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Samstag, 12. April 2014

Wasserfest trotz Wasserknappheit


Herzlich Willkommen bei einer neuen Story ueber mein Leben in Thailand,

 das von mir selbst auserwaehlte Paradies.


Bei uns hier in dem kleinen Dorf  in der Provinz Khon Kaen ist wegen der Wasserknappheit das Wasser tagsueber abgestellt, um Wasser zu sparen. Es laeuft nur von abends 18.30 bis morgens 8.00 Uhr aus dem Hahn.
Umso erstaunter war ich, als ich heute morgen den Wasserwagen sah, der auf dem Tempelgelaende riesige Wasserbottische mit Wasser, fuer das bestehende Songkranfest, d. h. auch Wasserfest, fuellte.


Das Bewässerungsamt hat eine Reihe von Warnungen

über Wasserknappheit herausgegeben, weil das Land

 seit den letzten Wochen fest im Griff einer Dürre ist. 

Die Situation ist derartig ernst,

 dass das Amt Farmer gewarnt hat, ihre Felder zu bestellen
. 
Es wird aber nicht empfohlen, wie wir Songkran verant-

wortlich feiern könnten.


Morgen beginnt Songkran, 

und dann beginnt der Wahnsinn. 

Das mag sich anhören,

als ob ich eine Spaßbremse bin,

 aber genau so meine ich es.

Thais sind sehr stolz auf dieses Wasserfest 

und tun so, als ob es nur ihnen gehört. 

Dabei vergessen sie, dass Songkran, 

ursprünglich fiel es auf die Tagundnachtgleiche

 im Frühling, Teil einer Kultur ist, die in 

den meisten Regionen Südostasiens verbreitet ist. 

Massive PR-Kampagnen haben

 das thailändische Songkran international

 berühmt gemacht, wobei die Khao San Road in 

Bangkok zu den Hauptzielen der Touristen gehört.

Die 
Thais wurden verrückt, als ihr Nachbar Singapur

 letzten Monat sein eigenes Songkran

veranstalten wollte, damit Touristen in 

den Stadtstaat reisen. 

Es war eine Erleichterung, als die Organisatoren

 die Veranstaltung absagten, 

und ihr Gesicht wahrten, indem sie sagten,

 sie wollten während der Dürre Wasser sparen.

Aber Moment. 

Ist die Wassersituation in Thailand besser?


Anfang April veröffentlichte das Bewässerungsamt Pläne,

um sicherzustellen, dass die Leute in 

den nördlichen und nordoestlichen Provinzen

 Songkran nicht im Trockenen feiern müssen. 

Rund sechs Millionen Kubikmeter Wasser sollen

 aus lokalen Reservoirs abgelassen

 werden, damit jeder seinen Spaß haben kann. 

Die Behörden behaupteten, dass dies keine

 Auswirkungen auf die Wasserversorgung für

 Haushalte und Landwirtschaft hat. 

Aber ich wage das zu bezweifeln, falls

 die Dürre etwas länger anhält als erwartet.

Das Klima ändert sich und macht Wasser-

ressourcen damit kostbarer. 



Wir sollten einmal darüber nachdenken, 

wie wir dieses Festival feiern wollen, das sich in

 den letzten Jahrzehnten von einer gesitteten 

Tradition in etwas Fehlgeleitetes verwandelt hat.

Das meiste Wasser aus Bangkok stammt aus

 dem Mae Klong River, wenn die Orchideen-

farmer das erlauben, 

und als eine Stadt ohne eigene Wasserressourcen,

 sollten Bangkoker Wasser nicht als

 etwas Selbstverständliches ansehen.


Zur Verschwendung des Wassers kommt das meiner

 Meinung nach beunruhigende Verhalten der Feiernden

 während Songkran hinzu und die Probleme, wenn man 

während des Festivals reisen will.

Früher fuhr ich während Songkran mit dem Zug von Khon 

Kaen nach Nongkhai und wurde Zeuge, dass Touristen,

 die in nicht klimatisierten Abteilen saßen, keinen Spaß

 an Songkran hatten. An jeder Station kippten Feiernde

 Wasser in den Zug, und die Passagiere waren auf dem

 ganzen Weg von Khon Kaen nach Nongkhai pitschnass.

An ihren Gesichtern war abzulesen, dass sie das nicht

 sehr witzig fanden.


Doch die Feiernden auf den Bahnsteigen lachten

 über die Leiden der anderen.
.
Vor drei Jahren bekam ich selbst zu spüren, wie es ist,

 wenn man es mit rücksichtlosen Feiernden zu tun

 bekommt. 

Als ich nach dem Mittagessen nach Hause fuhr,

 war ich in einer Songkran-Parade eingeschlossen. 

Hohe Temperaturen schienen den Feiernden Grund

 genug, mit Fremden Wasserschlachten zu beginnen. 

Dutzende Pick-ups transportierten Feiernde und

 Wassertanks durch die Soi. Die Leute spritzten

 mit Wasser oder füllten die Tanks auf. Überflüssig

 zu erwähnen, dass der Verkehr so gut wie zum

 Stillstand kam.
.
 Es war die Hölle, aber kein Polizist tauchte auf,

 um den Verkehr zu regeln.

Ich habe die Konsequenzen daraus gezogen.

 Letztes Jahr habe ich einen Lebensmittelvorrat

 angelegt und mich in mein Haus eingeschlossen,

 um mich vor dem Wahnsinn zu schützen.

 Dieses Jahr wird es wieder so sein: Verkehr im

 Schneckentempo, schlechte Tanzeinlagen und

 ohrenbetäubende Musik. 

Die Strassen Khon Kaens werden nass und

 völlig verdreckt sein, weil sich die Feiernden

 gegenseitig mit Puder einschmieren.

Ist das eine gesittete Tradition?

Songkran ist für mich eigentlich eine Zeit,

 in der ich zu Hause bleibe. 

Dort bin ich vor rücksichtslosen Feiernden sicher.

 Die Straßen sind wegen des Massenexodus aus

 Bangkok nicht sicher. 

Viele Fahrer sind betrunken und rücksichtslos – 

auch wenn die Verkehrsbehörden und die Polizei

 ankündigten, während des Festivals schärfere

 Kontrollen durchzuführen.
.
Damit soll die Anzahl der Verkehrsunfälle reduziert werden.

Ich bin da aber nicht so optimistisch.

Ich bezweifle nicht den guten Willen, aber ich glaube

 einfach nicht an die Durchführbarkeit.


Lesen sie dazu meinen Bericht, einfach den Link anklicken!

Happy Songkran mit 322 Toten


Wir können einfach nicht erwarten, dass schlechte Fahrer

 aufgrund einer kurzen Kampagne ihre Gewohnheiten

 umstellen.

Montag, 21. März 2011

Wahl der Miss Bar Nr. 1 in Khon Kaen

Am letzten Freitag war große Misswahl in der Bar Nr. 1 in Khon Kaen City.


Am vergangenen Freitag, den 18.03.2011 war die große Miss Wahl in der Bar Nr. 1 angesagt.
Eine kleine Abordnung vom Khon Kaen-Stammtisch war natürlich wie immer bei besonderen Anlässen auch anwesend um die besonders hübschen jungen Mädchen mit ihrer Stimme und dem dazu gehörenden Beifall zu unterstützen.
Die Wirtin Nang Noi durfte sich leider nicht zur Wahl stellen.

Ich hätte ja liebend gerne meine Stimme Nang Noi abgegeben, aber die andern Mädchen waren ebenso hübsch, oder noch hübscher?  
Urteilen sie doch einfach selbst!





Zu guter Letzt stand die Wahl des Mister Bar Nr. 1 auf dem Programm. Unter tosendem Beifall der anwesenden Mädchen wurde Dr. Charly Biehl aus Khon Kaen per Akklamation gewählt. Sehr zum Bedauern von Wirt Dave, denn er durfte sich nicht zur Wahl stellen, sonst hätten seine Angestellten ja ihn wählen müssen. 
Unter Akklamation (von lat. acclamatio, Zuruf; aus ad, zu, und clamare, rufen) versteht man im allgemeinen einen zustimmenden Beifall in einer Versammlung. Insbesondere wird darunter eine Zustimmung zu einer Vorauswahl per Zuruf, Beifall oder einfachem Handzeichen verstanden. Hiermit unterscheidet sie sich von einer Abstimmung, wo mehrere Alternativen erwogen werden.
Zur Unterhaltung hat wie immer unser Nai Boo gesorgt mit seinen teilweisen alten Oldys aus den 60.er und 70.er Jahren. Natürlich auch mit Thai-Songs für die Damen. Dafür bekam er auch wieder recht viel Applaus.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Unser Freitags-Stammtisch

Jeden Freitag ab11 Uhr treffen wir uns in Khon Kaen im Kosa Beer Garden 

Kosa Beer Garden beim Kosa Hotel in Khon Kaen
zu unserem gemütlichen und sehr unterhaltsamen Stammtisch. 

Wir, das sind Rentner, Pensionäre oder auch Touristen die z. Zt. in Khon Kaen Urlaub machen. Es ist ein Stammtisch für alle diejenigen, die Deutsch sprechen oder verstehen. Die Teilnehmer kommen z. T. aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Holland usw..
Einige von uns leben das ganze Jahr über hier in Thailand, Andere sind nur über die Wintermonate hier um dem kalten Wetter und der tristen Stimmung in Europa auszuweichen. Selbst mit Nörglern und Miesmachern können wir umgehen.
Und so findet man uns im Kosa Beer-Garden

Die Themen beim Stammtisch sind je nach Teilnehmer recht unterschiedlich. Es kommt immer darauf an welche Fragen oder Probleme anliegen.
Und das Alles nach dem Motto: "Hier wird ihnen geholfen!"
 Das geht von Eheschließung /Verlobung mit einer Thaifrau zu den neuesten Visa- Bestimmungen bis hin zu privaten Problemchen, sei es mit der Thai-Familie, der lieben Frau oder Freundin oder deren Kinder oder wo halt sonst der Schuh drückt. Auch im Umgang mit Computer und Internet konnte schon Manchen geholfen werden. Es wird bei jeder Anfrage immer ernsthaft versucht dem Fragenden zu helfen, einen guten Rat zu vermitteln bzw. ihm eine Adresse im Internet oder sonstwie zu geben, die ihm dann weiter hilft.
Ganz wichtig ist uns dabei aber immer, daß die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

Es ist also bei uns nicht so wie ich das in einem Forum gelesen habe:

Thema: Der Farang im Isaan.
Wenn sie glauben das Glück zu haben in oder in einer oder der Nähe einer der Provinzstädte zu landen, wo sie auf einige Leidensgenossen treffen, könnten sie wenigsten einen Platz an einem Stammtisch ergattern und beim Chang oder Leo sich gegenseitig etwas auszutauschen, liegen sie verdammt falsch. Da jammert doch nur jeder jedem die Ohren voll und je mehr Chang oder Leo läuft, desto lauter wird das nutzlose Gejammer.
Zu diesem Geschwafel paßt wohl eher folgendes Bild: