Montag, 6. Juni 2011

Wir bauen an, ein Erlebnis der besonderen Art!

Herzlich Willkommen auf meinem Blog über mein Leben in einem kleinen Dorf im Isaan, dem Nordosten Thailands. 
Frontansicht von mir bei Beginn der An- und Umbauarbeiten.
Frontansicht vom Haus meiner lieben Frau.
Heute und in den nächsten Wochen möchte ich ihnen von unseren An- und Umbaumaßnahmen am Haus meiner lieben Frau berichten. 


Aufgrund dessen, das es sich bei den Baumaßnahmen nicht um einen Neubau handelte, sondern nur um einen An- bzw. Umbau, konnten wir die Zeremonie mit den Mönchen zum Einsegnen des Bauplatzes und zur Grundsteinlegung einsparen.
Das Haus muß von einem Architekten geplant werden. In einigen Orten ist das die gleiche Person, die anschließend auch die Baugenehmigung ausstellt. Fragen Sie also am besten beim zuständigen "Bauamt" nach.
Auch dieses Problem konnten wir uns ersparen.

Nachdem wir schon seit längerer Zeit vorhaben aus Platzgründen ein weiteres Zimmer auf der Rückseite des Hauses, anschließend an das bestehende Schlafzimmer, anzubauen, hat meine liebe Frau nach einer nur ihr bekannten Auslese die entsprechenden Handwerker gefunden. Dieser Handwerker, das sind Nachbarn, d. h. der Mann von Gegenüber mit seiner Frau, und wenn nötig auch noch ein bis zwei Helfer, in Deutschland sagte man dazu "Speisbuben".


Jetzt ist das hier in Thailand so, daß diese Handwerker immer mehrere Baustellen gleichzeitig annehmen, damit ihnen nichts durch die Lappen geht. Das bedeutet, heute kommen sie zu mir und morgen ist noch ungewiß. Diese Woche hat sich aber diese Art von Auftragsannahme als vorteilhaft erwiesen, worauf ich aber später nochmal zurückkommen werde. Es tat sich also vorerst nichts, außer daß eine Alu-Treppenleiter und ein paar Plastikeimer hier abgelegt wurden. Meine liebe Frau erklärte mir dazu, daß noch kleinere Reparaturarbeiten im Dorf und auch in den Nachbardörfern zu erledigen seien, die Handwerker danach aber unter  vollem Einsatz ihrer Kräfte (siehe Bild rechts) hier bei uns anfangen.
Nach  ca. 2 Wochen wurde mir dann mitgeteilt, daß der Handwerker mit seinem Pick Up am nächsten Tag zum Material einkaufen in die Stadt fährt. Meine liebe Frau gewappnet mit ihrer eigenen ATM Karte, ebenso die Schwiegermutter und die Frau des Handwerkers, fuhren dann am nächsten Morgen mit zum Einkaufen des Baumaterials. Am Nachmittag gab es natürlich nach dem Entladen von Zement, Fliesen usw. keine weiteren Aktivitäten am Haus, alle waren total geschafft.
Frontansicht von mir beim Durchsehen der Rechnungen für das Baumaterial.
 Am nächsten Tag war schon wieder Freitag, und ich fuhr nach Khon Kaen zu unserem Freitags- Stammtisch im Kosa Beer-Garden. 
Als ich dann sonntags von Khon Kaen zurück kam, war die Eisenkonstruktion des neuen Daches schon fertig, und abgedeckt war auch schon.
Zu der Dachabdeckung selbst bzw. zu der Farbe der Eternitplatten, muß ich noch etwas erwähnen. Meine liebe Frau hat mit voller Absicht die Farbe "lila" für die Dachabdeckung gewählt, und auf meine Frage wieso gerade diese Farbe, die ich sonst im Dorf noch nirgendwo sah, meinte sie, wegen dem Internet. Damit man bei Google Earth das Dach ihres Hauses aus allen andern Dächern im Dorf sofort erkennt. Das habe ich bisher auch so noch nicht gehört, daß man wegen Google die Farbe des Daches wählt. Aber ich bin ja noch lernfähig.
Seitenansicht mit fertigem Dach des neuen Anbaus
Ich muß noch erwähnen, daß dieser Handwerker alle Werkzeuge selber hat, wie E-Schweißgerät, Trennscheibe, Bohrmaschine usw. im Gegensatz zu früheren Arbeitern welche die meisten Werkzeuge und Geräte zusammen leihen mußten. Es ging dann die nächsten Tage zügig weiter. 


Zum Hausbau oder Umbau gibt es ja im Internet viele mehr oder weniger gute Empfehlungen, die zu beachten sind. 



Das Folgende habe ich in einem Forum gelesen:

Zum Hausbau in Thailand
Mit diesen Tipps möchte ich meine in den Jahren gesammelten Erfahrungen weitergeben. In vielen Bereichen ist es leider notwendig sehr aufmerksam und misstrauisch die Arbeitsweise der Handwerker im Auge zu behalten, da deren Sachkenntnis leider nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann, da Handwerker keinerlei Prüfung zur Ausübung ihres Handwerks ablegen müssen. Bitte betrachten Sie meine nachfolgenden Tipps nur als Anregungen.
Zum Hausbau müssen Sie sich einen Bautrupp suchen und mit dem "Polier" einen Preis pro m² aushandeln. In der Regel ist es so, daß der Bauherr das Baumaterial selbst besorgt und der Bautrupp nur die Arbeiten ausführt, aber dann muß man auf das Material aufpassen, es kann sein das die Arbeiter z.Bsp. Nachts den ein oder anderen Sack Zement verkaufen...
Zahlen Sie immer nur in kleinen Häppchen, wenn auch die Arbeit geleistet wurde, sonst ist plötzlich der Bauleiter oder auch der ganze Trupp mit dem Geld verschwunden.
Sie müssen selbst die Bauaufsicht führen. Es ist das Beste wenn Sie den Arbeitern ständig auf die Finger schauen und Fehler bei der Ausführung gleich im Keim ersticken.


Wenn ich das so lese , dann nehme ich an, man muß auch aufpassen, daß das Haus auch richtig aufgestellt wird und nicht wie auf folgendem Bild:

Wenn Sie dem Bautrupp nur die Arbeit bezahlen und das Material selbst kaufen, liegen Sie bei ca. 2000,- Baht/m² (für die Arbeit). Auch Freifläche wie z.Bsp. der Balkon werden bei den Baukosten mit eingerechnet. Der 2.& 3. Stock kosten etwas mehr als die 1. Etage, ca. 1600,- Baht.

Mit der Schlauchwaage wird die Höhe eingestellt.
Typisch Thai: nur keinen Ärger mit dem Bauamt.

Woche 3 des Umbaus!
Nachdem sich die ganze letzte Woche an der Baustelle nichts getan hatte, wegen zwei aufeinander folgenden Trauerfällen hier im Dorf, geht es aber diese Woche mit vereinten Kräften weiter. Wie ich im ersten Teil schon erwähnte, beginnen diese Kleinunternehmer immer an mehreren Baustellen. Das hatte sich jetzt wieder als Vorteil  erwiesen, da in unserem Dorf wegen den o. g. Trauerfällen die Arbeit ruhen mußte, konnte im Nachbardorf aber weiter gearbeitet  werden.
Hier geht es weiter! 
Hier die Aufteilung der Toilette im Rohbau.
Wand- und Bodenfliesen verlegen!
Nachdem die Mauern außen und innen verputzt waren, wurden die Fliesen verlegt. Hier gibt es eigentlich keinen größeren Unterschied zu der Arbeit in Deutschland. Die Fugen zu verfüllen war dann wieder die Arbeit der Frau des Handwerkers. Bis jetzt gab es dazu keine Beanstandungen.

Aus dem Internet:
Fliesen
Fliesenleger bevorzugen es oft, die Fliesen in einem Zementspeisbett zu verlegen. Dafür mit einem Zahnspachtel Fliesenkleber aufzutragen ist weniger verbreitet. Wichtig ist, dass die Fliese immer völlig ganzflächig aufliegt und keinesfalls irgendwo keine Verbindung zum Untergrund hat. Es besteht andernfalls die Gefahr, das bei Belastung eine Ecke einer solchen Kachel bricht. Üblicherweise werden die Fliesen derart dicht verlegt, dass beim späteren Verfugen kaum Fugenmasse einzubringen ist. Trocken aus dem Paket entnommene und direkt ins Zementspeisbett gelegte Fliesen neigen dazu sich später zu lösen. Sie sollten daher unbedingt vorher in einem Eimer Wasser liegend die Möglichkeit haben Feuchtigkeit aufzunehmen. Leider scheint dies nicht allen Fliesenlegern in Thailand bekannt zu sein. Auf die üblichen Kunststoffabschlussleisten sollten Sie verzichten, da diese einer starken Alterung unterworfen sind und schon nach ein paar Jahren hässlich aussehen. Im Außenbereich werden Sie vom UV-Anteil des Sonnenlichts relativ schnell zerstört.

Bei Bodenkacheln im Nassbereich oder auch außerhalb des Hauses sollten Sie darauf achten, wie rutschig diese Kacheln bei Feuchtigkeit werden können. Je nach Glasur kann eine Bodenfläche schnell zur gefährlichen Rutschbahn werden. Im Außenbereich besteht zudem die Möglichkeit, unglasierte Klinker einzusetzen. Diese sind auch bei Feuchtigkeit immer absolut rutschfest, sehen allerdings recht rustikal aus. Sie werden sich daher nicht überall einsetzen

Zum Vergroessern einfach auf das Bild klicken!
Elektroinstallation in Thailand
Auch in Thailand gibt es Vorschriften zur ordnungsgemäßen Elektroinstallation. Leider sind nur sehr wenige Elektriker diesbezüglich gut ausgebildet. Sicherheitsaspekte scheinen, wenigstens im privaten Hausbau, nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. In sicherheitsrelevanten Bereichen, wie der Elektroinstallation, sollten Sie im eigenen Interesse stets besonders misstrauisch und vorsichtig sein. 
                 Hier ein Foto der Stromleitungen außerhalb des Hauses, 
                   da kann man im Haus auch nicht allzu viel erwarten.
Ich kann in den nachfolgenden Zeilen zwar keine Schulung zum Elektriker anbieten, möchte aber dennoch auf einzelne wichtige Aspekte aufmerksam machen. Sie sollten niemals selber Hand anlegen. Die Netzspannung von 230 Volt kann tödlich sein.  
Stromzähler ausserhalb des Hauses am Strom-Mast, für Jeden frei zugänglich.
Wurde auch schon während meiner Abwesenheit von den Nachbarn genutzt.
Ich habe leider feststellen müssen, dass die Kabel/Drähte, die zur Installation des Elektrozählers dienen, meistens alle gleichfarbig sind und daher keine Unterscheidung zwischen der spannungsführenden Phase und dem neutralen Nullleiter möglich sind. Bei der Montage des Elektrozählers ist es daher purer Zufall, ob die Drähte richtig oder vertauscht, zum Haus geschaltet werden. Die Auswirkung ist dann z.B. das die spannungsführende Phase überhaupt nicht über die Sicherungen, sondern unabgesichert an einen zentralen Klemmpunkt führt. Wenn Sie nun den Sicherungsautomaten ausschalten, um ein Kabel spannungsfrei zu schalten, sind Sie in Gefahr, da Sie ohne es zu wissen nur den neutralen Nullleiter ausgeschaltet haben. Ein Elektriker kann leicht prüfen ob Phase und Nullleiter vertauscht sind. Notfalls reicht dazu schon ein simpler Phasenprüfer (Schraubendreher mit Glimmlampe). An den Klemmen der Sicherungsautomaten sollte er hell leuchten.  
Weiter mußte ich feststellen, daß für jede Steckdose und Schalter ein eigenes Kabel jeweils von der Hauptsicherung verlegt wurde. Abzweigdosen kennen die selbsternannten Elektriker nicht. Das geht natürlich nicht mit mir. In Ermangelung der Kenntnisse unseres Monteurs, habe ich die Kabel in den Abzweigdosen selbst verklemmt. Nach 35 Jahren bei der Telekom liegt einem das regelrecht noch im Blut. Schließlich habe ich ja auch eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Elektro-Handwerk durch Gesellenbrief bestätigt.

Vorläufige Bauabnahme durch den Co-Bauherrn
Innen- und Außenanstrich.
Nachdem ich jetzt die groben Arbeiten von ortsansässigen Handwerkern ausführen ließ, werde ich den Anstrich der beiden Decken und der Wände mit Hilfe meiner lieben Frau selbst ausführen.
Vorbehandelte Schlafzimmerdecke für die Anbringung
des Deckenspiegels
 in der  Vertiefung der Deckenmitte.
Wandfarben
Bevor eine Mauer gestrichen wird, sollte unbedingt erst so genannter Primer gestrichen werden. Dabei sollte dieser vom gleichen Hersteller sein, wie die später zu verwendende Farbe. Andernfalls kann es in unglücklichen Fällen passieren, dass die verwendeten Chemikalien des Primers und die Bestandteile der aufgetragenen Farbe nicht vertragen. Bei ordnungsgemäßer Verwendung bewirkt die Verwendung von Primer und anschließendem Farbauftrag einen über viele Jahre robusten dauerhaften Anstrich, der nicht abblättert. Im Bereich der Farben sind die billigsten Farben im Endeffekt leider die Teuersten. Sie haben meist eine wesentlich geringere Deckkraft und müssen daher in weit mehr Schichten aufgetragen werden, um eine Deckung zu erzielen. Auch die Haltbarkeit billiger Farben reicht meist nicht an renommierte Qualitätsprodukte heran. Ein Abkleben bzw. Abdecken vorhandener Einrichtungen ist bei hiesigen Malern nicht unbedingt üblich und erfolgt in der Regel erst nach Aufforderung durch den Bauherrn.

Ungeschminkte Frontansicht von mir nach Abschluß der Bauarbeiten.
Wie man unschwer erkennen kann, sind Lach- und Sorgenfalten im Verhältnis 2:1 hinzugekommen.
Aber nach dem Motto: Das Leben ist schön, mache ich so weiter!
Nächste Woche berichte ich über den anstehenden Kanalbau hier an der Straße. Bleiben Sie mir treu, und schauen sie nächste Woche wieder hier in: "Meine Träume leben in Thailand".

Dienstag, 10. Mai 2011

Thailand will keine mittellosen Ausländer mehr haben!

Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber mein Leben in Thailand. 
Schauen Sie sich um, und fuehlen Sie sich wohl bei meinen interessanten Schilderungen aus meinem Leben im "Land des Laechelns"!



Ich kann verstehen, dass die Einwanderungsbehörde die Anzahl der mittellosen Ausländer in Thailand einschränken möchte. Das ist einerseits eine gute Idee. 
Es ist aber doch ärgerlich, wenn der Ausländer nach seinem Geldbeutel eingeteilt wird in Qualitätstourist, Qualitäts-Resident und Discountpeople. Bleibt man dabei, kann ein Vergleich aus dem Tierreich hilfreich sein: Die Qualitätstouristen sind für Thailand die Mastschweine der Güteklasse 1 und die Qualitätsresidenten die Milchkühe der Güteklasse 1.
Während über die Qualitätstouris schon genug geschrieben worden ist, sind die mittellosen Farang-Mitbürger in den Medien wenig in Erscheinung getreten. 
Es wird aber dann auch keine preiswerten Englischlehrer mehr geben, die für nur hundert Baht pro Stunde Thais eine unbedingt notwendige Ausbildung bieten. Das würde auch die billigen Gästeunterkünfte reduzieren sowie das Euro-, Japo- und Ameri-Gesindel von den Strassen vertreiben. Keine biertrunkenen Ausländer mehr in den Bars oder auf der Straße. Keine Spekulanten mehr, die auch in Khon Kaen versuchen bzw. versucht haben ihre Landsleute über den Tisch zu ziehen. Und keine Käufer für billige thailändische Waren. Ich könnte noch weitere Situationen aufzählen, aber es bringt deshalb nicht mehr.
Vielleicht will Thailand nur noch die zufälligen und seltenen reichen Ausländer bekommen, die drei Tage im Land des Lächelns verbringen, hier teure Anzüge, Kameras und Besichtigungen der „Tempel und Paläste“ kaufen. Das wäre doch ein angemessener Ausgleich für die Tausende von Ausländern, die nicht mehr in dieses Land zurückkehren könnten oder dürften, wegen zu geringer Rente. 
       Lesen Sie hierzu auch weitere Informationen zu diesem Thema. Klicken Sie dazu auf das Bild!


Möglicherweise wurde aber auch nur Buddhas Goldene Regel vergessen, die da lautet: „Tue anderen nichts an, was man dir nicht selbst antun soll“.
Vielleicht sollten Europa und Amerika die Zahl der Thais, die in ihre Länder reisen wollen, auf die beschränken, die mehr als 500.000 US-Dollar im Jahr verdienen. Vielleicht würden die Thais dann  ihre Gedankengänge verstehen - oder vielleicht auch nicht? 
Wir - die Ausländer - können das nur sehen und verfolgen. Sonst können wir nichts tun, denn wir sind die Besserwisser und sollten den „Freien“ keine Vorschriften machen wollen. 

Sehen Sie dazu auch den Bericht ueber Touristen "A-la-carte". 

Montag, 21. März 2011

Wahl der Miss Bar Nr. 1 in Khon Kaen

Am letzten Freitag war große Misswahl in der Bar Nr. 1 in Khon Kaen City.


Am vergangenen Freitag, den 18.03.2011 war die große Miss Wahl in der Bar Nr. 1 angesagt.
Eine kleine Abordnung vom Khon Kaen-Stammtisch war natürlich wie immer bei besonderen Anlässen auch anwesend um die besonders hübschen jungen Mädchen mit ihrer Stimme und dem dazu gehörenden Beifall zu unterstützen.
Die Wirtin Nang Noi durfte sich leider nicht zur Wahl stellen.

Ich hätte ja liebend gerne meine Stimme Nang Noi abgegeben, aber die andern Mädchen waren ebenso hübsch, oder noch hübscher?  
Urteilen sie doch einfach selbst!





Zu guter Letzt stand die Wahl des Mister Bar Nr. 1 auf dem Programm. Unter tosendem Beifall der anwesenden Mädchen wurde Dr. Charly Biehl aus Khon Kaen per Akklamation gewählt. Sehr zum Bedauern von Wirt Dave, denn er durfte sich nicht zur Wahl stellen, sonst hätten seine Angestellten ja ihn wählen müssen. 
Unter Akklamation (von lat. acclamatio, Zuruf; aus ad, zu, und clamare, rufen) versteht man im allgemeinen einen zustimmenden Beifall in einer Versammlung. Insbesondere wird darunter eine Zustimmung zu einer Vorauswahl per Zuruf, Beifall oder einfachem Handzeichen verstanden. Hiermit unterscheidet sie sich von einer Abstimmung, wo mehrere Alternativen erwogen werden.
Zur Unterhaltung hat wie immer unser Nai Boo gesorgt mit seinen teilweisen alten Oldys aus den 60.er und 70.er Jahren. Natürlich auch mit Thai-Songs für die Damen. Dafür bekam er auch wieder recht viel Applaus.

Sonntag, 27. Februar 2011

Valentinstag der "Drei-Stammtischler" in Khon Kaen


Ursprung / Entstehung des Valentinstag

Der Valentinstag gilt allgemein als der Tag der Jugend, der Familie, der Liebenden und des Blumenschenkens. Die Wurzeln dieses "Feiertages" gehen weit zurück in das Mittelalter und es gibt, wie bei vielen überlieferten Festen, unterschiedliche Ansichten zur genauen Entstehung und Verbreitung.
Weit verbreitet ist der Brauch, den 14. Februar als Gedenktag des heiligen Valentin zu begehen, der in den überlieferten Geschichten einmal als römischer Priester, ein anderes Mal als Bischof von Terni oder als beides gleichzeitig bezeichnet wird. Ihm wurde nachgesagt, Kranke und Verkrüppelte heilen zu können und dass er Blumen an Verliebte verschenkte sowie gegen den staatlichen Willen Trauungen vollzog. Der 14. Februar soll das Datum seiner Hinrichtung gewesen sein.

Die Verbreitung des Valentinstages
Ausgehend von England und Frankreich verbreitete sich im Mittelalter das Brauchtum, am 14. Februar Blumen und Geschenke zu verschicken. Mit der Auswanderung wurde der Brauch später nach Amerika gebracht und dort intensiviert. Vom englischen "Tag der Liebenden" wurde es zu einem Tag der Freundschaft und der Familie.
Wann das Valentinsbrauchtum in Deutschland Einzug hielt, ist nicht genau zu ermitteln. Der deutsche Grenzbereich zu Frankreich und Belgien dürfte dabei aber schon früh eine Rolle gespielt haben. Durch die fortschreitende Amerikanisierung in Deutschland, nach dem 2. Weltkrieg, ist spätestens seit den späten fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts der Valentinstag auch hierzulande überall bekannt.
1950 erklärten die Blumenhändler den Valentinstag als Tag der offenen Herzen. Im gleichen Jahr wurde in Nürnberg der erste Valentinsball offiziell eingeführt. In den USA wurde die erste Liebesbriefmarke der Welt, mit einem roten Herz als Symbol, herausgebracht.
Nach Thailand kam der Valentinstag durch die Amerikaner im Vietnamkrieg.



Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten und Parfums, die häufigsten Geschenke am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während über das Jahr hinweg hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer.
In Thailand ist Alles wie in Deutschland nur halt etwas Anders. Hier haben wir "Drei vom Stammtisch" die Rosen von den Damen bekommen!
 Wir haben uns natürlich gefreut und hatten einen wunderschönen Valentinstag in Khon Kaen, was man unschwer auf den Fotos erkennen kann.

Dienstag, 22. Februar 2011

Wer in Thailand leben will, muß tolerant sein.

Nach der Encarta Enzyklopädie ist Toleranz “das Geltenlassen anderer Weltanschauungen, Religionen, Lebensentwürfe und Überzeugungen”.
Niemand, der mit offenen Augen durch dieses Land geht oder gar länger hier lebt, wird abstreiten, daß in Thailand andere Weltanschauungen und Überzeugungen gelten als die, in denen wir aufgewachsen sind. Alle, die wir nach Thailand gekommen sind, um hier zu leben, müssen lernen und begreifen, daß hier vieles anders ist, vor allem die Regeln gesellschaftlichen Zusammenlebens. Oder anders gesagt, daß hier andere Spielregeln für das menschliche Zusammenleben gelten als die, die wir von klein an gelernt haben und gewohnt sind. Aber wie kommt jemand eigentlich auf die hirnrissige Idee, daß wir Farangs in Thailand die Wahl haben, die Regeln, die in diesem Land gelten, zu tolerieren oder nicht? Wer glaubt, nur weil die Farangs in diesem schönen Land Geld hinlegen, um die Strände und die Mädchen zu benutzen, müßten die Thais ihnen dankbar sein und sich nach ihren Wertvorstellungen richten, der hat den falschen Aufenthaltsort gewählt. Uns, die wir freiwillig in dieses Land gekommen sind, um hier zu leben, bleibt doch gar nichts anderes übrig, als diese anderen Spielregeln gelten zu lassen und uns damit zu arrangieren.
Für Farang, die in Thailand leben wollen, geht es doch nicht um die Frage, ob Thais gut oder schlecht sind. Wie in jedem Land der Welt trifft man hier Gute und Böse, höfliche Menschen und Rüpel, Hilfreiche und Selbstsüchtige, Freigiebige und Gierige. Sondern es geht vielmehr darum, dass man sich über die Mentalität der Menschen, unter denen wir hier leben, keine Illusionen macht und sich selbst darüber klar wird, ob man unter ihnen leben kann oder nicht.
Die Frage kann deshalb für uns nicht lauten, ob wir die Verhältnisse hier tolerieren oder nicht – wie kämen die Thais dazu, wegen der paar tausend Farangs, die sich entschlossen haben, unter ihnen zu leben, ihre Wertvorstellungen zu ändern? Sondern sie muß lauten, wie können wir uns mit diesen Verhältnissen arrangieren? Was jeder, der hier leben will, begreifen muß ist, daß es sinnlos und letztlich nervenaufreibend ist, zu versuchen, den Thais zu erklären, was sie besser machen sollten. Typisch deutsches Denken in und über Thailand ist eher hinderlich als nützlich.
Wer es nicht halbwegs auf die Reihe bekommt, sein sogenanntes “deutsches Denken“ abzustellen und konstant versucht, Thais zu ändern, ihnen Vorschriften zu machen oder einfach nur beizubringen deutsch zu denken, der bekommt früher oder später Magengeschwüre oder springt aus dem Fenster.

Korruption oft letzte Rettung
Wohlgemerkt, ich meine hier nicht den verbalen Protest in einem Forum oder einer Zeitung, die kein Thai liest, sondern den Widerstand im täglichen Leben gegen all das, was unseren eigenen Überzeugungen zuwider läuft. Jeder ist selbstverständlich der Meinung, daß die Korruption ein Übel ist, das man nicht tolerieren kann. Wer aber hier lebt, der muß sich fragen lassen, wie er denn in Thailand irgendeine Angelegenheit bei einer Behörde regeln will, ohne ein entsprechendes Bakschisch hinzulegen. Jeder ist gegen Korruption, solange, bis ihm selbst 500 Baht an einen Verkehrspolizisten mal helfen, nicht wegen Trunkenheit am Steuer in den Knast gehen zu müssen.
Zugegeben: Alle, die wir nach Thailand gekommen sind, um hier zu leben, haben das mit falschen bzw. romantischen Vorstellungen getan. Aber mit der Zeit haben wir alle lernen und begreifen müssen, daß hier vieles anders ist, vor allem die Regeln gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dinge, die wir nach unserer anerzogenen westlichen Weltordnung als verdammenswert ansehen, sind hier ganz normal. Und Dinge, die wir als ganz normal und selbstverständlich ansehen, veranlaßt die Thais, uns für „baba-bo-bo”, sprich: etwas verrückt zu halten.
Ich sehe heute Thailand als meine Heimat an, es tut mir deshalb aber auch manchmal leid, wenn ich die vielen Verbesserungsmöglichkeiten sehe und die Gleichgültigkeit, mit der sie ignoriert werden. Das gilt auch für die uns Farangs manchmal sehr seltsam erscheinende praktische Anwendung der demokratischen Grundregeln durch die politische Führung.
Die Thais sind es aber gewohnt, so regiert zu werden und sich mehr oder weniger in dieser Situation einzurichten. Wir Farangs, die in Thailand leben, täten gut daran, es den Thais nachzutun. Thais denken in der Regel nicht auf einer linearen Zeitschiene, so wie wir. Hier ist der Kreislauf der Maßstab der Dinge; alles kehrt wieder. Nach diesem Leben kommt das nächste, nach Unglück kommt Glück. Nach dem Hunger kommt die Völlerei, nach der Satang-Losigkeit kommen ein paar hundert oder tausend Baht. Also nutzen sie die Gelegenheit, wenn es ihnen gut geht und zerbrechen sich weniger als wir Farangs den Kopf darüber, wie man Dinge, die ja nach ihren Begriffen erträglich funktionieren, noch verbessern kann.
Gewiß unterscheidet sich auch das, was die Thais unter Demokratie verstehen von dem Begriff, den wir Farangs davon haben. Aber wir sind doch nicht nach Thailand gekommen, um den Thais unsere westlichen Wertvorstellungen von politischer Integrität oder Wohlverhalten beizubringen.

Anpassung unerlässlich
Wer glaubt, nur weil die Farangs in diesem schönen Land die Strände und die Mädchen benutzen, müßten die Thais ihnen dankbar sein und sich nach ihren Wertvorstellungen richten, der hat den falschen Aufenthaltsort gewählt. Ich jedenfalls bin nicht in dieses Land gekommen, um den Thais beizubringen, was wir Farangs unter Sauberkeit und Ordnung oder unter Demokratie und Menschenrechten verstehen, sondern um hier ein ruhiges und zufriedenes Leben zu führen. Sich gegen die hier herrschenden Gesetze und Bräuche zu stemmen ist ähnlich schlau, wie sich gegen die Schwerkraft aufzulehnen. Ich kann mich lediglich fragen, akzeptiere ich dies als meine Welt, und möchte ich hier leben und älter werden? Den Thais kann es doch im Grunde egal sein, ob wir ihr Tun und Handeln tolerieren. Der Farang, der es aber nicht tut, wird hier kein Bein auf die Erde kriegen.
Ich gebe gerne zu, daß das Schimpfen über Dinge, die einem gegen den Strich gehen, Stuhlgang für die Seele sein kann. Auch ich schreie schnell mal laut „Scheiße“, wenn mir was daneben geht oder ich wegen der Thai-Mentalität meiner Leute an die Decke gehen könnte. Aber welchen Sinn hat es, ständig über Maßnahmen der Thai-Regierung zu lamentieren, die im Grunde darauf abzielen, die Verfremdung ihres Landes abzuwehren. Sie bestimmt, wie hier der Hase läuft, und da sie vom Volk gewählt ist, hat sie das Recht dazu.
Ist es nicht viel sinnvoller, den Farangs, die blauäugig in dieses Land kommen, aufzuzeigen, welches die Stolpersteine sind, vor denen man sich in acht nehmen oder auf die man sich einrichten muß? Von der offenen Hand der Behördendiener und der Unzuverlässigkeit der Ordnungshüter bis zur Abzockmentalität der Barmädchen und ihrer Familien.
Worauf es ankommt, ist das Erkennen der Realitäten, die uns alle hier umgeben. Nicht um sich darüber zu entrüsten oder in Leserbriefen oder Thaiforen zu beklagen, sondern um sich darauf einzustellen und einen Weg zu suchen, mit den Dingen, die so ganz anders sind als in Deutschland, zurechtzukommen. Erkennen ist aber weder gleichzusetzen mit Gutheißen noch mit Verurteilen. Jedes Volk hat seine spezifischen Eigenheiten. Und die haben wir zu akzeptieren, wenn wir in ihrem Film mitspielen wollen.
Zusammengefaßt noch einmal mein Credo: Ich lebe hier aus freiem Entschluß und habe mich mit den Verhältnissen eingerichtet, weil mir hier viel mehr Dinge gefallen als mißfallen. Darum lebe ich gern in diesem Land. Insgesamt bietet mir das Land unzählige Vorteile, die sich jedem darbieten, der die Augen öffnet. Aber wer hierher kommt, um im Paradies zu leben, der hat mit Zitronen gehandelt. Und wer nach Thailand zieht, weil er zu Hause mit seinem Leben nicht klar kommt, der kommt hier auch nicht klar damit. Ein Landeswechsel löst nicht alle Probleme, er schafft höchstens neue. 

Sonntag, 13. Februar 2011

News & Aktuelles zum Tourismus in Asien

Nach wie vor bleibt Thailand eines der Lieblingsreiseziele der Deutschen.

Das belegen die Einreisezahlen für 2010: Im Zeitraum Januar bis Dezember reisten 612.620 deutsche Besucher (Internationale Einreisezahlen nach Nationalität) ins Land des Lächelns.
Das entspricht einem Zuwachs um 6,83 Prozent im Vergleich zu 2009.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass die Zahl der deutschen Besucher in Thailand weiter zugenommen hat. Die Deutschen schätzen die Vielfalt unseres Landes und unser gutes Preis-Leistungsverhältnis. Trotzdem arbeiten wir aber stets weiter an einer Verbesserung unseres Produktes“, so Suwalai Pinpradab, Direktorin des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland.

Der Einreiseanteil aus Europa beläuft sich für den Zeitraum von Januar bis Dezember auf 4.341.447 (Internationale Einreisezahlen nach Nationalität) und zeigt damit gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 4,08 Prozent. Deutschland bleibt weiterhin
nach Großbritannien der zweitwichtigste europäische Markt.

Weitere Informationen zu den Besucherstatistiken unter: www.tourism.go.th

Kontakt: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt, Tel.: 069-1381390, Fax: 069-13813950, E-Mail: info@thailandtourismus.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Web: www.thailandtourismus.de

Mittwoch, 2. Februar 2011

News aus dem gelobten Land!

Der hoch verehrte Mönch Maha Bua Luangta ist mit 98 Jahren verstorben.

Gedenkkerze für den verehrten Mönch
Sonntag 30. Januar 2554.   

o                                                     
Udon Thani, Jan 30 - 
Jünger und Anhänger des hoch verehrten Mönchs in Thailand Maha Bua Luangta Yanasampanno, der am frühen Sonntagmorgen im Alter von 98 Jahren verstorben ist, drängten sich um Verdienst zu erwerben während der morgendlichen Almosenvergabe für die Mönche.

 Luangta Maha Bua starb an Lungenentzündung und einem Darmverschluss um 03.53 im Wat Pa Ban Tad in der nordöstlichen Provinz Udon Thani.

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Chulabhorn wird bei einem fürstlich gesponserten Bade-Ritus im Tempel am Sonntag um 6 morgens den Vorsitz übernehmen.

Der Abt war im Siriraj Hospital in Bangkok am 3. Dezember ein geliefert worden, nachdem er zuvor in Krankenhäusern in Khon Kaen und Udon Thani behandelt worden war..
 Er kehrte nach Wat Pa Ban Tad am 3. Januar zurück.

 Luangta Maha Bua wurde am 12. August 1913 geboren und war das zweite Kind von 15 Geschwistern.
 Seine Eltern, Thongdaeng und Paeng Lohitdee
waren Bauern in Mahasarakham und zogen dann aber nach Udon Thani um.

Er war im Alter von 20 Jahren zum Wat Yothanimit in Udon Thani gegangen nach einer thailändischen, buddhistischen Tradition für einen Sohn, der für seine Eltern ordiniert um Verdienst zu erwerben, aber er verließ das Mönchtum nicht mehr.

Luangta Maha Bua startete im April 1998 eine Spendenaktion um Dollar zu sammeln für die Bank of Thailand um damit die nationalen Reserven der Bank zu festigen als das Land mit Blick auf den Tom Yum Kung Finanzkrise in den Jahren 1997-1998 in Schwierigkeiten war.


Verhaftet: Betrunkener Deutscher verursacht tödlichen Unfall
Erstellt am Januar 5, 2011 von pattayaktuell

Wieder einmal kam es zu einem folgenschweren Unfall unter Alkoholeinfluss, der ein Menschenleben forderte. Ein stark alkoholisierter deutscher Motorradfahrer kollidierte in den frühen Morgenstunden in der Naklua Road, Soi 16, Nähe Potisampan Pittiyakarnmit Schule, mit einem weiteren Motorrad, dessen 43-jähriger Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem verstorbenen Thai handelt es sich um den Chef Executive des J-Hotel Pattaya. Der 60-jährige Deutsche wurde mit Verletzungen an Kopf, Nase und Augen ins Banglamung Hospital transportiert. Die Polizei verhaftete den stark alkoholisierten Deutschen, wegen dem selbstverschuldeten Unfall unter Alkoholeinfluss mit Todesfolge.
Gedenkkerze für das Unfallopfer

Dienstag, 25. Januar 2011

News aus der Provinz Khon Kaen


Gedenkkerze für die Toten!

5 Passagiere getötet, 

30 Thai bei Busunglück verletzt

 Khon Kaen - Bei einem Unfall eines klimatisierten Buses in Richtung von Nong Bua Lampu nach Bangkok am späten Freitagabend, wurden fünf Passagiere getötet und 30 andere zum Teil schwer verletzt, sagte die Polizei.
Der Unfall ereignete sich um 23 Uhr auf der Kudchim-Phuwiang Road in Nong Rua Bezirk.
Vier der fünf Passagiere wurden getötet.  Amporn Kaewprom, 27, Kesorn Kaewprom, 24, Suwitcha Namkote und Sommai Suppanam, 40 identifiziert. Ein nicht identifiziertes fünf Jahre altes Mädchen wurde ebenfalls getötet.
Der Fahrer, Jaknarin Saegson, 27, erzählte der Polizei, dass er einen Lastwagen zu überholen versuchte, aber die Straße war in einem sehr schlechten Zustand, so daß der Bus nicht mehr zu steuern war und von der Straße abkam, wo er dann durch die steile Böschung umgeworfen wurde.

Die Polizei sagte, der Busfahrer sei unter dem Vorwurf des rücksichtslosen Fahrens verhaftet worden.
Mein Kommentar: Da ich ja jede Woche nach Khon Kaen und zurück mit dem Bus fahren muß, kann ich das teilweise rücksichtslose Fahren mancher Busfahrer nur bestätigen. Ich bin immer wieder heilfroh wenn ich gesund bei meiner lieben Frau im Dorf zurück bin.


Eine Umfrage sagt, daß die Mehrheit der Thailänder bereit sind ihre Stimmen zu verkaufen.

BANGKOK - Eine Mehrheit der Thai-Wähler  sagen, dass sie bereit sind, Geld von Wahlkandidaten, die ihre Stimmen kaufen wollen anzunehmen, laut einer Umfrage die am Sonntag veröffentlicht wurde.Die Umfrage wurde von der Bangkok Himmelfahrt Universität bei  2.604 Wahlberechtigten in Bangkok und 17 weitere Provinzen festgestellt, so dass 53,2 Prozent wären bereit, ihre Stimmen zu verkaufen, 40,2 Prozent lehnen dies ab, 6,6 Prozent waren unentschieden.
Stimmenkauf ist gegen das Gesetz in Thailand, aber weit verbreitet, insbesondere in den Nordosten, der ärmsten Region.
Laut der Umfrage, wurde gezeigt daß im Nordosten der höchste Anteil an Menschen bereit sind, ihre Stimmen zu verkaufen, bis zu 69,6 Prozent, gefolgt von Bangkok.
Die Umfrage ergab, dass 79,5 Prozent der Befragten angaben, daß Stimmenkauf in ihren Gemeinden stattgefunden hat, während 20,5 Prozent leugneten.
 
Mein Kommentar: Dies ist für mich nicht Neues, da ich das schon über fünfzehn Jahre hier im Dorf mitmache. Wobei ich dazu sagen muß, daß nicht der Wahlkandidat selbst das Geld verteilt, sondern seine Frau und der Rest der großen Verwandschaft. Somit kann er ruhigen Gewissens behaupten, kein Geld gegeben zu haben. Amuzing Thailand☺

HOME > BREAKING NEWS> SÜDOSTASIEN > STORY

8. Januar 2011

Bombentreffer in einer Thai Schule

BANGKOK - Eine Bombe explodierte in der thailändischen Nordost-Provinz Khon Kaen am Samstag. Die Schule die nach des Königs Top Berater benannt. Khon Kaen ist das Kernland der Anti-Regierungs-"Red Shirt" Demonstranten, sagte ein Geheimdienstler unbenannt.
Die Explosion ereignete sich am frühen Morgen in der Provinz Khon Kaen, es gab keine Verletzten.




Die Bombe beschädigte die Bibliothek in der Schule die nach General Prem Tinsulanonda, dem Kopf des Königs Geheimrat und ehemaliger Ministerpräsident, von dem die "Rothemden" glauben, daß er bei dem Staatsstreich bei dem ihr Held, Thaksin Shinawatra, im Jahr 2006 abgesetzt wurde, federführend war.
Ein Regierungs- Geheimdienstler in Khon Kaen, der nicht genannt werden wollte, sagte daß es eine hausgemachten Bombe zu sein schien. Es wurde "symbolisch"  ein Schild mit dem Namen des 90-jährigen General Prem's  zerstört.
"Die vorläufige Annahme ist, dass es zu politischen Unruhen anstiften sollte", sagte er AFP, nach Sichtung der Szene zusammen mit der Polizei. - AFP
Mein Kommentar: "Ohne"