Dienstag, 24. Juli 2012

Maul- und Klauenseuche in Thailand


Thailand – Maul und Klauenseuche an mehr als 30 Schulen

Juli 18, 2012 | 04:05





Seit gestern sind in Bangkok und Umgebung 30 Schulen geschlossen infolge des Auftretens von Maul und Klauenseuche.


Die Verbreitung von HMFD wird wahrscheinlich noch einen Monat andauern warnte das Ministerium gestern. Die Wattana Wittayalai School in Watthana Viertel der Hauptstadt ist als letzte geschlossen worden nachdem vier  Kindergartenkinder erkrankten.
maul und klauenseuche






Maul und Klauenseuche
Gesundheitsminister Witthaya Buranasiri teilte der Presse gestern mit,  HFMD Infektionen werden sich auch weiterhin in  mehreren Provinzen ausbreiten, weil Schulen bereits geöffnet sind und die Regenzeit noch andauert.

Laut Wiki:

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit – Synonyme: Hand-Fuß-Mund-Exanthem, Falsche Maul- und Klauenseuche – ist eine viral bedingte, weltweit vorkommende, hoch ansteckende und deshalb epidemisch auftretende Infektionskrankheit.

Inhaltsverzeichnis

Erreger

Diese Erkrankung wird durch eine Infektion mit Coxsackie- (Typ A 5, 9, 10, 16, B2, 5), Echo- (Typ 6) oder Enteroviren (Humanes Enterovirus 71) verursacht. Möglicherweise verlaufen bis zu 70 % der Infektionen asymptomatisch (inapparente Infektion).

Übertragung

Eine Übertragung des Erregers erfolgt direkt von Mensch zu Mensch durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tröpfchen, dem Sekret aus Bläschen oder fäkal-oral, wobei die Erreger über die Mundschleimhaut oder den Dünndarm eindringen und über die regionalen Lymphknoten nach drei Tagen in die Blutbahn gelangen (Virämie). Weiterhin ist auch eine Übertragung über mit Speichel oder Stuhl kontaminierte Oberflächen möglich.

Diagnostik

In der Praxis wird meist unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage eine Blickdiagnose der Erkrankung gestellt, allerdings können die Erreger im Stuhl und in den Hautbläschen durch Isolierung in einem Speziallabor mit Sicherheit nachgewiesen werden.

Differentialdiagnose

Hauptsächlich ist an Varizellen sowie (bei Melkern) an die Maul- und Klauenseuche zu denken.

Krankheitsverlauf


Periorales Exanthem bei Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei einem 11 Monate alten Kind
Nach einer durchschnittlichen Inkubationszeit von drei bis sechs Tagen kommt es in der Regel zu einer Erkrankung mit hohem Fieber, vorübergehenden Allgemeinsymptomen und einem symmetrischen Hautausschlag (Exanthem) mit Bläschenbildung an den Händen, Füßen und einem Enanthem der Mundschleimhaut, das sich mit kurzlebigen Bläschen von vier bis acht Millimeter Durchmesser in der Mundhöhle, vor allem im Bereich der Zunge, des Gaumens und der Wangenschleimhaut äußert. Lippen, weicher Gaumen, Tonsillen und Pharynx bleiben frei bzw. sind selten betroffen. Diese Bläschen wandeln sich in seichte, schmierig belegte, schmerzhafte Erosionen (Aphthen). Die Veränderungen an Händen und Füßen treten gleichzeitig oder nur kurze Zeit später auf und sind vermehrt an den Streckseiten der Finger und Zehen oder deren Seitenflächen, aber auch den Fußsohlen (Fersen) und Handflächen zu beobachten. Hände und Füße können dabei einen stechenden / spannenden Schmerz und starken Juckreiz aufweisen.
Bei starken Halsschmerzen und Bläschenbildung im Mund ohne die anderen genannten Symptome kann es sich auch um eine Herpangina handeln.
Die Bläschen heilen in der Regel nach acht bis zwölf Tagen ohne Krustenbildung ab. Die Krankheit kann unbemerkt ablaufen, aber in Einzelfällen zu einer Pneumonie, Enzephalitis, Meningitis oder Herzmuskelentzündung und dadurch auch zum Tode führen.

Therapie

Eine Therapie ist derzeit nicht möglich und in den meisten Fällen nicht nötig bzw. erfolgt symptomatisch mit schmerzstillenden Mundgels oder -lösungen bzw. synthetischen Gerbstoffen im Bereich der Hautläsionen, hauptsächlich um Sekundärinfektionen durch Kratzen zu verhindern.

Vorbeugung

Außer einer strikten Beachtung von Hygienevorschriften besonders in den Epidemiegebieten sind jedoch keine weiteren Vorbeugemaßnahmen möglich, da es gegen diese Erkrankung derzeit keinen Impfstoff gibt.

Epidemiologie

1997 sind 34 Kinder im Rahmen einer Epidemie in Sarawak, Malaysia verstorben. Der bisher schwerste Ausbruch des Enterovirus 71 wurde 1998 in Taiwan verzeichnet – damals infizierten sich 1,5 Millionen Menschen, 78 starben.
Im Frühjahr 2008 hat eine durch Enteroviren verbreitete Epidemie ausgehend von der ostchinesischen Stadt Fuyang zu beinahe 20.000 Erkrankungen geführt, bis Anfang Mai waren bereits 30 Kinder an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gestorben. Anfang Mai wurden erste Erkrankungen aus der chinesischen Hauptstadt Peking gemeldet. Auch in Vietnam hatten sich in der ersten Maiwoche rund 400 Menschen mit dem Virus infiziert.


Thailand – Tödliche Krankheit breitet sich aus




“Es ist eine Art von tödlicher Infektion, die lange übersehen worden ist”, 

so Dr. Direk Limmathurotsakul, Dozent an der Mahidol University, Faculty 

of Tropical Medicine über die Krankheit, die in Thailand als Khai DIN oder 

Mong khlor TIAM bekannt ist.

Da die Krankheit noch relativ  unbekannt ist in diesem Land, fügte er hinzu, die  Thais sollten die elementaren Vorsichtsmassnahmen treffen, um sich dagegen zu schützen. Auch als Whitmore-Krankheit bekannt, wird Melioidose von Burkholderia pseudomallei verursacht, einem Bakterium das in Boden, Wasser, oder sumpfigen Gebiet wie Reisfeldern vorkommt. Jeder mit einer Wunde oder offener Wunde, der  in Kontakt mit kontaminiertem Boden oder Wasser kommt, ist dem Risiko einer Infektion ausgesetzt. Andere erkranken durch das Trinken von Wasser das mit den Bakterien verseucht ist.





Melioidose - bakterielle Infektionskrankheit



Beschreibung/Ursache
Die Erreger der Melioidose befinden sich im Erdreich, bzw. im Wasser (auch in Leitungswasser). Die Erkrankung wird vom Bakterium Burkholderia pseudomallei hervorgerufen. Die Erreger nutzen Nagetiere, Vögel und Reptilien als Reservoire. Eine Ansteckung erfolgt meist durch Schmierinfektion,
oder Oral (Hand-in-den-Mund). Auch der Verzehr von kontaminiertem Leitungswasser kann eine Infektion nach sich ziehen. In Südostasien und Nordaustralien kommt die Infektion während der Regenzeit häufiger vor, als in der Trockenzeit. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als sehr unwahrscheinlich. Die Erkrankung verläuft in 40% der Fälle tödlich, sofern keine medizinische Behandlung erfolgt. Die Melioidose ist eine schwerwiegende Erkrankung mit Beteiligung mehrerer Organe.

Symptome/Diagnose
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel nur wenige Tage, es sind jedoch Fälle bekannt, wo die Erkrankung erst nach Monaten einer Ansteckung ausbrach. Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu akuten Beschwerden, wie Fieber, abszedierende Bronchopneumonie mit Husten, Atemnot und Bluthusten. Nach nur wenigen Tagen erfolgt im Körper der Infizierten eine so genannte Aussaat der Bakterien. Die unmittelbare Folge ist eine Abszessbildung in mehreren Organen. Die Erkrankung kann unter Umständen auch mit nur geringer Symptomatik (die können auch gänzlich ausbleiben) verlaufen. Immunsupression, geschwächtes Immunsystem (nicht jedoch HIV), Steroidtherapie und Neoplasien können die Erkrankung jedoch im negativen Sinne beeinflussen.

Für die Diagnose ist eine kulturelle Anzüchtung notwendig. Es ist sinnvoll, das DANN der Erreger nachweisen zu können, hierfür stehen neuere Methoden in Speziallabors zur Verfügung. Der Nachweis von Antikörper im Blut ist zwar möglich, hat aber vor allem bei einer akuten Infektion kaum Bedeutung.

Therapie/Verlauf
Die Therapie erfolgt durch die Verabreichung von Antibiotika. Da die Erreger eine gewisse Resistenz aufweisen, kommt eine Kombinationstherapie, aus mehreren Antibiotika und Medikamenten in Frage. Diese intensive Therapie dauert meist etwa 3 Wochen lang. Die Rückfallquote beträgt etwa 10%. Als weitere Therapiemaßnahme kann eine chirurgische Entfernung geschädigter Organbereiche, wie z.B. Lungensegmente hilfreich sein.

Der Verlauf hängt nicht zuletzt damit zusammen, wie stark die Infektion selbst ist. Es ist jedoch unbedingt notwendig, sich ärztlich behandeln zu lassen, am besten stationär in einer Klinik. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sie zum Tode führen, dies ist in rund 40% der Fälle der Fall.

Prophylaxe/Impfung
Eine Impfung gegen Melioidose gibt es nicht. Durch die Resistenz der Bakterien ist auch eine Behandlung schwierig, wenn auch möglich. Sie selbst können jedoch einiges dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einer Infektion kommt. Achten Sie bitte auf eine penible Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Nichts Ungekochtes und Ungewaschenes essen, beim Trinken weichen Sie bitte auf Mineralwasser aus. Kontakt mit kontaminierter Erde kann eine Infektion verursachen. Vermeiden Sie daher in den Risikogebieten Kontakt mit Erde, bzw. vermeiden Sie es, die Hand zum Mund zu führen, wenn Sie Kontakt mit Erde hatten.


Melioidose tritt vorwiegend in Ländern mit tropischem Klima auf  und ist vor allem endemisch in Südostasien und Nordaustralien. In Thailand, kommt das  Bakterium  im gesamten Nordosten vor. Es ist die dritthäufigste Todesursache in Thailand durch  Infektionskrankheiten, nach Aids und Tuberkulose, die das Leben von rund 1.000 Thais jedes Jahr kostet, sagte Dr. Direk.


Die vierjährige Mean Thida ist an der mysteriösen Seuche erkrankt (dapd)
Es beginnt mit Fieber, das Nervensystem fällt aus, in den letzten sechs Stunden löst sich die Lunge auf...
Was sich wie ein Szenarium aus einem Horrorfilm liest, ist eine mysteriöse Seuche, die in den vergangenen drei Monaten mehr als 50 Kinder in Kambodscha getötet hat (BILD.de berichtete). Experten der WHO und Gesundheitsbehörden vermuten, dass die Hand-Fuß-Mund-Krankheit Auslöser ist.
Tests einiger erkrankter Kinder ergaben eine Infektion mit dem Virus EV71 (Enterovirus), welches die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verursacht.
Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Die Virus-Infektion betrifft hauptsächlich Kinder im Vorschul-Alter, insbesondere in subtropischen und tropischen Gebieten. Epidemien und schwere Verläufe wurden in den vergangenen Jahren in Asien beobachtet. „In diesen Fällen lösen die Enteroviren zusätzlich Entzündungen des Hirns oder des Herzmuskels aus, oder führen zu Lähmungserscheinungen. Gefährdet sind vor allem Kinder, die vier Jahre oder jünger sind“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Köln.
Typische Symptome: Fieber, Bläschen im und um den Mund, auf den Handflächen und auf den Fußsohlen.
Hygiene ist die einzige Möglichkeit, um sich zu schützen. Eine Impfung gibt es nicht. „Die Übertragung erfolgt fäkal-oral, das heißt durch Speichel oder Sekret aus der Nase oder Spuren von Stuhl“, erläutert Prof. Nentwich,
Die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit stimmen mit den mysteriösen Todesfällen in Kambodscha überein: „Die Kinder bekommen eine Hirnhautentzündung und entwickeln in den letzten sechs Stunden die schwerste Lungenentzündung“, sagt der Schweizer Dr. Beat Richner der vietnamesischen Zeitung „Phnom Penh Post“. Er ist Gründer der Kantha Bopha Kinderklinik in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh.
Neben EV71 wurden auch die Auslöser für Dengue-Fieber und Streptokokken in einigen Proben gefunden.
In die Klinik kommen die todkranken Kinder, wenn die verzweifelten Ärzte und Eltern nicht mehr weiter wissen. Alle sind weniger als zehn Jahre alt.
Die Krankheit schreitet schnell fort. Tödlich schnell: Die meisten Kinder starben bereits 24 Stunden nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
„Röntgen und Computertomographie zeigen, dass die Lungenbläschen wenige Stunden vor dem Tod komplett zerstört werden“, sagt Dr. Richner.
In einem verzweifelten Hilferuf wandte er sich am 20. Juni an die Regierung, berichtete von 47 Todesfällen. Inzwischen werden es immer mehr.



Chiang Mai Thailand – 460 Kinder an Salmonellenvergiftung erkrankt



Chiang Mai, Thailand – 460 Schüler, die 3 Tage alte Eier gegessen haben sind an einer Salmonellenvergiftung erkrankt, 123 von ihnen liegen im Krankenhaus, 8 schweben in Lebensgefahr.



Die Gesundheitsbehörden sagen, die Schüler erkrankten nach dem Essen von 3 Tage alten Eiern, die Salmonellen enthielten. Arnthep Siriwanarangsan, Generaldirektor des Disease Control Department, sagte die Studenten an der Chiang Mai Welfare School wurden krank nach dem Verzehr von gespendeten Eiern, die drei Tage alt waren  und nicht aufgewärmt waren, bevor sie verzehrt wurden.
Am Sonntag Abend, aßen etwa 900 Schüler der Schule, in Mae Rim Bezirk, Curry mit  Chili und Reis gekochte Eiern in der Cafeteria.  Nach dem Essen wurden 75 der Schüler krank, beschwerten sich über starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit und Durchfall.

 
Chiang Mai Schüler
Die Zahl der kranken Schüler  erhöhte sich auf 460 gestern sagten die  Gesundheitsbehörden.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Thailands langer Weg zur Demokratie





Thailands Weg in die politische Moderne.


Der moderne thailändische Staat hat seinen Ursprung in den Reformen König Chulalongkorns (1868-1910) in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 
Ähnlich wie der zeitgleich verlaufende Modernisierungsprozess im kaiserlichen Japan war diese „Revolution von oben“ (Moore 1969) eine Reaktion von Teilen der alten aristokratischen Herrschaftselite auf den Druck der westlichen Kolonialmächte.
Im Gegensatz zu der zeitgleich stattfindenden Meiji-Restauration war die Monarchie in Thailand jedoch nicht nur das integrative Symbol, sondern auch die politisch dominante Kraft der neuen Ordnung (Wyatt 1969).

                                                     Demokratie Monument in Bangkok


Demokratie in Bangkok?

Vor kurzem zeigten die „Rothemden“ ihre politische und zahlenmäßige Stärke. Am Monument der Demokratie in der Innenstadt von Bangkok herrschte Festivalstimmung. Aus allen Himmelsrichtungen strömten die Menschen heran, sie trugen rote T-Shirts, rote Mützen, rote Fahnen. Es sollen laut Polizei 30.000 Menschen gewesen sein, die sich versammelt hatten, und fast jeder trug irgendwo ein Porträt an seinem Körper. Es war das Konterfei des Mannes, der auf manchen T-Shirts auch als „demokratischer Gladiator“ bezeichnet wurde, des früheren Premierministers Thaksin Shinawatra, der seit dem Militärputsch vom September 2006 im Exil lebt und 2008 in Abwesenheit wegen Korruption verurteilt worden war. 
Noch immer streiten sich die Rothemden mit ihren politischen Gegnern, den sogenannten Gelbhemden, über diese kontroverse Figur. Bloß sei dieser Fokus auf Thaksin zunehmend irreführend, sagt der thailändische Politikwissenschaftler Pavin Chachavalpongpun.




Das Augenmerk sollte vielmehr auf die Zukunft der Monarchie in Thailand gerichtet werden, sagte der Wissenschaftler, der mittlerweile in Japan tätig ist, bei einem Besuch in Bangkok. König Bhumibol, der seit 1946 im Amt ist, ist das am längsten regierende Staatsoberhaupt der Welt. Die glühendsten Verteidiger seiner Regentschaft sind die Gelbhemden, die das sogenannte Establishment vertreten, das sich durch große Nähe zum Königshaus auszeichnet. 


Thaksins Rothemden gehören dagegen zu den weniger gut Betuchten in Thailand, zur armen Landbevölkerung und zu den Niedrigverdienern aus den Städten. Tausende hatten sich auf bunten Plastikunterlagen auf dem Asphalt niedergelassen. Sie versteckten sich unter Sonnenschirmen, die sie zum Schutz vor der brütenden Hitze aufgespannt hatten. Aus Kofferräumen wurden Styroporschüsseln mit Reis gereicht.

Hohe Strafen wegen Majestätsbeleidigung


Offiziell ging es bei der Demonstration um die Rolle der Justiz in der politischen Auseinandersetzung Thailands. Das „gelbe“ Lager versucht ein Gesetz der Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawatra, einer Schwester Thaksins, zu verhindern. Die Opposition sieht darin den Versuch, über Umwege eine Amnestie für Thaksin zu erreichen. Die Rothemden dagegen wollen einen möglichen „Justizputsch“ der Gelbhemden unter diesem Vorwand abwehren. Allerdings hatten sich die Rothemden für ihre Demonstration diesmal ein bemerkenswertes Datum ausgewählt. Es war der 80. Jahrestag der thailändischen Revolution. Im Jahr 1932 war das Königshaus zwar nicht abgesetzt worden, es wurde aber die absolute Monarchie durch eine konstitutionelle ersetzt. Es war daher ein Datum, das unter „Hyper-Royalisten“ nicht unbedingt als Anlass für Feierlichkeiten gesehen wird.
So werfen manche Gelbhemden den Rothemden auch immer wieder vor, dass sie hinterrücks nach der Abschaffung der Monarchie trachteten. Gleichwohl war bei der Kundgebung am Demokratie-Monument die Rolle der Monarchie im politischen System offiziell kein Thema. Das wäre auch ein Tabubruch. Denn in dem südostasiatischen Land wird Majestätsbeleidigung strenger geahndet als irgendwo sonst auf der Welt. Es häufen sich Urteile, in denen Blogger und andere wegen Majestätsbeleidigung zu hohen Strafen verurteilt werden. Der entsprechende Artikel 112 diene dabei immer mehr als Waffe in der politischen Auseinandersetzung, sagt der thailändische Politikwissenschaftler Pavin Chachavalpongpun.

 Doch viele dürften sich trotzdem fragen, was denn passiert, wenn irgendwann ein Nachkomme den heute 85 Jahre alten Regenten auf dem Thron ersetzen muss. Pavin Chachavalpongpun hält es für einen der größten Fehler, dass nicht offen darüber diskutiert werden kann. Der Wissenschaftler gehört dabei selbst zu einer Gruppe thailändischer Akademiker, die das harsche Gesetz gegen die Majestätsbeleidigung kritisiert haben. Wie er berichtet, bekommt er dafür mittlerweile sogar Drohanrufe. Darin sieht er eine deutliche Verschlechterung im politischen Klima, das zumindest Akademikern erlaubt hatte, in einem gewissen Rahmen über die Rolle der Monarchie in Thailand nachzudenken.




Im Vergleich zu den Jahren 2008 bis 2010 läuft der Streit derzeit aber trotzdem noch einigermaßen gesittet ab. Von einer Bühne an dem Monument schallte den Rothemden Rockmusik entgegen und später die Stimme eines der Redner, dessen heiser herausgeschriene Parolen mit dem Applaus von Plastikhänden bedacht wurde. Es gab Massagen für müde Rothemdrücken am Straßenrand. Doch manche Thais lässt die politische Auseinandersetzung auch völlig kalt. „Ich habe gar kein Hemd“, sagte ein Taxifahrer in gebrochenem Englisch, als er an den Demonstranten mit roten Fahnen und roten T-Shirts vorbeifuhr. Damit meinte er, dass er sich nicht zu einer der beiden konkurrierenden Lager der Rothemden und Gelbhemden zähle. Politisch habe er vielmehr nur einen Wunsch: ein langes Leben für den König.

Montag, 9. Juli 2012

Öko-Tourismus in Thailand


Liebe Freunde und Leser meines Blogs, ueber mein interessantes und abwechselungsreiches Leben in meinem von mir selbst gewaehlten Paradies, heute moechte ich euch einmal von dem Bestreben Thailands zum allgemeinen Trend ueber Oeko-Tourismus berichten.

Öko macht Touristen Laune
China, Thailand und Vietnam setzen auf grünen Tourismus, Thailand: 
Klimaveränderung und Umweltschutz zählen nicht zu den spannenden Themen!

Meist bleibt es in Thailand bei Plänen
Rund zehn Millionen Touristen kommen jährlich nach Thailand. Der Massentourismus hat dem Land von Pattaya bis Phuket tiefe Wunden geschlagen. Die Behörden machen zwar immer wieder große Pläne, um Thailands Tourismus "grün" zu machen. Aber meist bleiben es Pläne. Die Region um die Ferieninsel Koh Chang wurde beispielsweise schon vor Jahren von der Regierung als Sonderzone für nachhaltigen Tourismus ausgewiesen. Passiert ist dort aber wenig. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zeigt sogar, dass Tourismusunternehmen auf Koh Chang - vor allem Hotels und Gästehäuser - heute überdurchschnittlich viel schädliche Treibhausgase in die Luft blasen: Pro Tourist am Tag fast 20 Kilogramm CO2. Landesweit sind es nur rund elf Kilogramm.
Auch für das beliebte Urlaubsdomizil Pattaya werden fast jährlich neue, ambitionierte Pläne geschmiedet. Im Februar verkündeten die Behörden wieder einmal, die Touristen- und Verbrechenshochburg solle in den kommenden zehn Jahren mit 15 Milliarden Baht (circa 400 Millionen Euro) zu einer "World Class Greenovative Tourism City" umgewandelt werden. Wie das Vorhaben bezahlt werden soll, weiß niemand. Und noch werden immer mehr Betonburgen gebaut.
Die GIZ-Vorgänger-Gesellschaft GTZ drängte Thailands Tourismusbosse schon 2010 zu mehr grünem Engagement. Die GIZ veranstaltet nun Seminare, "um gerade den mittleren und kleinen Hotels zu zeigen, wie man mit ganz einfachen Mitteln - etwa energiesparende Kühlschränke oder Müllvermeidung - anfangen kann, umzusteuern, und dass sich das auch rechnet", sagt GIZ-Thailandchef David Oberhuber. Die großen Hotelketten dagegen hätten selber die Mittel, umfassend in Nachhaltigkeit zu investieren - "und einige tun das ja auch schon recht erfolgreich". Oberhuber glaubt, dass Thailands Tourismus langfristig immer 'grüner' werde, schon aus rein ökonomischen Überlegungen heraus.
Die Erkenntnis, dass das Etikett "nachhaltig" ein geschäftsförderndes Statussymbol sein kann, setzt sich in der Tat eher bei den großen Hotelketten durch. Auf Phuket verwandelte die in Singapur ansässige Banyan-Tree-Gruppe eine ehemalige Zinnmine in ein mit dem "Green Leaf" ausgezeichnetes Resort. Die thailändische Hotel-Kette Dusit Thani hat gerade angekündigt, dass sie im Rahmen des "EarthCheck"-Programms den Energieverbrauch in ihren Resorts und Hotels in den kommenden Jahren um 20 bis 30 Prozent, den CO2-Ausstoß um 20 Prozent, den Wasserbrauch um 30 Prozent und die Müllmenge um 30 Prozent senken will.
"No Shoes, no News"
Die PR-Chefin für Four-Seasons in Thailand, Nicola Chilton, sieht die Luxusherbergen sogar in der Pflicht, eine Art Vorreiterrolle zu übernehmen: "Ich denke, dass internationale Hotelgruppen die Verantwortung haben, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten, um damit anderen ein nachahmenswertes Beispiel zu geben." John Roberts vom Elefantencamp sagt es direkter: "Die Großen haben das Geld und die Möglichkeiten, Nachhaltigkeit umzusetzen." 
Das wahrscheinlich anspruchsvollste Experiment beim Wettlauf um ein grünes Gütesiegel läuft derzeit im von der Hotelgruppe Six Senses betriebenen Soneva Kiri auf der viertgrößten, aber noch weitgehend unentdeckten Ferieninsel Koh Kood. Unter dem Motto "No Shoes, no News" sollen betuchte Urlauber dort mit dem "Slowlife"-Prinzip in eine sauberere Umwelt geführt werden.
Fernsehen und Handys sind in der gesamten Anlage verpönt. Die Gäste bewegen sich mit umweltfreundlichen Golf-Cars über das weitgestreckte Gelände. Das "Kleine grüne Buch", in dem das Resort seine Nachhaltigkeitsstrategie auflistet, ist 25 Seiten dick.http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/www.spiegel.de/reise/artikel/L28/1571598701/Middle3/qc/QC01XYLAB2012XCA2XREISE/QC01XYLAB2012XCA2XREISE_01.html/50524e435245374477533041436f6f45?_RM_EMPTY_
Vorzeigeobjekt ist die "Öko-Villa". Sie steckt zwar noch im Experimentierstadium, könnte allerdings einmal zum Prototyp für CO2-neutrale Luxusunterkünfte werden: Solar-, Wasser- und Windkraft versorgen das Haus mit Energie, Regenwasser füllt den Pool, das Dach ist begrünt. Was der "Öko-Villa" im Gegensatz zu den anderen Häusern im "Soneva Kiri" fehlt, sind Glanz und Glamour einer Fünf-Sterne-Unterkunft. Das grüne Experiment verströmt noch ein wenig den unnachahmlichen Charme der Anfangszeit der Ökobewegung.
Doch egal ob Anantara, Four Seasons in Thailands schönem Norden oder das Soneva




Grüner Tourismus in Thailand: Regenwasser für den Pool


Energie sparen oder Müll trennen - das wird in Thailand kaum praktiziert. In Sachen Umweltschutz hat das asiatische Land großen Nachholbedarf. Doch das Bewusstsein für ökologische Probleme wächst auch im Tourismus. Ein paar Luxushotels wollen mit grünem Beispiel vorangehen.


Thailand setzt auf grünes Label
Thailand setzt beim Ausbau des Tourismus kräftig auf die Farbe "grün". Begonnen hat die Kampagne im Jahr 2010. So gibt es inzwischen ein Handbuch mit 50 "umweltfreundlichen" Touristenattraktionen für ganz Thailand. Es umfasst kulturelle und natürliche Touristenattraktionen, lokale Attraktionen wie etwa die Besuche von ethnischen Dörfern, verschiedenen Reise- und Tourismushochburgen für Veranstalter sowie Unterkunfts- und Spa- Gegebenheiten.
Reiseveranstalter und Urlauber werden von der Touristenbehörde "Tourism Authority Thailand" (TAT) durch deren Auslandsvertretungen in verschiedenen Bereichen unterstützt. Wert wird dabei auf die Ausarbeitung verschiedener Thai-Besonderheiten und deren Ausprägung auf umwelttechnische Aspekte gelegt. In einem Land, in dem die Auseinandersetzung mit heimischer Kultur, die Klimaveränderung und der Umweltschutz nicht zu den besonders spannenden Themen zählen, ist diese Zielsetzung durchaus als spannend zu bewerten. Sie spricht nicht nur ausländische Touristen an, sondern veranlasst auch die Einheimischen zu aktiver Beschäftigung und Reisen im eigenen Land.

Thailand ist auf dem richtigen Weg!
  1. Ich lebe schon längere Zeit im Nordosten Thailands, dem Isaan, und kann vieles bestätigen, ich sehe aber auch Wandel im Bewusstsein.
     Bei uns hier im Dorf zeige ich den Bewohnern schon wie man Muell vorsortiert.
    Man kann nicht sagen, dass keine Mülltrennung erfolgt, Plastik, Glas und Konservendosen werden schon aussortiert, div. Menschen verdienen sich den Lebensunterhalt damit,dass sie diese Stoffe zum Recyclen an Händler verkaufen. Ein grosses Problem ist die Luftverschmutzung, weil immer noch die Reisfelder und Wälder abgebrannt werden.Das ist zwar verboten, wird aber nicht kontrolliert und damit auch nicht bestraft. Auch die grosse Zahl von Zweitaktmotoren (Tuk Tuks u. Motorbikes) trägt in erheblichem Masse zur Luftverschmutzung bei.


    Der Hausmüll wird heute schon in vielen ländlichen Gegenden abtransportiert, aber halt noch nicht überall. Auch in diesen Fällen wird einfach alles verbrannt.Noch viel zu häufig sind Plastiktüten im Umlauf, aber auch hier gibt es erste Ansaetze durch grosse Handelsketten,die einen kleinen Rabatt geben, wenn der Kunde keine Plastiktüte nimmt. 
     Dr. Charly beim Reinemachen der Strassen und Plaetze in Khon Kaen.



Mittwoch, 4. Juli 2012

News von Anfang Juli 2012 aus meinem Paradies!




Herzlich Willkommen bei meinem Blog ueber das Leben in Thailand, in meinem von mir selbst auserwaehlten Paradies.

Reise & Urlaub

Thailand ist am billigsten, Monaco am teuersten: Das ist das Ergebnis eines Hotelpreisvergleichs. Günstig kommen Urlauber demnach im Moment auch in Spanien unter.


In thailändischen Ferienorten sind die Übernachtungspreise in diesem Sommer so günstig wie nirgends sonst. Das hat das Hotelpreisvergleichsportal Trivago in Düsseldorf ermittelt. So zahlen Urlauber zum Beispiel in Patong Beach für ein Standard-Doppelzimmer im Durchschnitt 34 Euro. Dahinter finden sich gleich fünf spanische Destinationen: Puerto de La Cruz (60 Euro), Almeria (61 Euro), Las Palmas (62 Euro), Alicante (71 Euro) und Puerto del Carmen (73 Euro).

Thailand - die Rückkehr des Lächeln

In den vergangenen beiden Jahren wurde Thailands Wirtschaft von Naturkatastrophen hart getroffen. Das sonst so blühende Wirtschaftswachstum brach drastisch ein
Thailand Ueberschwemmungen2. Doch 2012 gehört der ostasiatische Staat wieder zu den großen Gewinnern.
In den vergangenen beiden Jahren hatte Thailand – das „Land des Lächelns" – wenig Anlass zur Freude. 2010 unterbrach ein Erdbeben und der anschließende Tsunami in Japan Thailands Produktionskette und im Oktober 2011 legte der heftige Monsunregen Teile des Landes unter Wasser. Thailands Wirtschaftswachstum sank von 7,8 Prozent auf 0,10 Prozent. 2012 gehört der ostasiatische Staat wieder zu den Ländern mit den höchsten Wachstumsraten.

Thailand: Inflation steigt im Juni erneut



Bangkok (BoerseGo.de) - In Thailand sind die Verbraucherpreise im Juni erneut gestiegen. Die Inflation (CPI) wurde mit 2,56 Prozent im Jahresvergleich notiert, wie das Commerce Ministry am heutigen Montag mitteilte. Die annualisierte Inflation war dabei leicht höher als im Vormonat Mai mit einem Anstieg von 2,53 Prozent. Im April lag die annualisierte Inflationsrate bei 2,47 Prozent, im März wurde eine Inflationsrate von 3,4 Prozent und im Februar von 3,35 Prozent registriert
Die Kerninflation (ohne die volatilen Energie und Nahrungsmittelpreise) stieg im Jahresvergleich gleichzeitig um 1,92 Prozent an. Im Vormonat Mai wurde eine Kerninflation von nur 1,95 Prozent notiert. Die Erwartungen der Ökonomen lagen bei der Kerninflation zuvor bei einem Anstieg um 2 Prozent.
Im Monatsvergleich schwächte sich die Inflation in Thailand auf 0,16 Prozent ab, während die Kerninflation mit 0,15 Prozent angegeben wurde.





ISA-GUIDE.de - ‎vor 4 Stunden‎

Im nächsten Raum stehen 10 Baccara Tische und eine Reihe der in Thailand gängigen Glücksspiele. Die Spielhalle ist so organisiert, daß sie die Tische nicht selber betreibt. Die Karten oder Spieltische können täglich gegen eine hohe Gebühr und weitere ...





Drama im Urlaub
Zehn Tote bei Busunglück in Thailand
Video abspielen
#
#
Jetzt folgt
Start in 16 Sek. Stop

Der Bus fuhr mit hoher Geschwindigkeit, was in Thailand ja ueblich ist, als ein Reifen platzte. Der Fahrer verlor die Kontrolle und der schleudernde Bus prallte auf einen Strommast. Dieser brach durch den Aufprall ab, und der obere Teil fiel auf den Bus.


Quelle: dapd Bei einem Bus-Unglück in der thailändischen Provinz Surat Thani starben zehn Menschen, darunter der Fahrer. Siebzehn weitere Menschen wurden bei dem heftigen Aufprall schwer verletzt.

Montag, 25. Juni 2012

Was gibt es Neues im Paradies


Thailand 76 Novizen im Spital nach Bienenangriff auf thailändische Mönche


Bangkok – In einem Kloster im Norden Thailands haben Schwärme wütender Bienen eine Gruppe von Novizen angegriffen. 76 Mönche wurden so oft gestochen, dass sie in umliegende Spitäler gebracht werden mussten, wie thailändische Medien am Sonntag berichteten.

Der Zustand von 19 seiner Patienten sei kritisch, sagte der Chef einer der behandelnden Kliniken der Tageszeitung «Bangkok Post». Sechs der Mönche lägen im Koma, fügte er hinzu. Die Novizen im Chedi Luang Worwiharn Tempel in der Stadt Chiang Mai fegten das Klostergelände, als sich die Bienenattacke ereignete.
Er habe keine Ahnung, warum die Insekten seine Mönche angegriffen hatten, sagte Abt Phra Ratcha Jetyajarn. Das Kloster werde seine Bienenstöcke zwar behalten, Besucher sollen sich aber in Zukunft von den Tieren fernhalten, warnte der Abt.
Bienenstiche können tödlich sein, wenn das Opfer mehrfach gestochen wird und allergisch sei, sagte Klinikchef Naren Chotirosnimitr. Übelkeit, Hautausschlag und Atemschwierigkeiten seien normale Reaktionen auf einen Bienenstich. In schweren Fällen falle der Blutdruck stark ab. (SDA)




Kultusministerin ist empört

Supertalent-Thailand Eklat: Nackte Busen-Malerin

Das Supertalent - Bei "Thailand Got Talent" wurde nackt gemalt
Bildquelle: thaitv3
  • Bei "Thailand Got Talent" wurde nackt gemalt
  • Eine Nacktmalerin schockte mit ihrer Darbietung
  • Das Bodypainting schlug große Wellen
  • Die Kultusministerin möchte mit den Verantwortlichen sprechen
Große Aufregung bei der thailändischen Version von Das Supertalent. Eine Frau stellte sich als Künstlerin vor und wollte vor dem Publikum live ein Gemälde erstellen. So weit nicht sehr außergewöhnlich. Doch ihre Performance bei der Malkunst ließ einige Rufe der Empörung folgen, wie die britische Seite telegraph.co.uk berichtet.

Während die Kandidatin von „Thailand's Got Talent“, wie die Sendung dort genannt wird, die Leinwand bemalte, ertönte plötzlich Tanz-Musik, sie zog ihr Oberteil aus und bestrich die Oberfläche nicht nur mit ihren Händen, sondern auch mit ihren Brüsten. Durchaus freizügig, aber für uns hier in Deutschland wohl kein großer Skandal. Immerhin: Zu sehen gab es nicht allzu viel, denn der Schwall an Farbe überdeckte die Brüste großzügig. Die männlichen Juroren gaben für die Darbietung auch ihr „Ja“, während das weibliche Mitglied der Jury sehr geschockt wirkte.

So sah das auch die thailändische Kultusministerin, Frau Sukumol Khunploem: „Es muss Grenzen für künstlerische Darbietung geben“, sagte sie. „Die Minister werden sich mit den Produzenten der Sendung treffen, um eine Erklärung zu erhalten!“ Was die gute Frau wohl zu Dieter Bohlens (58) provokantem Penis-Maler gesagt hätte? Wobei man bei diesem anerkennen musste, dass er durchaus künstlerische Schaffenskraft besaß. Die nackte Busen-Malerin hingegen wirbelte die Farbe recht wahllos durch die Gegend. Da täuschen auch die Brüste nicht drüber hinweg.

Die Sendung wurde übrigens nicht live übertragen. Die Produzenten der Sendung im anscheinend recht konservativen Thailand können sich also nicht herausreden und erzählen, dass sie mit der Darbietung nicht gerechnet hätten.









Liebe Junggesellen dieser Welt. Nein, liebe Junggesellen der Sat.1-Doku-Soap Auf Brautschau im Ausland, habt ihr aus dem wilden Treiben eurer RTL2-Kollegen von Traumfrau gesucht gar nichts gelernt? Dort wollten mehrere liebestolle Recken um den sehr speziellen Walther versuchen, im Ausland, meist im ehemaligen Ostblock, die Frau ihrer Träume finden. Die sollte wenn möglich gut aussehen, dem westeuropäischen Geldgeber beziehungsweise Liebhaber immer treu zu Diensten und am besten nicht so wirklich anspruchsvoll sein.


Das klappte damals schon nicht, die mehr oder weniger vermittelbaren Herren blieben alle solo und man muss befürchten, dass auch den Machos bei Auf Brautschau im Ausland ein ähnliches Schicksal droht. Oder welcher Mann beeindruckt schon eine Frau mit der Aussage, er suche eine Partnerin, die «waschen, kochen und bügeln kann», nur um es mit dem Nachsatz «eine ganz natürliche, normale Frau eben» nur noch schlimmer zu machen?
Kandidat Jürgen, seines Zeichens passionierter Traktor-Sammler, hat genau das getan. Von Liebe, Vertrauen oder wenigstens Zuneigung war da nicht die Rede. Vielleicht wäre der gute Jürgen auch mit einer Putzhilfe zu befriedigen. Aber nein, er will eine Rumänin nach Deutschland holen, die seien «robuster als deutsche Frauen». Was immer das auch heißen mag oder er sich darunter vorstellt.
Mit dieser Vorstellung ist er gar nicht so allein, wie man zunächst denken mag. Auch Kandidat Sascha, der sich eine Dame auf den Philippinen zulegen will, befindet: «Philippinische Frauen haben nicht so hohe Ansprüche an die Männer.»
Das würde Macho Harry wohl sofort unterscheiden. Der will jetzt, Mitte 40, endlich sesshaft werden – am besten mit einer Russin. Warum gerade eine Russin? Na, weil die westeuropäischen Männern nicht abgeneigt und meist der hiesigen Sprache nicht mächtig sind. Denn Harry, der nebenbei bemerkt acht Kinder von acht Frauen hat, verfährt nach folgender Devise: «Wenn man sich versteht, geht es mit der Beziehung bergab. Ich kann einer Frau auch in die Augen schauen, aber die habe ich ja selber.»
Auch den gutmütigen Andreas zieht es in bayerischer Landestracht auf freudige Brautschau. Für ihn geht es nach Thailand, dort will er unter anderem seine Internetbekanntschaft Lek treffen. Einen Sprachkurs für Thailändisch oder Englisch hielt er für überflüssig, dafür musste aber unbedingt ein Unterhöschen im Leoparden-Look mit. Als Geschenke hat er selbst gebastelte Kastanienfiguren im Gepäck. Wer sich darüber noch wundert, sei an das Motto des bereits erwähnten Sascha erinnert: Ausländische Frauen seien eben total anspruchslos. Besonders so gefühlvollen Männern gegenüber.
Irgendwie hat es für diese Singles den Anschein, dass die Welt außerhalb Deutschlands ein großes Bordell ist, das nur auf ihren Besuch wartet. Frei nach dem Motto: Ganz Thailand ist ein großer Puff. Am besten würde es den Aufreißern wohl passen, wenn sie sich - ganz klassisch deutsch - eine Dame aus dem Katalog aussuchen dürften. Nach ihren Vorstellungen natürlich. Die wären dann wahrscheinlich: billig, ruhig, sexy, grundlegende Haushaltskenntnissen und natürlich extrem preiswert in der Anschaffung und im Verbrauch.
Quelle: NEWS.de


Montag, 18. Juni 2012

Neues aus meinem Paradies




Lady Gaga ist in Thailand gleich zwei Mal ins Fettnäpfchen getreten.

Halbnackt mit Nationalflagge auf der Bühne hat Lady Gaga für Aufregung bei ihrem Konzert in Thailand gesorgt. Zudem sorgte sie mit stereotypen Aussagen für Schlagzeilen. Nun ermittelt sogar die Polizei.

http://handelsblatt.met.vgwort.de/na/30720521085744789b34e61b69fa5928
  • Wieder steht Lady Gaga’s Welttournee “Born This Way” heftig in der Kritik. Diesmal lehnt sich das Königreich Thailand gegen die Bühnenshow der 26-Jährigen auf. Vor gut drei Wochen performte Lady Gaga im Rahmen ihrer Tournee in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Üblich für Gaga sind ihre aufwändigen Shows, in denen die Sängerin gerne provoziert. Auf der thailändischen Bühne in Bangkok, fuhr Lady Gaga damals sexy und leicht bekleidet auf einem Motorrad und schwenkte dabei die thailändische Flagge. Diese, wie von der Sängerin angedacht höfliche Geste, missfiel besonders dem thailändischen Kulturministerium. Dieses sah hinter der Geste nämlich einen schweren Missbrauch der Nationalflagge. Nach Angaben des Kulturministerium habe Lady Gaga mit ihrem Auftritt “die Gefühle des thailändischen Volkes verletzt.“
BangkokIhr Konzert in Bangkok vor drei Wochen dürfte Lady Gaga in unangenehmer Erinnerung bleiben. Brachte sie zuerst einen Teil ihrer Fangemeinde mit einer Bemerkung über gefälschte Luxusuhren gegen sich auf, so ermittelt nun die thailändische Polizei wegen eines angeblichen Flaggenskandals.
Anzeige

Hintergrund ist eine Beschwerde des Kulturministeriums, das einen Missbrauch der thailändischen Fahne bei dem Auftritt sah. Lady Gaga hatte während des Konzerts Ende Mai unter anderem im aufreizendem Kostüm auf einem Motorrad gesessen und die thailändische Fahne wehen lassen.
Dieser Auftritt sei „unangemessen" gewesen und habe „die Gefühle des thailändischen Volkes verletzt", erklärte das Kulturministerium am Freitag. Zuvor hatte Lady Gaga bereits bei ihrer Ankunft in Thailand einen Teil ihrer Fans erzürnt.
Im Internet-Kurznachrichten Twitter schrieb sie damals: „Ich will auf den Markt gehen und mir eine gefälschte Rolex kaufen." Dies warf für viele Thailänder ein schlechtes Licht auf ihr Land, das gleichwohl für seine Produktfälschungen bekannt ist.


Mysteriöse Todesserie in Thailand

Nachdem in den vergangenen drei Jahren bereits acht Touristen in Thailand unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen sind, fand die Polizei nun die Leichen zweier junger Kanadierinnen. Sie starben auf seltsame Art und Weise.


Thailand-Urlauberinnen vergiftet?

Der geplante Traumurlaub endete für zwei Schwestern aus Kanada in einer tödlichen Katastrophe. Sie wurden tot aufgefunden, Ursache ist wahrscheinlich eine Vergiftung.

Bangkok –  
Auf der bei deutschen Touristen beliebten thailändischen Urlaubsinsel Phi Phi sind zwei Schwestern aus Kanada vermutlich an einer Vergiftung gestorben.
Die 20 und 26 Jahre alten Frauen wurden lokalen Medienberichten zufolge bereits am Freitag in ihrem Hotelzimmer in der Provinz Krabi rund 800 Kilometer südlich von Bangkok tot aufgefunden. „Da war viel Erbrochenes im Zimmer und beide Körper wiesen ähnliche Anzeichen auf“, sagte Polizeileutnant Rat Somboon der Zeitung „Phuket Gazette“.
„Sie hatten Hautläsionen und es scheint, als hätten ihre Gaumen geblutet. Außerdem waren ihre Finger und Fußnägel blau.“ Die Polizei habe Proben an Labore geschickt.
Bereits 2009 waren auf der Insel zwei Frauen aus den USA und Norwegen wohl an einer Vergiftung gestorben. Die genaue Todesursache konnte aber nie geklärt werden. Im Januar letzten Jahres starben in der Stadt Chiang Mai, rund 650 Kilometer nördlich von Bangkok, vier Touristen.
Die Ursache konnte trotz monatelanger Untersuchungen nicht eindeutig geklärt werden. In drei der Fälle schien es aber am wahrscheinlichsten, dass Pestizide zum Tod geführt haben.

18.06.2012
In Thailand

Fußballwetten führen ins Gefängnis

Fußballwetten sind in Thailand verboten, erfreuen sich aber trotzdem größter Beliebtheit. (© EPA)
Auch außerhalb Europas wird die Euro 2012 fieberhaft verfolgt, sind doch Stars wie Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney und Arjen Robben in allen Teilen der Welt beliebt. Das Fußballfieber wird vielerorts durch fleißiges Wetten noch um ein paar Grad erhöht. So auch in Thailand, obwohl Sportwetten dort mit Gefängnisaufenthalten bestraft werden.

Das scheint die wetteifrigen Thailänder allerdings wenig zu stören. Laut einem Bericht der Bangkoker Polizei wurden seit Beginn der Europameisterschaft Anfang Juni allein in der Hauptstadt beinahe 500 Personen wegen dem illegalen Spielvergnügen festgenommen. Unter den Verhafteten befinden sich 13 Buchmacher, der Rest davon sind einfache Wetter.
Da sich die Wettszene aufgrund ihrer Illegalität zum größten Teil im Untergrund abspielen wird, darf davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer derer, die Wetten anbieten und plazieren, um ein Vielfaches höher ausfällt.

Sonntag, 3. Juni 2012

Vom Weißheitsfimmel der Thais

Herzlich Willkommen bei meinem Blog über mein Leben in Thailand.

 Für Thais ist Blässe schick!

Schon die Teens greifen zu Aufhellern
Kosmetikindustrie setzt Milliarden um

Der Traum vieler Thailaenderinnen, weiss sein!
Blässe ist schick - Thailändische Frauen wollen aussehen wie die heimische Sängerin Tata Young : strahlend weisse Zähne, eine westlich-gestylte Nase und weisse Haut. Für einen aufgehellten Teint geben Thais jedes Jahr Milliarden Baht aus. Denn vornehme Blässe gilt in diesem Land als schick, und Frauen mit weisser Haut kommen bei Männern allemal besser an. Der helle Teint sorgt für einen kräftigen Boom der Kosmetikindustrie. Produkte mit Bleicheffekt machen im Bereich Gesichtspflege mehr als 60 Prozent des Umsatzes aus.
Beauty Lotion von New Citra, Skin Naturals von Garnier, UV Day Essence von Cute Press und Body Lotion von Aron Gold haben zweierlei gemeinsam: Die vier Kosmetika sollen die Haut aufhellen und sind in Pattayas Fachgeschäften und Supermärkten ein Renner. Thais, aber längst nicht nur Frauen, geben Milliarden Baht für Cremes, Puder, Lotion, Seife und Deodorants mit Bleicheffekt aus. Denn in Thailand gilt die vornehme Blässe als schick.
Nur nicht braun sein, das ist hier der Grund sich einzuwickeln.
Schönheitspflege und der Wunsch, eine weisse Haut wie eine Westlerin zu bekommen, sorgen für einen kräftigen Boom der Kosmetikindustrie. White (weiss), Whitening (weiss machen) und Brightening (aufhellen) sind die Schlagzeilen, mit denen sich thailändische und ausländische Hersteller eine goldene Nase verdienen.
Das Schönheitsideal makellos weisser Haut stammt aus einer Zeit, als in Bangkok noch einfache Häuser standen und keine Wolkenkratzer. Gebräunte Haut erzählt seit jeher von Armut und mühsamer Arbeit im Freien. Thais sprechen bei Dunkelhäutigen auch nicht von „Si nam tarn“, also von braun, sondern von „Si dam“, der Farbe schwarz. Heute strahlt eine weisse Haut für die meisten Frauen Vornehmheit, Wohlstand und Weiblichkeit aus.
Marktforschungsumfragen ergeben immer wieder, dass die meisten Männer blasshäutige Frauen bevorzugen. Diese Vorlieben der Männerwelt sind der Hauptantrieb für Frauen, zu Cremes und Tuben mit Aufhellungseffekt zu greifen.
Natuerlich Farbe einer Thailaenderin.
Thailändische Frauen finden Sommmersprossen schrecklich. Aber nicht nur das, sie möchten überhaupt keinen gelblich-braunen Ton im Gesicht. Das Konzept „Weiss” steht im Zentrum. Für die Kosmetikhersteller bedeutet das Millionengewinne. In den Regalen von Kaufhäusern, Supermärkten und Kosmetikinstituten lockt dementsprechend eine ganze Armada von Produkten.

Beim japanischen Kosmetikriesen „Shiseido” machen Aufhellungsprodukte ein Viertel des Gesamtumsatzes in Asien aus. In Thailand, wo die Schönheitsindustrie im Bereich Gesichtspflege jährlich 100 Millionen US-Dollar umsetzt, machen Produkte mit Bleicheffekt mehr als 60 Prozent aus.
Der Markt für Kosmetikartikel mit Bleichwirkung ist inzwischen weit entwickelt. Die Kundinnen sind anspruchsvoll und wissen genau Bescheid. „Sie wollen etwas, was auf der Stelle seine Wirkung zeigt“, sagt die Besitzerin eines Schönheitssalons.
Die meisten Frauen, die sie berät, hätten weder Akne noch andere Hautprobleme. „Sie wollen eine hellere Haut haben.“
Also greifen die Angestellten in den Kosmetikinstituten zu Bleichpulver. Angeblich ein Naturprodukt! Sie lösen es in Wasser auf und tragen die Packung vorsichtig auf die Gesichter ihrer Kundinnen auf. Wie sich das Pulver zusammensetzt, das wissen die wenigsten Frauen.
Weil die Konkurrenz gross ist und der Erfolgsdruck hoch, reichern einige Hersteller ihre Produkte mit Hydrochinon und zu viel Quecksilber an. Es sind die effektivsten, aber auch gefährlichsten Weissmacher.
In Hongkong cremte sich 2002 eine Frau mit quecksilberhaltigen Aufhellern krankenhausreif, mehrere andere mussten Spezialisten aufsuchen. Die Quecksilberkonzentration in der von ihnen benutzten Kosmetik lag um ein Vielfaches höher als von Wissenschaftlern empfohlen.
Seit diesem Gesundheitsskandal haben die meisten Hersteller umgedacht und achten beim Einsatz von Quecksilber inzwischen auf die Grenzwerte. Denn eine überhöhte Konzentration der Chemikalie kann Nerven- und Nierenschäden oder auch Sehschwierigkeiten hervorrufen. Und wer zuviel von der Chemikalie Hydrochinon aufträgt, riskiert Hautschäden.
Es wird aber weiter gecremt für die vornehme Blässe, die Europäer „käsig weiss” nennen. Vorbilder sind lokale Schönheiten. Models, Schauspielerinnen, Sängerinnen und Nachrichtensprecherinnen werden auch in Thailand nach ihrer Haut ausgesucht. Je heller, desto besser. Hinzu kommt die westliche Kulturdominanz - 90 Prozent der Weltstars sind weiss. Thailänderinnen wollen nun mal so aussehen wie Julia Roberts, Christina Aguilera, Uma Thurman oder Franka Potente. Da werden dann mit viel (auch finanziellem) Aufwand Nase und Zähne gerichtet und die Haut gebleicht.
Die Armen mixen Naturprodukte, die Reichen kaufen Markenartikel. Whitening und Brightening von Nivea, Pond’s, Extraderm, L’Oreal - die Kosmetikindustrie bietet eine schier endlose Produktpalette von Aufhellern. Thailands Bleichmanie ist grenzenlos und hat bereits die Teens erreicht.
Mein Kommentar dazu:
Mir gefallen die Thai-Maedchen mit ihrem schokofarbenen Aussehen immer noch am Besten. 
Ich mag keine Gebleichten!