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Dienstag, 16. September 2014

Ja, geht's noch?


Herzlich Willkommen bei einer neuen Story aus dem "Land des Laechelns".
Ich moechte ja nicht als Nestbeschmutzer gelten, aber was sich da in dieser Woche ein Deutscher hier in Thailand geleistet hat und damit einen immensen Schaden fuer alle zukuenftig in Not geratenen Deutschen angerichtet hat, bringt mich regelrecht auf die besagte Palme.

Für eine Welle der Empörung bei Einheimischen und Ausländern sorgt aktuell die Nachricht, dass ein obdachloser Deutscher, der vergangene Woche nahe der Khao San Road in Bangkok von der Touristenpolizei aufgegriffen wurde und Unterstützung vom Deutschen Hilfsverein Thailand (DHV) erhielt, das erbettelte Geld gutgläubiger Passanten mit vollen Händen im Nachtleben Pattayas ausgeben soll.

Mittelloser Deutscher bettelte nahe der Khao San Road

BANGKOK: Die Touristenpolizei und der Deutsche Hilfsverein Thailand (DHV) haben nahe der Khao San Road einen deutschen Bettler mit extrem geschwollenen Beinen aufgegriffen, nachdem Fotos über den Mann auf sozialen Netzwerken verbreitet wurden.
DHV-Vorsitzender Chumphol Thiangtham informierte am Samstag die Medien, dass Benjamin H. inzwischen in einem Gästehaus untergebracht wurde. Bereits zuvor hatte der DHV dem mittellosen Mann Hilfe angeboten, die dieser jedoch verweigert hatte. Erst nachdem der Fall in sozialen Netzwerken große Aufmerksamkeit erfuhr und Beamte der Touristenpolizei den DHV erneut kontaktierten, nahm der Mann die Hilfe an. Benjamin H. reiste am 2. September mit einem One-Way-Flugticket der China Eastern Airlines nach Thailand ein. Er sagte aus, dass ihm sein Reisepass, Geld und alle weiteren Dokumente und Wertgegenstände geklaut wurden.


Bei seinen geschwollenen Beinen soll es sich um einen Geburtsfehler handeln. Die sogenannte Elefantenkrankheit, oder Elephantiasis, ist ein Syndrom, welches durch eine Störung in den Lymphgefäßen verursacht wird. Durch mangelnden Lymphabfluss bzw. Stau in den Lymphgefäßen schwellen vereinzelte Körperteile, in der Regel die Beine, extrem an. Schmerzen habe der Mann nach eigener Aussage keine.

Am Montag wird er zur deutschen Botschaft gebracht, wo seine Identität geklärt werden soll, um ihn einen neuen Reisepass ausstellen zu können. (Foto: The Nation)

Soweit so gut
Die Öffentlichkeit war erleichtert, dass der mittellose Farang-Bettler, mit dem geschwollenen Bein, den man zuletzt auf den Straßen von Bangkok gesehen hat, auf dem Weg zurueck in seine Heimat war. 
Originalton: Dies zu wissen, ist einfach gut tut - waaay Ordnung.
Tage danach wurde festgestellt, dass B. in seinem Hotelzimmer schlief, während seine Botschaft schon einen neuen Pass und ein Ticket nach Hause fuer den 29-jährigen Deutschen bereit hielt.
Aber er nutzte das erbettelte Geld von ca 50.000 Baht um eine super Zeit in Pattaya in den Bars zu verbringen.


Es war Freitag, als nun Fotos im Internet zu sehen waren, und die Touristenpolizei ihn in Pattaya in einem Hotel aufstoeberte. 

Der Deutsche Hilfsverein Thailand, eine Organisation, die Bundesbürgern hilft, hatte Geld bezahlt zur Ueberbrueckung und ihn gebeten in einem Hotel in Bangkok zu bleiben, bis sie ihn in der Botschaft uebergeben kann, nach einem Bericht der Thailand Police Story.
Er düpiere die ganze Nation", sagte der nationale Polizeichef.

Holse wurde gestern festgenommen zur Befragung von der Pattaya Polizei.
Von den erbettelten 50.000 Baht hatte er noch 7.000 Baht bei sich.
In einem neuen Bericht wird er in Pattaya in Bars und
 mit Ladys gesehen wurde.

THAILAND: Für eine Welle der Empörung bei Einheimischen und Ausländern sorgt aktuell die Nachricht, dass ein obdachloser Deutscher, der vergangene Woche nahe der Khao San Road in Bangkok von der Touristenpolizei aufgegriffen wurde und Unterstützung vom Deutschen Hilfsverein Thailand (DHV) erhielt, das erbettelte Geld gutgläubiger Passanten mit vollen Händen im Nachtleben Pattayas ausgeben soll.
Benjamin H. gab an, dass ihm sein Reisepass und sein Geld geklaut wurden. Der DHV organisierte daraufhin auf Ersuchen der Touristenpolizei ein Zimmer in einem Gästehaus für den mittellosen Deutschen, die deutsche Botschaft bemühte sich um die Ausstellung eines neuen Reisepasses und um ein Rückflugticket. 
Nach Hause wollte Benjamin H.,  der aufgrund einer Störung in den Lymphgefäßen ein extrem geschwollenes Bein hat, anscheinend nicht. 
Anstatt am Montag die deutsche Botschaft aufzusuchen, türmte der Mann nach Pattaya, wo er Thailand Police Story folgend die geschnorrten 50.000 Baht in den Ladybars der Touristenmetropole ausgegeben haben soll. 
Anwohner posteten Fotos auf sozialen Netzwerken, auf denen Benjamin H. zu sehen ist, wie er jetzt auf den Straßen Pattayas um Geld bettelt und sich in den Unterhaltungsetablissements der Touristenmetropole vergnügt. 
Die Polizei nahm ihn kurze Zeit fest, ließ ihn jedoch wieder gehen, da gegen ihn kein Straftatbestand vorliegt. 
Beim Verhör soll er sich zudem über die „Blödheit der Thailänder“ lustig gemacht haben, ihm Geld gegeben zu haben. (Foto: Facebook)

Ob er jetzt abgeschoben wird???

Sonntag, 29. Dezember 2013

Mein Thailand erleben.



Wenn Männer an Thailand denken, dann leuchten die Augen und sie träumen von den vielen Bars in Pattaya und Bangkok. 
Aber es müssen nicht immer diese Sexmetropolen sein, denn Thailand bietet viel mehr als das.


Das Reiseziel für die nächste kommende Urlaubszeit steht

 für Viele mit Thailand bereits fest und die besonderen

 Schmuckstücke Thailands, wie zum Beispiel Phuket, 

werden von vielen Reisenden besucht,

 dennoch kann man auch in andern Teilen Thailands 

individuell urlauben.


Die vielen kleinen Inseln Thailands, die auch einen

 besonderen Charme allen Besuchern gegenüber

 versprühen die Thailand das erste Mal besuchen oder 

süchtig geworden sind und immer wieder kommen,

 dienen Indivualreisenden, gleichermassen wie den

 Spassurlaubern, mit einer reichhaltigen Abwechslung

 durch besondere Angebote aller Art.


 Die abwechslungsreiche thailändische Küche Phukets

 bringt wunderbare Gaumenfreuden für jeden Geschmack 

mit sich und wer zur jetzigen Jahreszeit anreist, sollte sich

 auf eine sehr heiße Erlebnisreise vorbereiten, da zwischen

 März und Juni hohe Temperaturen herrschen.


Thailand als abwechslungsreiches Urlaubsziel 

Wer in Thailand das Partyleben sucht, liegt mit Phuket

 sicher richtig, da die an Patong Beach und der 

Promenade gelegenen Diskotheken, Bars und Live

 Shows an jeder Ecke zu finden sind. 

Ein weniger jugendfreies Angebot ist auch garantiert,

 allerdings gibt es für jeden Geschmack etwas, so 

sind zum Beispiel Veranstaltungen im Thai- Boxen,

 der Nationalsport Thailands verantwortlich für 

spannende Erlebnisse und garantiert erotik- frei.

 Aber die Individualreisenden können sich vor allem

 von zerklüfteten Landschaften, die das Inselreich

 Thailands zu bieten hat, beeindrucken lassen. 

So, bietet Phuket Allerlei auf einmal.



Für Hitzeliebende dürfte also im Verlauf des nächsten Urlaubs zu Ostern, eine willkommene Abwechslung durch Thailand geboten werden, wer für sich eine Reise in weiter entfernte Länder plant. Wer in Thailand angekommen nicht nur an einem Ort verbleiben will, dann findet man eine Fülle von Angeboten, um Touren zu verlassenen Buchten oder in abgelegene bergige Gebiete zu unternehmen. Wer Thailand wählt, könnte zukünftig nicht mehr davon lassen.
Bild: © Shelby PDX, License: CC-BY-NC-ND-2.0



Dienstag, 11. September 2012

Neues aus dem Paradies

Herzlich Willkommen bei den News aus dem Paradies.


Brite in Khon Kaen Thailand von Motorrad geschossen

Khon Kaen, Thailand 
Am 24. August wurde in Khon Kaen ein 50 Jahre alter Engländer auf seinem Motorrad erschossen.
Wie ein Sprecher des britischen Außenministeriums bekannt gab, wurde am Montag ein Brite, der bereits seit mehreren Jahren in Thailand lebt, während der Fahrt auf seinem Motorrad erschossen. Er wurde als Stephen Phillips 50 aus der Manchester in der Grafschaft York identifiziert. Ueber seinen Familienstand ist nichts bekannt.

Bisher sind weder das Tatmotiv oder der Täter bekannt. Die örtlichen Behörden stehen vor einem Rätsel und haben die Ermittlungen aufgenommen.
Der aus Manchester stammende 50-jährige lebt bereits seit mehren Jahren in der Provinz in Thailand. Das Außenministerium arbeitet mit den örtlichen Behörden zusammen und hat bereits die Angehörigen des Toten informiert. Man vermutet ein Tatmoriv aus dem persönlichen Umfeld des Toten

Ein “Engel” in Thailand


Hunderte von Bewohnern der  Phetchabun Provinz in Thailand haben sich  in letzter Zeit versammelt, um von einem  13-jährigen Jungen, von dem sie glauben dass er ein “Engel” ist, Prophezeiungen und Weissagungen zu hören oder ihn  anzubeten.
Nach seinen Jüngern ist der Junge ein  Nong Nui, ein “Gefäß” für einen Engel oder   taywada , genannt “Akssurach”, und wenn er seine Veranstaltungen abhielt, stellt der Junge auf einem roten Lendenschurz und bemalt seinen Mund mit roter Farbe und tanzt für seine Anhänger. .
Nach vielen Berichten  zaubert der  Engel nur  an Samstagen und Sonntagen, von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr, denn unter der Woche geht er zur Schule in die 8. Klasse.

Engel
Wenn er weissagt wird er zum Nong Nui – einen  Seher und die Menschen sind von der Richtigkeit seiner Prophezeiungen überzeugt.
Die Menschen glauben, dass er wirklich zaubern kann wie ein Engel, weil er präzise Vorhersagen macht und nichts dafür verlangt (Ein Diskont Wahrsager demnach).
Nong Nui hält nur Gespräche über die individuelle Zukunft des Fragestellers ab und er sagt keine”lucky Lottozahlen” vorher, um hoffnungsvolle Spieler, die auftauchen an seiner Tür  jeden Tag nicht zu vergrämen – es würden sonst zu viele.

Thailand – Steigende Selbstmorde unter Thailaendern


Bangkok- Das Gesundheitsministerium hat berichtet, dass mehr Thais in den vergangenen 5 Jahren Selbstmord begehen wollten als davor und brachte mit Besorgnis zum Ausdruck, dass die steigende Tendenz unter Jugendlichen zu finden sei.
Der stellvertretende Generaldirektor des Gesundheitsamtes, Dr. Tavee Tangseree, sagte, dass in den letzten fünf Jahren die Selbstmordversuche unter den Thais sich ständig vermehren. Von 100.000 Menschen ist die Suizidrate von 5,98% auf 6,03% im Jahr 2011 gestiegen, das entspricht 3.873 Personen.
Dr. Tavee erklärte, dass die Hauptursache für Suizidfälle in Thailand durch Depressionen ausgelöst wird, verursacht von Naturkatastrophen und wirtschaftlichen sowie politischen Krisen, die sie nicht bewältigen können. Laut der Studie begehen Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren die meisten Selbstmordversuche, danach würden Senioren und Jugendliche zwischen 15 – 19 Jahren diesen letzten Ausweg nehmen. Die Provinz Lamphun hat demnach die höchste Selbstmordrate, gefolgt von Rayong, Chiang Mai, Nan und Chiang Rai.
Dr. Tavee fügte noch hinzu, dass er am meisten über die jugendliche Bevölkerung besorgt sei, da sich die Selbstmordrate unter ihnen, die es schafften sich das Leben zu nehmen, zwischen den Jahren 2007 und 2011, im Durchschnitt jährlich um 170 Teenager ansteige.


Thailand Sechs Tiger in Käfigen auf Hausdach gehalten

Bangkok (AFP) Die thailändische Polizei hat auf dem Dach eines Gebäudes in einem Industriegebiet von Bangkok sechs unterernährte Tiger entdeckt. Die vier ausgewachsenen Tiere und zwei Tigerbabys seien in einem schlechten Gesundheitszustand, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Ihr Besitzer gab an, er wolle mit den Raubtieren einen Zoo eröffnen. Die übrigen Mieter des Gebäudes hätten sich offenbar nicht weiter um ihre seltsamen Mitbewohner gekümmert: "Es sind vor allem Arbeiter, die sich anscheinend nicht für Umweltprobleme interessieren", sagte der Polizeisprecher.


Thailand – Illegale Peep Show eines Arztes

September 


Krankenschwestern

Amnat Charoen, Thailand – Ein Arzt wurde zu 1.000 Baht (25 Euro) Geldstrafe verurteilt  für die Installation einer Video-Aufnahmegeräts in einer Frauen-Toilette im Krankenhaus in Thailand , in dem er arbeitete teilte die Polizei am Dienstag mit.
Die Polizei sagte, der Arzt, dessen Name zurückgehalten wurde, installierte das Aufnahmegerät um  Krankenschwestern auszuspionieren, wenn sie die Toilette  benutzten. Der Verdächtige gestand sein Verbrechen und zahlte eine Geldstrafe von 1.000 Baht.
Die Polizei hat das Aufnahmegerät und den PC des Arztes  für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Amnart Charoen Krankenhaus Direktor Somruek Jungsaman sagte das Krankenhaus hätte eine Untersuchung eingeleitet, nachdem eine Krankenschwester eine Klage gegen den Arzt vorbrachte, der in ein anderes Krankenhaus verlegt worden war. .
Er sagte, ein medizinischer Check-up zeigte, dass der Arzt an einer psychischen Krankheit leidet.
Psychische Krankheit . naja wenn der Voyeurismus eine Krankheit ist dann ja.


Thailand – Chuvit fuehrt Fotos von Bordellen mit Minderjaehrigen vor

September 11, 2012 | 

Songkhla, Thailand -  Chuwit Kamolvisit, Abgeordneter und „Saubermann der Nation“ hat am 9. September bei einem Seminar zur Korruption in Thailand Videos von Bordellen in Hat Yai vorgeführt.

Die Songkhla Universität in Hat Yai hatte zu einem Seminar mit dem Thema Korruption eingeladen. Chuwit war ebenfalls als Gastredner anwesend und führte den Seminarteilnehmern diverse Videos von Bordellen und Karaoke-Bars in Hat Yai vor.
Die Videos sollen in der Nipat Ithit Straße gedreht worden sein, in der laut Chuwits Aussage rund 50 Bars mit Minderjährigen und illegalen Einwander-Damen betrieben werden. Die Besitzer würden der örtlichen Polizei pro Monat rund 50.000 Baht für ihr Stillschweigen zahlen.

chuwit
Chuwit
Chuwit sagte, daß er die Informationen von der Mitarbeiterin eines Bordells erhalten habe. Seine Informantin habe ihm glaubhaft versichert, daß die örtliche Polizei ein oder auch beide Augen zudrücken würden, da sie monatlich mit rund 50.000 Baht geschmiert würden. Die beamten würden sich ihr Schweigegeld sogar persönlich vor Ort abholen und auszahlen lassen.
Chuwit kündigte weiter an, daß er die Bordelle im Auge behalten werde und auch einem Menschenhändlerring auf der Spur sei, der in Zusammenarbeit mit korrupten Grenzpolizisten immer wieder illegale Arbeiter und Arbeiterinnen aus Kambodscha nach Thailand schmuggeln würde.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Thailands langer Weg zur Demokratie





Thailands Weg in die politische Moderne.


Der moderne thailändische Staat hat seinen Ursprung in den Reformen König Chulalongkorns (1868-1910) in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 
Ähnlich wie der zeitgleich verlaufende Modernisierungsprozess im kaiserlichen Japan war diese „Revolution von oben“ (Moore 1969) eine Reaktion von Teilen der alten aristokratischen Herrschaftselite auf den Druck der westlichen Kolonialmächte.
Im Gegensatz zu der zeitgleich stattfindenden Meiji-Restauration war die Monarchie in Thailand jedoch nicht nur das integrative Symbol, sondern auch die politisch dominante Kraft der neuen Ordnung (Wyatt 1969).

                                                     Demokratie Monument in Bangkok


Demokratie in Bangkok?

Vor kurzem zeigten die „Rothemden“ ihre politische und zahlenmäßige Stärke. Am Monument der Demokratie in der Innenstadt von Bangkok herrschte Festivalstimmung. Aus allen Himmelsrichtungen strömten die Menschen heran, sie trugen rote T-Shirts, rote Mützen, rote Fahnen. Es sollen laut Polizei 30.000 Menschen gewesen sein, die sich versammelt hatten, und fast jeder trug irgendwo ein Porträt an seinem Körper. Es war das Konterfei des Mannes, der auf manchen T-Shirts auch als „demokratischer Gladiator“ bezeichnet wurde, des früheren Premierministers Thaksin Shinawatra, der seit dem Militärputsch vom September 2006 im Exil lebt und 2008 in Abwesenheit wegen Korruption verurteilt worden war. 
Noch immer streiten sich die Rothemden mit ihren politischen Gegnern, den sogenannten Gelbhemden, über diese kontroverse Figur. Bloß sei dieser Fokus auf Thaksin zunehmend irreführend, sagt der thailändische Politikwissenschaftler Pavin Chachavalpongpun.




Das Augenmerk sollte vielmehr auf die Zukunft der Monarchie in Thailand gerichtet werden, sagte der Wissenschaftler, der mittlerweile in Japan tätig ist, bei einem Besuch in Bangkok. König Bhumibol, der seit 1946 im Amt ist, ist das am längsten regierende Staatsoberhaupt der Welt. Die glühendsten Verteidiger seiner Regentschaft sind die Gelbhemden, die das sogenannte Establishment vertreten, das sich durch große Nähe zum Königshaus auszeichnet. 


Thaksins Rothemden gehören dagegen zu den weniger gut Betuchten in Thailand, zur armen Landbevölkerung und zu den Niedrigverdienern aus den Städten. Tausende hatten sich auf bunten Plastikunterlagen auf dem Asphalt niedergelassen. Sie versteckten sich unter Sonnenschirmen, die sie zum Schutz vor der brütenden Hitze aufgespannt hatten. Aus Kofferräumen wurden Styroporschüsseln mit Reis gereicht.

Hohe Strafen wegen Majestätsbeleidigung


Offiziell ging es bei der Demonstration um die Rolle der Justiz in der politischen Auseinandersetzung Thailands. Das „gelbe“ Lager versucht ein Gesetz der Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawatra, einer Schwester Thaksins, zu verhindern. Die Opposition sieht darin den Versuch, über Umwege eine Amnestie für Thaksin zu erreichen. Die Rothemden dagegen wollen einen möglichen „Justizputsch“ der Gelbhemden unter diesem Vorwand abwehren. Allerdings hatten sich die Rothemden für ihre Demonstration diesmal ein bemerkenswertes Datum ausgewählt. Es war der 80. Jahrestag der thailändischen Revolution. Im Jahr 1932 war das Königshaus zwar nicht abgesetzt worden, es wurde aber die absolute Monarchie durch eine konstitutionelle ersetzt. Es war daher ein Datum, das unter „Hyper-Royalisten“ nicht unbedingt als Anlass für Feierlichkeiten gesehen wird.
So werfen manche Gelbhemden den Rothemden auch immer wieder vor, dass sie hinterrücks nach der Abschaffung der Monarchie trachteten. Gleichwohl war bei der Kundgebung am Demokratie-Monument die Rolle der Monarchie im politischen System offiziell kein Thema. Das wäre auch ein Tabubruch. Denn in dem südostasiatischen Land wird Majestätsbeleidigung strenger geahndet als irgendwo sonst auf der Welt. Es häufen sich Urteile, in denen Blogger und andere wegen Majestätsbeleidigung zu hohen Strafen verurteilt werden. Der entsprechende Artikel 112 diene dabei immer mehr als Waffe in der politischen Auseinandersetzung, sagt der thailändische Politikwissenschaftler Pavin Chachavalpongpun.

 Doch viele dürften sich trotzdem fragen, was denn passiert, wenn irgendwann ein Nachkomme den heute 85 Jahre alten Regenten auf dem Thron ersetzen muss. Pavin Chachavalpongpun hält es für einen der größten Fehler, dass nicht offen darüber diskutiert werden kann. Der Wissenschaftler gehört dabei selbst zu einer Gruppe thailändischer Akademiker, die das harsche Gesetz gegen die Majestätsbeleidigung kritisiert haben. Wie er berichtet, bekommt er dafür mittlerweile sogar Drohanrufe. Darin sieht er eine deutliche Verschlechterung im politischen Klima, das zumindest Akademikern erlaubt hatte, in einem gewissen Rahmen über die Rolle der Monarchie in Thailand nachzudenken.




Im Vergleich zu den Jahren 2008 bis 2010 läuft der Streit derzeit aber trotzdem noch einigermaßen gesittet ab. Von einer Bühne an dem Monument schallte den Rothemden Rockmusik entgegen und später die Stimme eines der Redner, dessen heiser herausgeschriene Parolen mit dem Applaus von Plastikhänden bedacht wurde. Es gab Massagen für müde Rothemdrücken am Straßenrand. Doch manche Thais lässt die politische Auseinandersetzung auch völlig kalt. „Ich habe gar kein Hemd“, sagte ein Taxifahrer in gebrochenem Englisch, als er an den Demonstranten mit roten Fahnen und roten T-Shirts vorbeifuhr. Damit meinte er, dass er sich nicht zu einer der beiden konkurrierenden Lager der Rothemden und Gelbhemden zähle. Politisch habe er vielmehr nur einen Wunsch: ein langes Leben für den König.

Montag, 18. Juni 2012

Neues aus meinem Paradies




Lady Gaga ist in Thailand gleich zwei Mal ins Fettnäpfchen getreten.

Halbnackt mit Nationalflagge auf der Bühne hat Lady Gaga für Aufregung bei ihrem Konzert in Thailand gesorgt. Zudem sorgte sie mit stereotypen Aussagen für Schlagzeilen. Nun ermittelt sogar die Polizei.

http://handelsblatt.met.vgwort.de/na/30720521085744789b34e61b69fa5928
  • Wieder steht Lady Gaga’s Welttournee “Born This Way” heftig in der Kritik. Diesmal lehnt sich das Königreich Thailand gegen die Bühnenshow der 26-Jährigen auf. Vor gut drei Wochen performte Lady Gaga im Rahmen ihrer Tournee in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Üblich für Gaga sind ihre aufwändigen Shows, in denen die Sängerin gerne provoziert. Auf der thailändischen Bühne in Bangkok, fuhr Lady Gaga damals sexy und leicht bekleidet auf einem Motorrad und schwenkte dabei die thailändische Flagge. Diese, wie von der Sängerin angedacht höfliche Geste, missfiel besonders dem thailändischen Kulturministerium. Dieses sah hinter der Geste nämlich einen schweren Missbrauch der Nationalflagge. Nach Angaben des Kulturministerium habe Lady Gaga mit ihrem Auftritt “die Gefühle des thailändischen Volkes verletzt.“
BangkokIhr Konzert in Bangkok vor drei Wochen dürfte Lady Gaga in unangenehmer Erinnerung bleiben. Brachte sie zuerst einen Teil ihrer Fangemeinde mit einer Bemerkung über gefälschte Luxusuhren gegen sich auf, so ermittelt nun die thailändische Polizei wegen eines angeblichen Flaggenskandals.
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Hintergrund ist eine Beschwerde des Kulturministeriums, das einen Missbrauch der thailändischen Fahne bei dem Auftritt sah. Lady Gaga hatte während des Konzerts Ende Mai unter anderem im aufreizendem Kostüm auf einem Motorrad gesessen und die thailändische Fahne wehen lassen.
Dieser Auftritt sei „unangemessen" gewesen und habe „die Gefühle des thailändischen Volkes verletzt", erklärte das Kulturministerium am Freitag. Zuvor hatte Lady Gaga bereits bei ihrer Ankunft in Thailand einen Teil ihrer Fans erzürnt.
Im Internet-Kurznachrichten Twitter schrieb sie damals: „Ich will auf den Markt gehen und mir eine gefälschte Rolex kaufen." Dies warf für viele Thailänder ein schlechtes Licht auf ihr Land, das gleichwohl für seine Produktfälschungen bekannt ist.


Mysteriöse Todesserie in Thailand

Nachdem in den vergangenen drei Jahren bereits acht Touristen in Thailand unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen sind, fand die Polizei nun die Leichen zweier junger Kanadierinnen. Sie starben auf seltsame Art und Weise.


Thailand-Urlauberinnen vergiftet?

Der geplante Traumurlaub endete für zwei Schwestern aus Kanada in einer tödlichen Katastrophe. Sie wurden tot aufgefunden, Ursache ist wahrscheinlich eine Vergiftung.

Bangkok –  
Auf der bei deutschen Touristen beliebten thailändischen Urlaubsinsel Phi Phi sind zwei Schwestern aus Kanada vermutlich an einer Vergiftung gestorben.
Die 20 und 26 Jahre alten Frauen wurden lokalen Medienberichten zufolge bereits am Freitag in ihrem Hotelzimmer in der Provinz Krabi rund 800 Kilometer südlich von Bangkok tot aufgefunden. „Da war viel Erbrochenes im Zimmer und beide Körper wiesen ähnliche Anzeichen auf“, sagte Polizeileutnant Rat Somboon der Zeitung „Phuket Gazette“.
„Sie hatten Hautläsionen und es scheint, als hätten ihre Gaumen geblutet. Außerdem waren ihre Finger und Fußnägel blau.“ Die Polizei habe Proben an Labore geschickt.
Bereits 2009 waren auf der Insel zwei Frauen aus den USA und Norwegen wohl an einer Vergiftung gestorben. Die genaue Todesursache konnte aber nie geklärt werden. Im Januar letzten Jahres starben in der Stadt Chiang Mai, rund 650 Kilometer nördlich von Bangkok, vier Touristen.
Die Ursache konnte trotz monatelanger Untersuchungen nicht eindeutig geklärt werden. In drei der Fälle schien es aber am wahrscheinlichsten, dass Pestizide zum Tod geführt haben.

18.06.2012
In Thailand

Fußballwetten führen ins Gefängnis

Fußballwetten sind in Thailand verboten, erfreuen sich aber trotzdem größter Beliebtheit. (© EPA)
Auch außerhalb Europas wird die Euro 2012 fieberhaft verfolgt, sind doch Stars wie Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney und Arjen Robben in allen Teilen der Welt beliebt. Das Fußballfieber wird vielerorts durch fleißiges Wetten noch um ein paar Grad erhöht. So auch in Thailand, obwohl Sportwetten dort mit Gefängnisaufenthalten bestraft werden.

Das scheint die wetteifrigen Thailänder allerdings wenig zu stören. Laut einem Bericht der Bangkoker Polizei wurden seit Beginn der Europameisterschaft Anfang Juni allein in der Hauptstadt beinahe 500 Personen wegen dem illegalen Spielvergnügen festgenommen. Unter den Verhafteten befinden sich 13 Buchmacher, der Rest davon sind einfache Wetter.
Da sich die Wettszene aufgrund ihrer Illegalität zum größten Teil im Untergrund abspielen wird, darf davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer derer, die Wetten anbieten und plazieren, um ein Vielfaches höher ausfällt.

Sonntag, 27. Mai 2012

Terrorismus im "Land des Laechelns"!


Herzlich Willkommen bei meinem Blog 
ueber mein Leben in Thailand.

Thailand entwickelt sich zu einem Aktionsgebiet islamistischer Terrorgruppen aus der ganzen Welt. Im Januar dieses Jahres wurde ein mutmaßliches Mitglied der Hizbollah in Bangkok festgenommen, einen Monat später schlug ein Anschlag fehl, der vermutlich israelische Einrichtungen treffen sollte. Im Süden Thailands sterben täglich Menschen durch Anschläge islamistischer Separatisten. Panitan Wattanayagorn ist Sicherheitsexperte aus Thailand. Er war Regierungssprecher und Sicherheitsberater verschiedener Regierungen, zuletzt unter Abhisit Vejjajiva. Zurzeit lehrt er Internationale Beziehungen und Verteidigungspolitik an der Chulalongkorn-Universität in Bangkok. Mit ihm sprach die Jungle World über islamistischen Terrorismus in Thailand.
                                         Bangkok ist weit!
Was sind die Gründe dafür, dass Thailand so interessant für international agierende islamistische Gruppen geworden ist?
Zunächst einmal muss man sagen, dass Terrorismus mit islamistischem Hintergrund in Thailand kein neues Phänomen ist. In den vergangenen 40 Jahren gab es eine ganze Reihe von terroristischen Aktivitäten, 1972 beispielsweise die Geiselnahme in der israelischen Botschaft durch ein Kommando des Schwarzen September. Es folgten weitere große Aktionen und Flugzeugentführungen wie die des »Kommando Jihad«. 1994 versuchte die Hizbollah, einen Sprengstoffanschlag auf die israelische Botschaft auszuführen. Dieser scheiterte, weil der mit der fertigen Bombe geladene LKW in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Die drei iranischen Attentäter konnten gestellt, jedoch nicht verurteilt werden, da Zeugen ihre Aussagen widerriefen. Die Sicherheitsvorkehrungen für US-amerikanische und israelische Einrichtungen wurden daraufhin verstärkt.
                           Autobombe in Bangkok

Warum versucht die thailändische Regierung, die Gefahr des islamistischen Terrorismus herunterzuspielen?
30 Prozent der Wirtschaftsleistung basieren auf Tourismus, Tendenz steigend. Natürlich wird hier befürchtet, Touristen könnten aus Angst vor Anschlägen wegbleiben. Dennoch sollte man offener damit umgehen. Kaum ein Land ist heute nicht von Terrordrohungen betroffen. Die Terroristen organisieren sich grenzenübergreifend. In Thailand sind ungefähr 20 als terroristisch einzustufende Gruppen aktiv. Insbesondere islamistische Gruppen wie Jemaah Islamiyah, al-Qaida und Hizbollah werden aktiver und finden in Thailand einen sicheren Rückzugsort für Treffen, zur Planung und Organisation. Es werden Waffen gekauft und komplexere Aktionen für das In- und Ausland geplant. Wenn die Regierung dagegen vorgeht, tut sie das oft, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
                            Festnahme in Bangkok
Könnte sich Thailand zu einem Stellvertreterland für islamistische Aktivitäten entwickeln?
Das beunruhigt die Regierung sehr. Sie arbeitet aber zu langsam und die Sicherheitsorgane kooperieren kaum miteinander. Die Regierung muss sich der Gefahr stellen und wieder Vertrauen schaffen, statt die Sicherheitswarnungen anderer Staaten wegen eines befürchteten Rückgangs der Touristenzahlen anzuzweifeln. Sonst droht Thailand nicht nur zu einem Rückzugsraum, sondern auch zu einer weiteren Front des islamistischen Terrorismus zu werden.
                       Bomben in Suedthailand

Im Süden Thailands werden im Durchschnitt täglich zwei Menschen von islamischen Separatisten getötet. Die Muslime in Thailand gelten aber als moderat, tolerant und pluralistisch. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Die Muslime im thailändischen Süden sprechen überwiegend kein Thai, sondern Malay. Sie haben kaum Möglichkeiten politischer Repräsentation, da die Zentralregierung in Bangkok entscheidet. Die soziale und ökonomische Entwicklung geht im Süden schleppend voran. Eigentlich ist der Konflikt in dieser Form schon 100 Jahre alt. Damals hat das Königreich Siam, also der Vorgänger Thailands, das umstrittene Gebiet um das Sultanat Pattani annektiert. Heute ist die große Mehrheit der Bevölkerung dort muslimisch, im Rest des Landes sind 95 Prozent buddhistisch.
Bereits im 16. Jahrhundert ist der Islam in die Region gekommen und hat sich auf ganz unterschiedliche Weise modifiziert. Animistische und buddhistische Einflüsse sind keine Seltenheit. Der Alltag war lange Zeit kaum religiös bestimmt. Auch wahhabitische Schulen haben hier wesentlich geringeren Einfluss als in den arabischen Ländern. Dennoch ist diese importierte Ideologie stärker zu spüren und mitverantwortlich für die Radikalisierung. Es hat sich eine neue Genera­tion militanter Muslime herausgebildet.
                            Autobombe in Suedthailand
Die Gewalttaten haben in diesem Jahr deutlich zugenommen.
Das ist richtig. Militante Gruppen wie die Pattani United Liberation Organization haben Anfang des Jahres verkündet, dass sie ihre Aktivitäten verstärken werden, um die Regierung unter Druck zu setzen. Die Ressourcen der Gruppen haben sich nicht sehr verändert, aber die Möglichkeit, mehrere Bomben koordiniert detonieren zu lassen, ist etwas Neues. Trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen und Checkpoints in den Provinzen konnten bedeutende Ziele wie das kommerzielle Zentrum der Provinzhauptstadt Yala getroffen werden. Die Anschläge werden zerstörerischer und präziser, da immer modernere Waffen eingesetzt werden.
Ist dies auf den Einfluss der besser organisierten jihadistischen Gruppen zurückzuführen?
Sicher haben sich die Separatisten der Technik und Waffen anderer Islamistengruppen bedient. Es gibt Kontakte zu al-Qaida, Jemaah Islamiyah, Hamas und Hizbollah. Jedoch ist bislang nicht ersichtlich, dass dieser Kontakt über organisatorische Fragen hinausgeht. Der ideologische Einfluss ist beschränkt, da man sich ungern die politischen Ziele bestimmen lässt. Geplant und gekämpft wird eigenständig. Außerdem gibt es zehn separate Gruppen, die zwar kooperieren, aber eine unterschiedliche Ausrichtung haben. In fast jedem Dorf gibt es Sympathisanten und Unterstützer der Zellen. Die meisten Bewohner wollen zwar mit der Vorstellung eines islamischen Kalifats oder der Angliederung an Malaysia nichts zu tun haben, fordern aber mehr politischen Einfluss und wirtschaftliche Entwicklung.
                           Thailands Regierung
In all den Jahren hat es keine Regierung geschafft, die Lage in den Griff zu bekommen.
Der Süden ist weit weg von Bangkok. Solange es dort ruhig bleibt, besteht für viele Politiker keine Dringlichkeit, das Problem anzugehen. Aber natürlich gibt es immer wieder Versuche, die Situation zu verbessern. Eine direkte Aufnahme von Gesprächen mit den Gruppen, die gegen die thailändische Regierung kämpfen, wäre allerdings verfassungswidrig, und so bleiben nur indirekte und weniger offizielle Kanäle.
Die Armee kann das Problem nicht alleine lösen. Die Politik ist gefragt, ebenso wie die Bürger, die in vielen Provinzen bereits aktiv sind und einfache Sicherheitsaufgaben übernehmen. Dies verläuft nicht immer problemlos. Zum einen fehlt ihnen die professionelle Ausbildung, zum anderen werden diese Bürgerpatrouillen nun vermehrt Ziel von separatistischen Erschießungskommandos und Bombenanschlägen. Die Lage ist ziemlich festgefahren. Daher verlassen insbesondere nichtmuslimische Thais den Süden.

Der Armee wird häufig vorgeworfen, bei ihren Einsätzen äußerst brutal vorzugehen und politische Gegner einfach verschwinden zu lassen.
Ein repressives Vorgehen der Sicherheitsorgane wird nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation führen. Um Vertrauen bei der Bevölkerung zu erlangen, brauchen wir lokale Einsatzgruppen, die die Kultur, die Region und die Menschen vor Ort kennen. Außerdem müssen Vergehen der Armee untersucht und aufgeklärt werden. Statt die Verantwortlichen zu verurteilen, werden heute lieber hohe Entschädigungszahlungen geleistet, um sich aus der Affäre zu ziehen.