den 117 Verletzten waren 29 noch im Krankenhaus. Durch die Wucht der Explosionen wurden mehrere Läden in Brand gesetzt. Zahlreiche Fahrzeuge wurden beschädigt.
    Der an Malaysia grenzende Süden Thailands wird seit 2004 von anhaltender Gewalt erschüttert. Fast täglich kommt es dort zu Bombenanschlägen oder Schießereien, bei denen seither mehr als 5000 Buddhisten und Muslime getötet wurden. Die Muslime in der Region beklagen seit langem eine Diskriminierung durch die Behörden in dem mehrheitlich buddhistischen Land.

Montag, 19. März 2012

Thailand - Drogen und kein Ende!


Es vergeht fast keine Woche, ohne dass man in den News von Drogen und Dummen liest, die es einfach nicht begreifen wollen.



Hier ein Auszug von dieser Woche.

Österreicher in Thailand wegen Drogenbesitzes  verhaftet

Ein 51-jähriger Österreicher wurde am Grenzübergang zu Kambodscha mit Medikamenten und geringen Mengen Drogen aufgegriffen. Auf  Drogenbesitz stehen in Thailand strengste Strafen, auf den Handel sogar die Todesstrafe, warnt das Außenministerium.

Ein 51 Jahre alter Österreicher ist in Thailand wegen Drogenbesitzes verhaftet worden. Der Mann war Beamten in der thailändischen Kleinstadt Aranyaprathet im Bezirk Sa Kaeo beim Grenzübergang zu Kambodscha ins Netz gegangen. Polizisten stellten bei Harald Richard R. Medikamente sowie geringe Mengen Drogen sicher, berichteten thailändische Medien.
"Der Mann, der in medizinischer Behandlung steht, hatte bei seinem Grenzübertritt entsprechende Medikamente bei sich sowie eine geringe Menge Drogen", bestätigte der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal. Die thailändischen Behörden hätten bereits die österreichische Botschaft in Bangkok verständigt. Auch die Angehörigen des Österreichers wurden bereits informiert. Bei seiner Festnahme war er in Begleitung seiner deutschen Lebensgefährtin, sagte der Sprecher.
Am Montag soll der Mann einem Richter vorgeführt werden.
Wie das thailändische Nachrichtenportal MCOT auf seiner Webseite am Donnerstag berichtete, gab der Österreicher gegenüber der Polizei an, dass er die Drogen in der kambodschanischen Hafenstadt Sihanoukville erworben habe. Demnach soll es sich dabei um 3,1 Gramm Marihuana, Reste von Heroin sowie 53 Diazepam-Tabletten (Beruhigungsmittel, Anm.) handeln. Das Ziel von Harald Richard R. sei der Badeort Pattaya gewesen.

Österreicher in Thailand auf Kaution frei

Ein am vergangenen Freitag in Thailand wegen Drogenbesitzes festgenommener Österreicher ist bereits wenige Stunden später gegen eine Kaution in der Höhe von umgerechnet 1.230 Euro freigelassen worden. Bei dem 51-Jährigen wurden Medikamente sowie geringe Mengen Drogen sichergestellt. Die thailändische Polizei möchte die Substanzen nun in einem Labor untersuchen lassen.

Solange die polizeilichen Ermittlungen laufen, darf der Österreicher das Land nicht verlassen, berichtete der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal, am Montag. Der Mann war am Freitag in Begleitung seiner deutschen Lebensgefährtin von Polizisten in der thailändischen Kleinstadt Aranyaprathet im Bezirk Sa Kaeo beim Grenzübergang zu Kambodscha festgenommen worden. Die Medikamente hatte der Österreicher aus gesundheitlichen Gründen bei sich. Thailand hat strenge Suchtmittelgesetze. Das Außenministerium warnt immer wieder vor den Konsequenzen von Drogenbesitz.

Todesstrafe steht auf Handel

Launsky-Tieffenthal wies im Gespräch mit der APA auch darauf hin, dass das Ministerium bereits seit langer Zeit ausdrücklich vor den Konsequenzen von Drogenbesitzes in Thailand warnt. So steht auch auf der Homepage des Außenministeriums: "Auf Erwerb, Besitz, Verteilung, Herstellung sowie Ein- und Ausfuhr selbst kleiner Mengen von Rauschgiften (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) aller Art stehen strengste Strafen (bis zu lebenslanger Haft), bei Handel (auch bei Verdacht des Handels) sieht das Strafgesetz die Todesstrafe vor, die auch bei Ausländern vollstreckt wird." Erst im Jahr 2004 sind demnach sechs Drogenhändler, darunter zwei Ausländer, hingerichtet worden.
Schon bei geringen Mengen würde das thailändisch Strafrecht davon ausgehen, dass diese zum Vertrieb bestimmt seien. Gerichtsverfahren in Thailand sind laut dem Ministerium langwierig, die Verfahrensregeln sind mit europäischen Vorstellungen nicht vergleichbar. "Bei Straftaten drohen lange Untersuchungshaft, eingeschränkte Möglichkeiten der Verteidigung und besonders harte Haftbedingungen", so die Warnung des Ministeriums.




http://www.tagesspiegel.de/berlin/yaba-drogenfund-in-berlin-gefaehrlicher-kick-aus-thailand/6342490.htm
Yaba"-Drogenfund in Berlin Gefährlicher Kick aus Thailand

Yaba wird meist in Tablettenform gepresst. Die roten oder grünen Pillen kosten auf dem Markt etwa 30 Euro. - FOTO: POLIZEI
Die Droge „Yaba“ kommt aus Asien und macht extrem abhängig. LKA-Ermittlern ist ein Schlag gegen die Schmuggler gelungen: Vier Kuriere sitzen in U-Haft. 

Knast in Thailand wegen Drogenhandel

BILD - 


Es war das unbeschwerte Leben unter Palmen, von dem Jasmin M. aus Augsburg (Bayern) träumte. Aber dann ging ihr das Geld aus...
Weil die 30-jährige Deutsche in Thailand mit dem lebensgefährlichen Rauschmittel Crystal Meth handelte, wurde sie zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.
Bereits seit September vergangenen Jahres sitzt die junge Aussteigerin auf der Insel Koh Yao Noi im Südwesten Thailands hinter Gittern.
Wie konnte sie bloß in den Drogensumpf abrutschen?
Nach einem Touristik-Studium wandert Jasmin M. nach Asien aus, arbeitet in Hotels und in der Immobilien-Branche. 2007 verliert sie ihren Job, hat Geldsorgen, beginnt Drogen zu konsumieren und zu verkaufen.
„Zweimal wurde sie erwischt, beim dritten Mal konnte sie sich nicht mehr rausreden“, erzählt einer ihrer deutschen Freunde.
Zwei Jahre wird Jasmin M. vermutlich im Thai-Knast ausharren müssen. Der Freund: „Die Reststrafe kann sie eventuell in Deutschland verbüßen.“

Thailand Todesstrafe – Hinrichtungen beschleunigen

todesstrafe beschleunigen
Thailand Todesstrafe – Chalerm hatte den Vorsitz bei einer Pressekonferenz gestern, um die Beschlagnahme von  2,5 Millionen ya ba Tabletten und 50 Kilogramm Crystal Meth, oder “Ice”, im Wert von Millionen BT800 bekanntzugeben. Er schwor dabei den stellvertretenden Premier Chalerm Yoobamrung aufzufordern, das Gesetz zu ändern, um sicherzustellen, dass Drogenhändler, die  zum Tode verurteilt werden innerhalb von 30 Tagen vom letzten Urteil in ihrem Fall hinzurichten.
Derzeit warten rund 2500 Thais auf ihre Hinrichtung wegen Drogendelikten.

Clerm hat auch davor gewarnt, Krankenhäusern und Apothekern nicht zu viel  Pseudoephedrin-basierte Medikamente zu liefern für die Herstellung von ya ba und “Ice” zu liefern, oder sie würden schwere Strafen erhalten. .


Unterdessen sagte das Department of Special Investigation (DSI) Erkältungsmittel aus rund 30 Krankenhäuser Berichten zufolge in den Drogenhandel gelangt seien. Die DSI-Kontrolle würde in Kalasin das  Kamalasai Hospital und in Chiang Mai das Doi Lor Krankenhaus in dieser Woche getreffen. Das Zentral Udon Thani Krankenhaus hat erklärt, dass eine Überprüfung seiner Erkältungsmittel in  den letzten drei Jahren festgestellt habe, dass 4,8 Millionen Tabletten   unterschlagen wurden – und nicht 37 Millionen Tabletten, wie einige Nachrichtenagenturen berichteten. .
Während der gestrigen Konferenz am Suvarnabhumi Airport, bei der  Damrong Samawawiang, 39, und  Hassareudee Arthorns-prachachit, 34, und Parichart Charoonwit, 27, vorgeführt wurden zusammen mit den sichergestellten Drogen , sagte Chalerm dass der Drogen-Ring seit Januar beobachtet wurde . Er schickte angeblich Drogen von Chiang Rai nach Bangkok.
Die Polizei  folgte den beiden weiblichen Verdächtigen, die Kisten verpackten, und griffen  Damrong in einem Lagerhaus auf dem Chiang Rai Super-Highway.  Chalerm fügte hinzu, dass die Gruppe offenbar nicht, das Gesetz  fürchte sie hätten ihre Lektion nicht gelernt, so dass sie die schwerste Strafe verdient hätten. Er sagte, er würde eine Änderung beantragen dass Drogendealer die zum Tode verurteilt wären, innerhalb von 30 Tagen nach ihrem  endgültigen Urteil hingerichtet würden, da  Drogenhandel  ein ernstes Thema sei und viele Insassen weiterhin Drogen vom Gefängnis aus verkauften.
Das National Command  für Drogen (NCCD) berichtete  dass von 11. September 2011 bis 15. März Behörden verhafteten 321  Ya Ba Händler und beschlagnahmten 26 Millionen Tabletten, plus 143 mutmaßliche “Ice” Händler und beschlagnahmten 600 kg der Droge. Außerdem beschlagnahmten sie 200 kg Heroin, 4,6 Tonnen Marihuana, Kokain und 13.7 kg von 4,2 Millionen Tabletten mit Pseudoephedrin.
  Diese 464 Drogendealer würden voraussichtlich zum Tode verurteilt.