Samstag, 12. April 2014

Wasserfest trotz Wasserknappheit


Herzlich Willkommen bei einer neuen Story ueber mein Leben in Thailand,

 das von mir selbst auserwaehlte Paradies.


Bei uns hier in dem kleinen Dorf  in der Provinz Khon Kaen ist wegen der Wasserknappheit das Wasser tagsueber abgestellt, um Wasser zu sparen. Es laeuft nur von abends 18.30 bis morgens 8.00 Uhr aus dem Hahn.
Umso erstaunter war ich, als ich heute morgen den Wasserwagen sah, der auf dem Tempelgelaende riesige Wasserbottische mit Wasser, fuer das bestehende Songkranfest, d. h. auch Wasserfest, fuellte.


Das Bewässerungsamt hat eine Reihe von Warnungen

über Wasserknappheit herausgegeben, weil das Land

 seit den letzten Wochen fest im Griff einer Dürre ist. 

Die Situation ist derartig ernst,

 dass das Amt Farmer gewarnt hat, ihre Felder zu bestellen
. 
Es wird aber nicht empfohlen, wie wir Songkran verant-

wortlich feiern könnten.


Morgen beginnt Songkran, 

und dann beginnt der Wahnsinn. 

Das mag sich anhören,

als ob ich eine Spaßbremse bin,

 aber genau so meine ich es.

Thais sind sehr stolz auf dieses Wasserfest 

und tun so, als ob es nur ihnen gehört. 

Dabei vergessen sie, dass Songkran, 

ursprünglich fiel es auf die Tagundnachtgleiche

 im Frühling, Teil einer Kultur ist, die in 

den meisten Regionen Südostasiens verbreitet ist. 

Massive PR-Kampagnen haben

 das thailändische Songkran international

 berühmt gemacht, wobei die Khao San Road in 

Bangkok zu den Hauptzielen der Touristen gehört.

Die 
Thais wurden verrückt, als ihr Nachbar Singapur

 letzten Monat sein eigenes Songkran

veranstalten wollte, damit Touristen in 

den Stadtstaat reisen. 

Es war eine Erleichterung, als die Organisatoren

 die Veranstaltung absagten, 

und ihr Gesicht wahrten, indem sie sagten,

 sie wollten während der Dürre Wasser sparen.

Aber Moment. 

Ist die Wassersituation in Thailand besser?


Anfang April veröffentlichte das Bewässerungsamt Pläne,

um sicherzustellen, dass die Leute in 

den nördlichen und nordoestlichen Provinzen

 Songkran nicht im Trockenen feiern müssen. 

Rund sechs Millionen Kubikmeter Wasser sollen

 aus lokalen Reservoirs abgelassen

 werden, damit jeder seinen Spaß haben kann. 

Die Behörden behaupteten, dass dies keine

 Auswirkungen auf die Wasserversorgung für

 Haushalte und Landwirtschaft hat. 

Aber ich wage das zu bezweifeln, falls

 die Dürre etwas länger anhält als erwartet.

Das Klima ändert sich und macht Wasser-

ressourcen damit kostbarer. 



Wir sollten einmal darüber nachdenken, 

wie wir dieses Festival feiern wollen, das sich in

 den letzten Jahrzehnten von einer gesitteten 

Tradition in etwas Fehlgeleitetes verwandelt hat.

Das meiste Wasser aus Bangkok stammt aus

 dem Mae Klong River, wenn die Orchideen-

farmer das erlauben, 

und als eine Stadt ohne eigene Wasserressourcen,

 sollten Bangkoker Wasser nicht als

 etwas Selbstverständliches ansehen.


Zur Verschwendung des Wassers kommt das meiner

 Meinung nach beunruhigende Verhalten der Feiernden

 während Songkran hinzu und die Probleme, wenn man 

während des Festivals reisen will.

Früher fuhr ich während Songkran mit dem Zug von Khon 

Kaen nach Nongkhai und wurde Zeuge, dass Touristen,

 die in nicht klimatisierten Abteilen saßen, keinen Spaß

 an Songkran hatten. An jeder Station kippten Feiernde

 Wasser in den Zug, und die Passagiere waren auf dem

 ganzen Weg von Khon Kaen nach Nongkhai pitschnass.

An ihren Gesichtern war abzulesen, dass sie das nicht

 sehr witzig fanden.


Doch die Feiernden auf den Bahnsteigen lachten

 über die Leiden der anderen.
.
Vor drei Jahren bekam ich selbst zu spüren, wie es ist,

 wenn man es mit rücksichtlosen Feiernden zu tun

 bekommt. 

Als ich nach dem Mittagessen nach Hause fuhr,

 war ich in einer Songkran-Parade eingeschlossen. 

Hohe Temperaturen schienen den Feiernden Grund

 genug, mit Fremden Wasserschlachten zu beginnen. 

Dutzende Pick-ups transportierten Feiernde und

 Wassertanks durch die Soi. Die Leute spritzten

 mit Wasser oder füllten die Tanks auf. Überflüssig

 zu erwähnen, dass der Verkehr so gut wie zum

 Stillstand kam.
.
 Es war die Hölle, aber kein Polizist tauchte auf,

 um den Verkehr zu regeln.

Ich habe die Konsequenzen daraus gezogen.

 Letztes Jahr habe ich einen Lebensmittelvorrat

 angelegt und mich in mein Haus eingeschlossen,

 um mich vor dem Wahnsinn zu schützen.

 Dieses Jahr wird es wieder so sein: Verkehr im

 Schneckentempo, schlechte Tanzeinlagen und

 ohrenbetäubende Musik. 

Die Strassen Khon Kaens werden nass und

 völlig verdreckt sein, weil sich die Feiernden

 gegenseitig mit Puder einschmieren.

Ist das eine gesittete Tradition?

Songkran ist für mich eigentlich eine Zeit,

 in der ich zu Hause bleibe. 

Dort bin ich vor rücksichtslosen Feiernden sicher.

 Die Straßen sind wegen des Massenexodus aus

 Bangkok nicht sicher. 

Viele Fahrer sind betrunken und rücksichtslos – 

auch wenn die Verkehrsbehörden und die Polizei

 ankündigten, während des Festivals schärfere

 Kontrollen durchzuführen.
.
Damit soll die Anzahl der Verkehrsunfälle reduziert werden.

Ich bin da aber nicht so optimistisch.

Ich bezweifle nicht den guten Willen, aber ich glaube

 einfach nicht an die Durchführbarkeit.


Lesen sie dazu meinen Bericht, einfach den Link anklicken!

Happy Songkran mit 322 Toten


Wir können einfach nicht erwarten, dass schlechte Fahrer

 aufgrund einer kurzen Kampagne ihre Gewohnheiten

 umstellen.

Dienstag, 1. April 2014

Tukae und kein Ende



Seit Monaten habe ich des Nachts das Problem mit einem, manchmal auch zwei Tukaes in unserem neuen Haus am Klong in der Zwischendecke.



Ich habe nichts gegen nachtaktive Tiere, aber diese Tukaes oder auch Tokees genannt,  rauben mir und meiner lieben, jungen Frau nicht nur den Schlaf, sondern sie gehen mir so richtig auf die Nerven. 
Sie lassen sich durch nichts vertreiben. Weder durch gutes Zureden oder klopfen gegen die Zimmerdecke noch durch sonstige Laermquellen.



Die Tukaes gehoeren zur Familie der Geckos.

Der Tukae bzw. Tokee lebt in Indien und Suedostasien.

Sein Lebensraum sind Ruinen und Mauern alter Gebaeude und Baumstuempfe in den tropischen Regenwaelder.

Anscheinend hat sich in unserem neuen Haus am Klong eines der seltenen Exemplare eingenistet welche total aus der Reihe tanzt.




Der Tukae wird bis zu 35 cm lang, also schon ein kleiner Aligator.

Er ist nachtaktiver Jaeger, wobei unser Haustier mehr Zeit damit verbringt mir den Schlaf zu rauben als zu jagen.
Tagsueber sitzt er in Spalten und Nischen verborgen, oder in der Zwischendecke bei uns. 
Seine Grundfarbe ist grau, zahlreiche orangene Punkte und Flecken zieren den ganzen Koerper. 
Der Kopf ist kraeftig, das Maul breit, also doch kein Aligator.

Muss man sich fürchten?

Auch wenn dieses merkwürdige Geräusch einem schon Angst machen kann,
brauch man sich nicht zu fürchten. Im Gegenteil. 
Ein Tukae hält euer Bungalow schön sauber. 
Er frisst Moskitos, Spinnen, Schaben, Heuschrecken und sonstiges Ungeziefer. 
Im Allgemeinen wird gesagt: ein Tukae frisst alles was er überwältigen kann.


Alle Geckos haben sehr empfindliche Haut mit meistens sehr kleinen Schuppen. Geckos sind zur Autotomie befähigt. Das heißt, sie sind in der Lage, bei Angriffen ihren Schwanz abzuwerfen. Dieser wächst nach kurzer Zeit wieder nach, ist aber nur selten wieder so schön wie vorher (daher Geckos nie am Schwanz anfassen). Der Schwanz dient den Echsen als wichtiger Fett- und Nährstoffspeicher. 


Auffällig bei den Geckos sind die Füße. Viele Arten haben Haftlamellen, die es ihnen ermöglichen, an sehr glatten Gegenständen oder Flächen zu laufen und zu klettern (Bambus oder Terrarienscheiben). Andere verfügen über Zwischenhäute zwischen den Zehen. Damit haben diese Arten die Möglichkeit, über Sand zu laufen. Wieder andere Arten besitzen winzige Krallen zum Klettern.
Geckos ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Sie gelten als ausgezeichnete Jäger! Einige Arten lecken gern an süßen Früchten.
Die Augen und das Gehör sind gut entwickelt. Viele Arten geben Laute von sich, zur Verständigung untereinander. - Die Geschlechter sind bei manchen Arten an den vergrößerten Femoral- oder Präanalporen (Kloakenporen) und am breiteren Kopf der Männchen zu erkennen. 

Bei div. Arten ist eine Geschlechtsbestimmung allerdings schwierig. - Alle Geckos sind eierlegend.

Geckos sind recht scheu und bewegen sich daher blitzschnell, wenn sie sich in Gefahr fühlen. 

Die meisten Arten sind dämmerungs- oder nachtaktiv, ausgenommen die Taggeckos (Phelsumen), die meist in den Tropen zu Hause sind und durch ihre leuchtenden Farben bestechen. Allein an Taggeckos sind derzeit knapp 70 Arten bekannt. 

Geckos verfuegen ueber starke Kiefer, also Vorsicht beim Anfassen.

Nach dem Aberglauben der Thais bringen Tukaes dem Haus Glueck in welchen sie sich nieder gelassen haben. Ich kann mein Glueck kaum fassen.
 Damit die Kinder die Tukaes in Ruhe lassen, bringt man ihnen bei, dass wenn sie einmal zugebissen haben, sie erst vor dem naechsten Regen wieder loslassen, wenn sie mit ihrem durchdringenden Ruf "Tukae" (daher auch der Name) den kommenden Regen ankuendigen.

Bei uns hat es schon monatelang nicht mehr geregnet, ich muss im Garten zweimal taeglich giessen, damit die Pflanzen nicht eintrocknen, und dieser aus der Reihe tanzende Tukae kuendigt mir jede Nacht Regen an.

Da kann ich nur sagen: "Amazing Thailand"!

Nun weiter mit der Beschreibung:
Die Zehen sind nach Geckoart mit breiten Haftlamellen versehen. So kann die schwere Echse muehelos an Glasscheiben laufen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Echsen ist der maennl. Tukae ein sehr lauter Geselle. Seine lauten Rufe "Tu-kae" sind weit zu hoeren. Selbst Jungtiere haben schon ein kraeftiges Organ (da kann ich ein Lied davon singen).

Die Tukaes schreien oder rufen aber nicht nur Nachts, sondern auch in den Nachmittagsstunden, was mich dann aber weniger stoert.
Die Weibchen rufen nicht wie die Maennchen, es ist eher ein Quaeken oder Fauchen.
Nahrung:
Der Tukae ernaehrt sich von Spinnen und Insekten. Kleine Echsen und Kleinsaeuger verschmaeht er aber auch nicht.
Fortpflanzung:
Das Weibchen legt 1-2 Eier ab, zwei Monate spaeter schluepfen die Jungen Krachmacher.
Die Weibchen bringen mehrere Gelege pro Jahr mit jeweils 2 Eiern. Bei konstant 29°C  schlüpfen die kleinen Geckos frühestens nach 2 Monaten. Ansonsten kann es 4-5 oder 7-8 Monate dauern.
Die Eltern betreiben eine Brutpflege und bewachen spaeter auch ihre geschluepften Jungen.
Man soll die Jungen nicht anfassen, denn sonst werden sie danach meist gefressen, da die Eltern sie nicht mehr als die eigenen erkennen.
Sollte Jemand von meinen geneigten Lesern auf die Idee kommen, ein's dieser "putzigen Tierchen" einzufangen und mit nach Deutschland zu nehmen, der bekommt nicht nur mit dem Zoll Probleme, sondern auch mit seinen Nachbarn.

Es hat schon Faelle gegeben, dass sich Nachbarn durch das nächtliche Rufen der Geckos gestört fühlen könnten. Die daraufhin gerufene Polizei musste den nachbarlichen verdächtigen Schreien auf den Grund gehen... 




Hier ein kleines Video vom Kampf zweier Tukaes mit einer Schlange. https://www.facebook.com/photo.php?v=267626013414725&set=vb.183516725158988&type=2&theater
Bitte den Link in die Adresszeile kopieren!!!

Natuerliche Feinde:
Natuerliche Feinde der Tukaes bzw. der Geckos allgemein sind Raubvoegel, Schlangen und Katzen.




Unnatuerliche Feinde sind die Menschen:
Die Thais gehen des Nachts mit Kopflampen umher, um diese "putzigen Tierchen" zu fangen und zu roesten, obwohl sie eigentlich doch Glueck bringen sollten.
Getrocknet ergeben Tukaes eine wirksame Medizin gegen allerlei Beschwerden.



Montag, 24. März 2014

Meine Träume leben in Khon Kaen, Thailand: Thailady fuer ONS per Internet finden

Meine Träume leben in Khon Kaen, Thailand: Thailady fuer ONS per Internet finden: Thailand bietet fast Alles was das ergraute Maennerherz begehrt.  Von traumhaften Inseln ueber weisse Straende hin zu majestaetischen Te...

Thailady fuer ONS per Internet finden


Thailand bietet fast Alles was das ergraute Maennerherz begehrt. 
Von traumhaften Inseln ueber weisse Straende hin zu majestaetischen Tempelanlagen bis zu jungen und sehr huebschen Thailadies.


Also ein Jeder kann seinen Traumurlaub nach seinem ihm eigenen Gusto gestalten. Herz was willst du mehr, kann ich da nur noch sagen.


Der neueste Schrei ist natuerlich die Traumfrau im Internet zu finden, selbst wenn es nur fuer ein "One-Night-Date" oder denglisch "One-Night-Stand" gut sein sollte.

Laut Wikipedia:
Der Begriff One-Night-Stand (englisch für „einmaliges Gastspiel“) kommt ursprünglich aus der Theater- bzw. Schaustellerbranche und bedeutet eine einmalige Aufführung, die also nur einen Abend zu sehen ist. Heutzutage ist damit normalerweise eine sexuelle Kurzbeziehung gemeint, die ebenfalls nur eine Nacht oder kürzer andauert, oft zwischen einander nicht näher bekannten Personen und ohne Absicht, eine längere emotionale Bindung einzugehen. Im Mittelpunkt steht in der Regel die Erfüllung der eigenen, vor allem sexuellen Bedürfnisse und der des Partners, nicht jedoch der Aufbau einer Beziehung. 
Im Jargon von Kontaktanzeigen und Kontaktforen im Internet ist die Abkürzung ONS allgemein üblich.
Auch die Person, mit der eine solche sexuelle Begegnung stattfindet, wird manchmal mit dem Begriff One-Night-Stand bezeichnet.
Zu unterscheiden ist der One-Night-Stand vom Quickie, dessen Spezifik in der Kürze des Aktes liegt und der auch unter einander bekannten Partnern vorkommt. Bei einer Vergütung der sexuellen Handlung durch einen der Teilnehmer handelt es sich in der Regel nicht um einen One-Night-Stand, sondern um Prostitution. 
Ein Blind Date hat prinzipiell nichts mit einem One-Night-Stand zu tun, obwohl es zu einer vergleichbaren sexuellen Kurzbeziehung führen kann.

Online-Prostitution hat sich zunehmend in Thailand ausgebreitet. 
Tippen Sie einfach oder kopieren das Wort "ขายตัว" (Kai Tua bedeutet übersetzt Prostitution) in die Suchmaschine von Facebook ein und es erscheint eine lange Liste von digitalen "Mamasans", wie Zuhälter in Thailand genannt werden.


Laut einer thailändischen Zeitung ist die Facebook-Seite "Prostitution zu freundlichen Preisen" eine der beliebtesten.
Diese Seite wurde erst im Dezember 2012 eröffnet und hat seit dem mehr als 16.400 "Likes" erhalten. Im Titelbildwird die Telefonnummer der Mamasan angezeigt und jede
 Menge Kommentare von überwiegend männlichen Internetnutzern, die Preise und Bedingungen für Prostituierte erfragen.


Die Facebook-Nutzer finden in diesem Forum auch eine Liste von über 15 Frauen im Alter zwischen 13 und 36 Jahren, zusammen mit ihren Namen, Fotos und Fähigkeiten im Bett. Die Preise reichen von 1.000 bis 5.000 Baht für jeden sexuellen Dienst, der bis zu 12 Stunden dauern kann, laut der Seite.


Ein Reporter rief diese Mamasan an und eine Frau antwortete ihm, wenn er ein 13-jähriges Mädchen haben möchte, müsse er 3.000 Baht auf ein Bankkonto einzahlen. 
Der Anrufer muss auch die Fahrkosten übernehmen, die sich auf 1.500 Baht beliefen.

Dienstag, 11. März 2014

Habgier loescht Familie aus!

Herzlich Willkommen bei meinem heutigen Bericht ueber eine neue Greueltat inmitten unseres beliebten, von uns selbst gewaehlten, Paradieses.

 Dieser neue Fall schockt die Nation, in den thailändischen Medien gibt es kaum ein anderes Thema.
Ein 19 Jahre alter Jugendlicher hat zugegeben, seine Eltern und seinen Bruder ermordet zu haben. 
Der 19-Jährige, der von der Polizei „Somchai“ genannt wird, wurde am 11. März den Medien präsentiert. Getötet hat er seine drei engsten Familienmitglieder
 am Morgen des 9. März in Pathum Thani.

Zunächst hatte er versucht, seinen 16 Jahre alten Bruder für die Tat verantwortlich zu machen, der angeblich dieEltern erschoss und dann Selbstmord beging. Das Motiv sollte angeblich gewesen sein, dass die Eltern den älteren Bruder bevorzugten.

Nach den Ermittlungen der Polizei war diese Aussage von Somchai jedoch nicht haltbar. Der tote Bruder hielt die Waffe in der rechten Hand, alle Opfer waren aber links
 in den Kopf geschossen worden. 
Die Überwachungskameras waren vor der Tat abgeschaltet worden.
Somchai gestand schließlich die Tat. 
Er erklärte, er habe die meiste Zeit über in der von seinen Eltern gekauften Eigentumswohnung nahe Srinakharinwirot Universität gelebt, dort studierte er. 
Am Abend des 9. März hatte er sich mit seiner Familie in deren Haus zum Abendessen getroffen. Er trank mit seinem Vater Alkohol und sagte, er wolle seine Freundin seiner Familie vorstellen. 
Doch die Mutter verbot ihm, nach dem Genuss von Alkohol noch Auto zu fahren.
Das war der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, denn Somchai sagte, seine Mutter habe ständig mit ihm gemeckert und ihn kontrolliert. So ließ sie in der Eigentumswohnung Überwachungskameras installieren, um zu sehen, was Somchai machte.

Gegen drei Uhr morgens entschloss er sich, seine Mutter zu töten. 
Er schaltete die Überwachungskameras ab und nahm die Pistole seines Vaters aus einer Schublade. Zunächst wollte er nur seine Mutter erschießen, befürchtete aber, dass sein Vater und sein Bruder ihn als Täter identifizieren könnten. Daher erschoss er alle drei Familienmitglieder im Schlafzimmer.
Was er danach machte, deckt sich mit seiner ersten Aussage: 
Nachdem er die drei getötet hatte, ging er in sein Zimmer und schlief bis zum nächsten Morgen. 
Dann fuhr er in die Universität.

Die Ermittler sind auch von dieser Version der Geschichte nicht so recht überzeugt. 
Sie vermuten als Tatmotiv Habgier. 
Demnach könnte es Somchai auf die Lebensversicherung seines Vaters abgesehen haben. Hier geht es um eine Summe von 10 Mio. Baht.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Meine Träume leben in Khon Kaen, Thailand: Fahradrikscha oder Samlor

Meine Träume leben in Khon Kaen, Thailand: Fahradrikscha oder Samlor: Herzlich Willkommen bei einer neuen Episode aus meinem Leben in Thailand. Hier in Thailand und speziell in Khon Kaen gibt es noch die F...

Fahradrikscha oder Samlor

Herzlich Willkommen bei einer neuen Episode aus meinem Leben in Thailand.
Hier in Thailand und speziell in Khon Kaen gibt es noch die Fahrradrikschas wie sie früher in Asien überall anzutreffen waren.

Aus Wikipedia Folgendes:
Rikschas (von jap. 人力車, jinrikisha, dt.

 „Menschenkraftwagen“) sind kleine, zweirädrige von

 einem Menschen gezogene Gefährte zur

 Personenbeförderung (sog. Laufrikschas).

In der letzten Zeit werden Rikschas gebaut, die mit

 einem Fahrrad angetrieben werden. 

Diese Gefährte heißen Fahrradrikscha (auch: 

Fahrradtaxi). 

Traditionell werden Rikschas in Asien genutzt,

 Fahrradrikschas gibt es aber auch in Europa.

In Indien und vielen

 anderen süd- und südostasiatischen Länder finden

 sich sogenannte Motor- oder 

Autorikschas, dabei handelt es sich um Trikes, die

 entweder mit einem Zweitakt- oder einem

 Dieselmotor betrieben werden.


Die handgezogenen Rikschas sind fast alle aus dem

 Straßenbild verschwunden. 

In Indien sind sie nur noch in Kalkutta verbreitet. 
Dr. Charly auf einem Fahrradrikscha vor dem Seven

 Eleven Laden, in Khon Kaen gegenüber der Eric´s Bar.

Auch die unmotorisierten Fahrradrikschas könnten

 bald abgelöst werden. 

Nach Ansicht vieler Politiker sei die Arbeit der

 Rikscha-Wallahs unmenschlich und nicht zeitgemäß.

 Pers. Anmerkung: Es ist schon ein komisches Gefühl,

 wenn man gemütlich in dieser Rikscha sitzt und ein 

Opa strampelt sich da für ein paar Baht bis kurz vor

 dem Herzinfarkt für einen ab.

Noch schlimmer war es in Hongkong, wenn der Opa

 zu Fuß vor dir herläuft um dich von einem Ort zum

andern zu transportieren. Junge Leute heute in Asien

 tun sich das nicht mehr an.

Sie wollen den motorisierten Verkehr nach 

westlichem Vorbild fördern und verhängen

 Fahrverbote für die Rikscha-Wallahs.

Geschichte

Die Rikscha ist eine Erfindung aus Japan. 

Egon Erwin Kisch beschreibt die Entstehung der

 Rikscha in seinem Buch China

 geheim folgendermaßen
„Die Jinrikscha kommt aus Japan, wenn auch ihr Erfinder ein Europäer war. Der Mann, der als erster den Einfall hatte, einem Handwagen einen Stuhl aufzusetzen und diesen Fahrstuhl als öffentliches Verkehrsmittel zu verwenden, war der anglikanische Geistliche Reverend M. B. Bailey, o Segnungen des Westens und der Kirche. Das geschah Anfang der siebziger Jahre [1870er] in Tokio.“
„Ein Franzose namens Ménard eilte nach China, nach Schanghai, um eine Konzession für den Rikschaverkehr zu erlangen. Aber die Stadträte der amerikanischen und englischen (später internationalen) sowie der französischen Gemeinde wußten, daß Ersetzung von Tier oder Maschine durch Menschenkraft hierzulande das sicherste Geschäft ist, und dachten gar nicht daran, dem flinken Importeur ein so einträgliches Monopol zu schenken. Sie beschlossen, gegen ansehnliche Steuern zwanzig Lizenzen für je zwanzig Rikschas auszugeben.“
„Monsieur Ménard hätte über den Umstand, eine dieser Lizenzen zu bekommen, recht froh sein können, wenn, ja wenn er Geld genug gehabt hätte, die zwanzigKarren herstellen zu lassen. Er hatte es nicht, und so mußte er sich mit zwölfen begnügen. Das mißfiel den beiden Stadtverwaltungen, sie wollten jede Lizenz im Interesse ihrer Steuerkasse zwanzigfach ausgenützt sehen. Am 31. März 1875 entzogen sie ihm die Lizenz, ihm dem Pionier der Rikschas, die noch heute, im Zeitalter von Taxi, Privatauto, Autobus, Motorrad und Straßenbahn, der Französischen Konzession jährlich 267966 Tael und dem International Settlement 337030 Tael einbringen!“
Die Erfindung war ursprünglich für Europäer in Tokio

 gedacht, die die engen japanischen Sänften nicht 

benutzen konnten.
Hier bei uns in Khon Kaen City sind die Fahrradrikschas

 oder auch Samlors, wie sie von den Thais wegen den drei 

Rädern liebevoll genannt werden, immer noch im Stadtbild

 zu sehen. 

Viele pflegen ihre Fahrzeuge mit viel Liebe, denn es ist ihre

 einzige Lebensgrundlage. Wenn diese wegfällt, dann

 haben sie kein Einkommen mehr um sich und ihre Familie 

zu ernähren. Sie haben nichts Anderes gelernt und zum Teil

 schon von ihrem Vater übernommen.

Deshalb meine Bitte, wenn ihr in Thailand oder egal in

 einem anderen Land in Asien Urlaub macht, gönnt euch

 doch mal eine Fahrt mit diesen muskelbetriebenen

 Traditionsrikschas. 

Ihr erfüllt damit einen guten Zweck und helft auch mit, daß

 eure Kinder und Enkelkinder sie bei ihren Urlauben in Asien

 noch auf den Straßen bewundern können.
Teilweise sieht man auch diese Motorbike-Rikschas, eine

 motorisierte  Form der ursprünglichen Fahrradrikschas..

In Ban Phai, eine Zwischenstation bei meinem

 wöchentlichen Trip nach Khon Kaen, sieht man am

 Busbahnhof nur diese Motoradrikschas. 

Anscheinend haben sie noch immer ihr Einkommen 

damit, sonst wären es nicht so viele, denke ich mir.

Hier rufen die Thais auch nur "Samlor", wenn sie

 deren Dienste in Anspruch nehmen wollen.


Diese Arten von Fortbewegungsmittel werden aber immer 

mehr verdrängt durch die motorisierten Tuk Tuks oder 

auch wieder "Samlors" wegen den drei Rädern genannt.



Selbst bei Demonstrationen wie auf dem obigen Bild kommen die Fahrradrikschas zum Einsatz.


Khon Kaen Rundreise mit einem privaten Tuk Tuk. FIT FOR FUN

Hier noch ein Foto von weiteren Transportmitteln in unserem beliebten Khon Kaen City.



Donnerstag, 23. Januar 2014

Prostitution - Illegal - Legal - Sch...egal


Herzlich Willkommen bei einem neuen Beitrag mit dem Schwerpunkt: THAILAND - Prostitution u. Menschenhandel.

Obwohl, wie allgemein bekannt, Prostitution in Thailand verboten ist, sieht man in den deutschen Medien immer wieder solche Hingucker:

Thailand - Prostitution, Sextourismus & Kinderprostitution
- Thailand Informationen -


Soll der Milliardenmarkt, auf dem Frauen und Männer Sex gegen Geld anbieten, legal sein oder nicht.

Da wie oben geschrieben, hier in Thailand die Prostitution verboten ist, aber immer wieder illegale weibl. wie auch maennl. Touristen oder auch illegale Einwanderer beim Anbieten ihres Koerpers zum Sex erwischt werden, muss man sich doch fragen, ob die Thailaender die Gesetze befolgen und sich nicht prostituieren, da so wenige von ihnen dabei erwischt werden. Zumindest sieht man sehr selten in den Medien solche Meldungen, ausser ueber diebische Katoys welche beim angeblischen Beischlafdiebstahl ertappt werden.



In Ländern, in denen Prostitution erlaubt ist, boomt auch der Menschenhandel - so wie z. Bsp. in Deutschland!

Frage: Nimmt der Menschenhandel zu oder ab, wenn Prostitution von einer Regierung zu einem ganz gewöhnlichen Beruf gemacht wird.
Antwort: Die Liberalisierung fördert den Menschenhandel und steigert damit die Zahl der Menschen, die als Ware in ein Land geschafft werden.





Der Markt für Prostitution besteht wie auf allen anderen Märkten ein Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage. 
Ist das Geschäft mit Sex verboten - wie hier bei uns in Thailand, dann haben weibliche und männliche Prostituierte Angst, entdeckt und bestraft zu werden. Sie verlangen daher vergleichsweise viel Geld für ihre Leistungen.
Erlaubt eine Regierung die Prostitution dagegen, entfällt diese Gefahrenprämie. Nachfrage und Angebot steigen – der Markt wächst.

Aber wächst damit auch automatisch die Zahl der Frauen und Männer, die von kriminellen Schlepperbanden über die Grenzen geschafft werden? 
Nicht zwingend. “Es gibt einen Substitutionseffekt, weg von illegal gehandelten Personen, hin zu legalen, einheimischen Personen”. 
Welcher Effekt überwiegt, die Mengensteigerung oder der steigende Anteil einheimischer Personen: 

 Das ist eine empirische Frage.




In Deutschland machte die rot-grüne Bundesregierung Prostitution zu einem regulären Beruf. Sie erlaubte es, Bordelle zu betreiben, und ermöglichte es Huren und Strichern, sich gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit zu versichern sowie in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Ein Jahr später, im Jahr 2003, schnellte die Zahl der Opfer von Menschenhandel in Deutschland sprunghaft nach oben: Bis zu 24 700 Prostituierte sollen einer Studie zufolge im diesem Jahr nach Deutschland gekommen sein, 2001 waren es noch höchstens 19 740. In Vergleich zu anderen Ländern scheint Deutschland für Prostituierte ein besonders gutes Pflaster zu sein. Hierzulande gehen einer Erhebung zufolge 150 000 Menschen anschaffen, zum allergrößten Teil Frauen – rund 60-mal mehr als in Schweden, obwohl in Deutschland nicht einmal zehnmal so viele Menschen leben wie in dem skandinavischen Staat.

Sollte da die thail. Regierung nicht auch mal darueber nachdenken und die Prostitution, welche ja in Thailand nicht erlaubt ist, einfach legalisieren?




Da draengt sich mir am Schluss die Frage auf:
Warum verdienen Prostituierte viel Geld mit einer Tätigkeit, für die es keiner besonderen Ausbildung bedarf? 

Und zuguterletzt noch eine Warnung!!!
Haende weg von Kindern. Kinder haben unseren besonderen Schutz verdient!