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Sonntag, 29. Dezember 2013

Mein Thailand erleben.



Wenn Männer an Thailand denken, dann leuchten die Augen und sie träumen von den vielen Bars in Pattaya und Bangkok. 
Aber es müssen nicht immer diese Sexmetropolen sein, denn Thailand bietet viel mehr als das.


Das Reiseziel für die nächste kommende Urlaubszeit steht

 für Viele mit Thailand bereits fest und die besonderen

 Schmuckstücke Thailands, wie zum Beispiel Phuket, 

werden von vielen Reisenden besucht,

 dennoch kann man auch in andern Teilen Thailands 

individuell urlauben.


Die vielen kleinen Inseln Thailands, die auch einen

 besonderen Charme allen Besuchern gegenüber

 versprühen die Thailand das erste Mal besuchen oder 

süchtig geworden sind und immer wieder kommen,

 dienen Indivualreisenden, gleichermassen wie den

 Spassurlaubern, mit einer reichhaltigen Abwechslung

 durch besondere Angebote aller Art.


 Die abwechslungsreiche thailändische Küche Phukets

 bringt wunderbare Gaumenfreuden für jeden Geschmack 

mit sich und wer zur jetzigen Jahreszeit anreist, sollte sich

 auf eine sehr heiße Erlebnisreise vorbereiten, da zwischen

 März und Juni hohe Temperaturen herrschen.


Thailand als abwechslungsreiches Urlaubsziel 

Wer in Thailand das Partyleben sucht, liegt mit Phuket

 sicher richtig, da die an Patong Beach und der 

Promenade gelegenen Diskotheken, Bars und Live

 Shows an jeder Ecke zu finden sind. 

Ein weniger jugendfreies Angebot ist auch garantiert,

 allerdings gibt es für jeden Geschmack etwas, so 

sind zum Beispiel Veranstaltungen im Thai- Boxen,

 der Nationalsport Thailands verantwortlich für 

spannende Erlebnisse und garantiert erotik- frei.

 Aber die Individualreisenden können sich vor allem

 von zerklüfteten Landschaften, die das Inselreich

 Thailands zu bieten hat, beeindrucken lassen. 

So, bietet Phuket Allerlei auf einmal.



Für Hitzeliebende dürfte also im Verlauf des nächsten Urlaubs zu Ostern, eine willkommene Abwechslung durch Thailand geboten werden, wer für sich eine Reise in weiter entfernte Länder plant. Wer in Thailand angekommen nicht nur an einem Ort verbleiben will, dann findet man eine Fülle von Angeboten, um Touren zu verlassenen Buchten oder in abgelegene bergige Gebiete zu unternehmen. Wer Thailand wählt, könnte zukünftig nicht mehr davon lassen.
Bild: © Shelby PDX, License: CC-BY-NC-ND-2.0



Dienstag, 22. Mai 2012

In Thailand investieren



Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailand.

“Thailand weckt Fernweh pur – aber das Land hat viel mehr zu bieten als nur Sonne und Strand. 
Heute werfen wir einen Blick auf das Geschäftsklima des Königreiches und finden heraus, warum Thailand ein begehrter Markt für Investitionen ist. Unsere Reise, die uns bis ans Meer führt, beginnt in der Mega City Bangkok.”


Manchmal scheint es so, als seien alle zehn Millionen Einwohner Bangkoks gleichzeitig auf den Straßen der Stadt unterwegs. Die Metropole ist das Herz der thailändischen Wirtschaft. 90 Prozent des Außenhandels werden hier abgewickelt.


Auch für ausländische Unternehmen wird das asiatische Königreich als Produktionsstandort immer attraktiver. Sie werden von der guten Infrastruktur und Steuervergünstigungen angelockt.
Dieser Haustechnik-Hersteller ist eines von 500 deutschen Unternehmen, das sich in Thailand niedergelassen hat. Zum Arbeitsalltag gehört jede Menge Fingerspitzengefühl, erklärt Export Manager Holger Palla. 
„In Deutschland kann man auf den Tisch hauen und Sachen direkt ansprechen, manchmal ein bisschen zu laut. In Thailand geht das überhaupt gar nicht, da muss man auf das Gesicht des Gegenübers aufpassen, da muss man Respekt zeigen und das ist ein sehr subtiler Vorgang. 
Da muss man sehr viel kulturelle Arbeit und Verständnis mit reinbringen.“
In dem Werk fertigen die 120 Mitarbeiter Kleindurchlauferhitzer an. Yupa Tassri kümmert um das Wohlergehen der Mitarbeiter. Dabei versucht sie auch immer, die Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. “In Thailand verehren die meisten Menschen Buddha. Die Deutschen werden das niemals verstehen. Meine größte Herausforderung ist es, zwischen der thailändischen und der deutschen Mentalität zu vermitteln, damit sich alle verstehen und harmonisch zusammenarbeiten können.”
Teamwork steht im Mittelpunkt, meint Asien-Geschäftsführer Roland Hoehn. „Thais arbeiten gern in Gruppen, Thais wollen zwischendurch auch Sanuuk haben. Sanuuk kann man im weitesten Sinne mit Spaß übersetzen. Sanuuk ist Teil der thailändischen Kultur. Wenn der Spaß nicht mehr da ist, verlassen sie die Firma. Also Harmonie, Spaß ist wichtig.“
Für ausländische Unternehmen überwiegen die Vorteile, in Thailand zu investieren. Bürokratie und Fachkräftemangel, wie einige Geschäftsleute ihn beklagen, schrecken die Firmen nicht ab. Ein Schlüssel zum Erfolg ist es, sich ein Netzwerk aufzubauen, erklärt John Svengren, Direktor des European ASEAN Business Centre: “Beziehungen bedeuten hier viel mehr. Man kommt nicht in ein asiatisches Land und kann am ersten Tag mit dem Geschäftemachen loslegen, besonders wenn man Joint Venture-Unternehmen mit Thai-Partnern eingeht.
 Das kann Jahre dauern, bis da ein Vertrauensverhältnis aufgebaut ist.”


Das trifft nicht nur auf die Industrie, sondern auch auf den Tourismus zu – ein weiterer wichtiger Sektor für ausländische Investoren, besonders europäische.
Allein in diesem Jahr werden mehr als 20 Millionen Besucher erwartet. Der Tourismussektor macht rund sechs Prozent der Wirtschaft aus. 
Viele ausländische Investoren versuchen neue Zielgruppen anzusprechen; der Öko-Tourismus wird immer beliebter.
Am Karon-Strand auf Phuket wird bei einem schweizerischen Ressort der Umweltschutz großgeschrieben. Das Hotel war das erste der Insel, dass das Green Globe Zertifikat für Nachhaltigkeit erhalten hat. Geschäftsführer Hansruedi Frutiger war es wichtig, die Angestellten in die „grüne Arbeitsweise“ einzuführen. 
„Das Green Globe – damit haben wir vor einem Jahr angefangen und wollten den Angestellten erklären, was wir unter Green Globe verstehen. Dass wir die Welt auch in der Zukunft so behalten sollen, wie sie war. Wir haben einige Stellen, wo wir etwas zufügen müssen. Wir haben einen kleinen Garten, wo Tomaten und Gurken und verschiedene Thai-Kräuter wachsen, die dann der Küchenchef auch braucht.“
Thailand ist ein Ort der Kontraste. Mit Erfolg etabliert sich das Königreich in der Geschäftswelt, aber nicht um jeden Preis: 
Tradition und Erbe sind wesentlicher Bestandteil des Lebens.

Donnerstag, 26. April 2012

Sex-Tourismus




Wenn man so wie ich hier in Thailand, im Nordosten des Landes, in Khon Kaen, lebt, dann ist man zwar weit weg von den Touristenmetropolen wie Pattaya oder Phuket und Bangkok, man kann aber dennoch die Augen nicht verschließen vor dem Problem der Prostitution in Thailand. 
Auch wenn in Thailand die Prostitution an sich gegen Strafe streng verboten ist.


Dieses Problem bereitet selbst dem Papst in Rom einen Grund sich sorgenvoll damit zu befassen.




Benedikt XVI. hat die internationale Gemeinschaft und die Tourismusbranche zu mehr Einsatz gegen "Sextourismus" aufgerufen. In seiner Botschaft zum internationalen Kongress für Tourismusseelsorge, der in dieser Woche im mexikanischen Cancun stattfindet, nennt der Papst als ersten negativen Aspekt des Tourismus den Sextourismus: 
Das Phänomen sei „eine der niederträchtigsten Formen“ menschlicher Verirrungen, es zerstöre Individuen, Familien und „manchmal ganze Gemeinschaften“.




Schätzungen gehen derzeit von etwa 20 bis 40 Millionen Prostituierten weltweit aus, in Brennpunktländern wie Brasilien, Indien, Thailand und den Philippinen ist ein erheblicher Teil der Betroffenen minderjährig. Schwester Michelle Lopez von der Kongregation „Schwestern vom Guten Hirten“ betreut ein Frauenzentrum im thailändischen Badeort Pattaya. 


„Zwischen 200 und 300 Frauen kommen täglich zu uns, von Montag bis Freitag. Sie brauchen Beratung und alles, was heilt, sie müssen ihre Würde zurückerlangen und neu integriert werden. Wir beraten, therapieren, bieten Bildungsmöglichkeiten: Frisieren, Nähen, traditionelle Massage, Computerkurse, Englisch- und Sprachunterricht, die wir dank Freiwilliger aus ganz Europa anbieten können. Durch diese Möglichkeiten bekommen die Frauen die Kraft, Entscheidungen zu treffen und mehr Autonomie zu erlangen.“

Wenn die Frauen ins Zentrum kommen, tragen sie neben körperlichen Spuren des Missbrauchs tiefe seelische Wunden mit sich. Die Betreuung führt oft auch die Schwestern an die eigenen Grenzen:

„Das erste, was wir tun, wenn sie zu uns kommen, ist, ihnen den größtmöglichen Respekt entgegen zu bringen, egal, wer da kommt. Es mag seltsam klingen, aber sie können das nicht akzeptieren, sie sind schockiert, dass sie das erste Mal in ihrem Leben wie eine menschliche Person behandelt werden. Ein Mädchen auf der Straße hat mir einmal gesagt: es ist nicht so sehr der physische Missbrauch, es sind die Worte. Sie schneiden mir ins Herz und brechen mich entzwei.“



Die erste „seelische Vergewaltigung“ der jungen Frauen finde oftmals im engsten eigenen Umfeld statt, berichtet Schwester Lopez. Dienste für Sextouristen stünden meist am Ende eines langen Leidensweges:

„Viele der Frauen und Kinder erfahren zu Hause sexuelle und häusliche Gewalt, Armut, Inzest, verbale Aggressionen, sie lernen von Anfang an Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Wir lernen zivile Rechte und Freiheit nicht aus den Dokumenten der Vereinten Nationen, sondern in der Familie. Und wenn der Ort, der Kindern Schutz bieten sollte, zum Ort der Unterdrückung und Ungerechtigkeit wird, wird das Rechts- und Freiheitsverständnis eines Kindes ernsthaft entstellt.“

Der internationale Tourismus hat das Sex-Geschäft und den Menschenhandel in vielen Ländern der Welt angekurbelt. 





Das Wohlstandsgefälle zwischen den Ländern ist ein weiterer Grund, warum viele Frauen mit Prostitution ihren Lebensunterhalt bestreiten, Eltern ihre Kinder verkaufen oder Menschenhändler in der Branche lukrative Geschäfte machen können. Mit Nachfrage und Armut lässt sich das Phänomen aber nicht erschöpfend erklären, räumt Schwester Lopez ein:

„Man kann die Tatsache nicht ignorieren, dass Armut eine der Hauptursachen ist, allerdings gibt es auch betroffene Frauen aus der Mittelschicht und umgekehrt sehr, sehr arme Menschen, die nicht in die Prostitution verstrickt sind. Armut ist also nicht zwangsläufig der Grund.“


Die Ursachen liegen tiefer, sie haben mit Macht und Geschlechterverhältnissen, mit kultureller Prägung und emotionaler Verrohung zu tun – Schlüsselfragen, die für Schwester Lopez im Westen wie in den Zielländern des Sextourismus nicht umgangen werden können:

„Wir müssen die Mechanismen kennen, die zu diesem Kreislauf führen, es geht um Bewusstsein, und es geht um Erziehung. Wir müssen unsere Männer, Söhne, Brüder, Ehemänner über ihre Rechte, Pflichten und Grenzen unterrichten. Wenn wir das nicht tun und allein die Frauen stärken, gehen wir zu Formen von Gesellschaft und Familie zurück, in denen Frauen, Mütter und Kinder kulturell, religiös und ideologisch Diskriminierung erfahren. Und das ist ein Bereich, in dem die Kirche handeln kann.“

Angesichts des Mangels an staatlicher Hilfen und Nichtregierungsorganisationen sind katholische Ordensfrauen in Ländern wie Thailand, Indien oder den Philippinen oftmals Vorreiter, was die Hilfe für Opfer sexueller Gewalt betrifft. Mutig und unbürokratisch leisten sie erste Hilfe und bieten Heilung, sie sensibilisieren die Bevölkerung für das Phänomen und knüpfen Hilfsnetzwerke in Zusammenarbeit mit Behörden, internationalen Hilfswerken und Freiwilligen. Schwester Lopez weiß, dass das Problem aus verschiedenen Richtungen angegangen werden muss:

„Wenn man diese Menschen aus dem Milieu heraus nimmt, was ist die Alternative? Wenn es keine Alternative gibt, gehen diese Frauen zurück. Sie brauchen Autonomie und Wahlmöglichkeiten. Und dafür braucht es einen multidimensionalen Zugang.“

Die Ordensgemeinschaft „Schwestern vom Guten Hirten“, gegründet 1835 in Frankreich, hatte sich die Betreuung marginalisierter Frauen und Mädchen seit ihrer Entstehung auf die Fahnen geschrieben; heute ist der Orden in über 65 Ländern auf allen fünf Kontinenten aktiv. Seit 1996 hat er als Nichtregierungsorganisation einen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). In Thailand hat der Orden Hilfszentren für Opfer sexueller Gewalt in Pattaya, Bangkok und im Norden und Nordosten des Landes.


Montag, 16. April 2012

Tsunami-Angst auf Thailands Inseln


Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailand.

Warum trotz Mega-Bebens der Tsunami ausblieb

Erdbeben

Und "nur" 5 Leute starben

Tsunami-Angst in Indonesien, Thailand und Indien

Nach dem schweren Erdbeben und zahlreichen starken Nachbeben vor der Küste Indonesiens herrscht in zahlreichen Ländern am Indischen Ozean Angst vor einem zerstörerischen Tsunami.

Ein Tsunami-Alarm hat mehrere tausend Urlauber in Thailand und Sri Lanka aus ihrer Ferienstimmung gerissen. Nach schweren Erdbeben vor Sumatra warnten die Börden vor einer drohenden Flutwelle. Die Urlauber wurden von Hotels und Reiseleitern informiert und zum Teil in höher gelegene Gebiete gebracht, wie mehrere Reiseveranstalter mitteilten. Am Nachmittag gab das Tsunami-Warnzentrum Entwarnung für die Länder rund um den Indischen Ozean. Nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 wurde ein Frühwarnsystem eingerichtet. Sirenen am Strand warnen vor möglichen Tsunamis, ausgeschilderte Fluchwege führen zu sicheren Orten.
Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket wurde nach Angaben von Zeugen der Flughafen geschlossen. Auf Fotos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie sich das Wasser am Strand von Phuket ähnlich wie vor dem schweren Tsunami im Jahr 2004 weit zurückgezogen hatte. Aus zahlreichen Städten wurde berichtet, dass Menschen in Panik auf die Straßen liefen.
Das Beben hatte nach unterschiedlichen Angaben von verschiedenen geologischen Instituten eine Stärke von 8,2 bis 8,9 auf der Magnituden-Skala in einer Tiefe von 10 bis 33 Kilometern und war bis in die thailändische Hauptstadt Bangkok zu spüren.


Es ereignete sich um 14:38 Uhr Ortszeit (10:38 Uhr deutscher Zeit), das Epizentrum lag circa 460 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Meulaboh. Anschließend gab es mehrere schwere Nachbeben. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt.


In Thailand erlebt eine Familie die Erschütterungen vor Sumatra mit

Jetzt sind sie wohlbehalten daheim

Thailand, Mitte vergangener Woche: An den Touristenstränden verspürten die Urlauber leichte Erschütterungen des starken Erdbebens vor Sumatra. Fluchtartig suchten die Menschen das Weite. Unter ihnen waren auch  eine Mutter und ihre Tochter. Die beiden verbrachten die Osterferien in Phuket. Mit dem Schreck in den Gliedern kehrten sie jetzt verspätet nach Deutschland zurück.
Schon lange hatten sich Mutter und Tochter auf einen Traumurlaub am „Bang Tao Beach“ gefreut. Und während es an den Feiertagen im Sueden Deutschlands schneite, sonnten sie sich bei 35 Grad am Strand von Phuket. Alles schien perfekt – bis am Mittwoch die Erde zu zittern begann.

„Ein Einheimischer rannte an den Strand und warnte uns vor einem möglichen Tsunami“, so die Mutter. „Er sagte, wir müssten aufpassen, ob sich das Meer zurückzieht. Dann hätten wir noch zehn Minuten Zeit zur Flucht.“ In diesem Moment habe die Hoteldirektion auch schon damit begonnen, die Küste zu evakuieren.
In Windeseile flüchteteten die Beiden, die mit Freunden aus ihrer Umgebung gereist waren, ins Hotel. „Da ist’s uns ganz schön mulmig geworden“, gesteht die zwoelfjährige Tochter. Über einen Newsticker im Fernsehen erfuhr die Familie von der Behördenwarnung vor einem Tsunami – das Erdbeben vor Sumatra mit der Stärke 8,6 hatte in der gesamten Region des Indischen Ozeans die Furcht vor einer erneuten todbringenden Meereswelle wie im Jahr 2004 ausgelöst.


Eine Hotelmitarbeiterin stellte den Urlaubern drei Möglichkeiten zur Wahl: „Wir sollten entweder ins Landesinnere beziehungsweise in die höhergelegenen umliegenden Wälder flüchten – oder über die Außentreppe auf das fünfstöckige Hotel klettern.“ Die Beiden entschieden sich für Letzteres.
Anderthalb Stunden harrten sie mit weiteren Touristen bei schwüler Hitze auf dem Dach aus. „Schließlich bat uns der Hoteldirektor in ein Dachzimmer. Dort konnten wir die Nachrichten verfolgen“, berichtete dieMutter. Nach vier Stunden gaben die thailändischen Behörden endlich Entwarnung.
Verzögerungen infolge der Tsunami-Warnung gab es tags darauf bei der Heimreise. Als die Deutschen frühmorgens am Airport in Phuket ankamen, war der Flughafen komplett geschlossen. Erst mit sechsstündiger Verspätung durften Mutter und Tochter an Bord ihrer Maschine gehen.
Fazit: „Wir sind sehr froh, nach der großen Aufregung wieder in Deutschland zu sein, schließen aber nicht aus, wieder in dieses schöne Land zu reisen.“ Denn das Frühwarn- und Sicherheitssystem vor Ort habe bestens funktioniert.